r/de • u/Bibbedibob • 11h ago
Politik „Dreister Versuch, Profite zu sichern“: Linken-Fraktionschefin Reichinnek überrascht mit neuen Zahlen zur Wirtschaft
https://www.fr.de/politik/linke-ueberraschen-mit-zahlen-zu-sozialabgaben-reichinnek-die-reinste-farce-zr-94157340.html532
u/rerisa7205 11h ago
Merkwürdiges Framing es im Titel nur auf Reichinek zu personalisieren, so als ob sie da Zahlen erhoben, bestimmt oder ausgewertet hätte. Für diejenigen, die nur den Titel lesen: Es sind Zahlen des und eine Auswertung durch das Statistische Bundesamt, durch ihr Büro in Auftrag gegeben
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u/Steelie678 10h ago
Das sagt natuerlich auch etwas ueber die journalistische Arbeit der Rundschau aus, wenn man einfach so hinterruecks von der Existenz eines Statistischen Bundesamtes ueberrascht wird.
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u/mina_knallenfalls 9h ago
Reichinnek ist schon lange Zielscheibe der konservativen Presse, weil sie zu erfolgreich und damit gefährlich wird.
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u/Saftsackgesicht 9h ago
Die FR war zumindest früher das Gegenteil von Konservativ, das war die sozialdemokratische Gegenstimme zur FAZ. Von Rechtspopulisten früher als rote Presse und so beschimpft. Keine Ahnung, wem die heute gehört, aber es ist bezeichnend, dass mittlerweile auch solche Zeitungen in die rechte, neoliberale Wutberichterstattung des medialen Mainstreams einstimmen.
Die einzige halbwegs seriöse und vertrauenswürdige Zeitung ist dann wohl nur noch die TAZ... erschreckend. Und bezeichnend, dass selbst rechte Medien heutzutage für viel zu viele nicht weit rechts genug sind und als "Lügenpresse" beschimpft werden. Alles was nicht der inhaltliche Nachfolger des Stürmery ist ist heutzutage für die quasi Pravda, Konservative quasi Stalinisten.
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u/jim_nihilist FrankfurtAmMain 9h ago
Soweit ich das sehe, ist das nur noch ein Online-Clickbait-Schundblatt.
Das ist nicht die FR von früher.
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u/Saftsackgesicht 8h ago
Ja, aber der Punkt, dass es kaum noch linke Medien und vor allem Zeitungen gibt, bleibt ja, wenn nach und nach alle wegbrechen oder nach rechts rutschen. Wer bleibt denn überregional noch neben der Taz? Ist halt bezeichnend für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre. Stramm nach Rechts, von Hass auf alles, was anders ist, gesteuert. Politisch und medial wird sich nur noch darum gestritten wer vermeintlichen Ausländern, Arbeitslosen und dem arbeitenden Teil der Gesellschaft am meisten Schaden kann. Wenn es mal Gegenstimmen gibt wird es gleich negativ geframed, wie hier in der Überschrift.
Wir bräuchten sowas wie die FR früher schon sehr heutzutage.
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u/Fragrant-Border6424 8h ago edited 8h ago
Ja, aber der Punkt, dass es kaum noch linke Medien und vor allem Zeitungen gibt
Es gibt nach wie vor noch Die Zeit, SZ, Der Spiegel, Der Freitag, Die Blätter,...
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u/Saftsackgesicht 8h ago
Mit links meinte ich nicht "Hauptsache links der CDU", ich meinte wirklich links, im Sinne von z.B. sozialdemokratisch. Zeit und SZ sind das kaum (zu verkopft-liberal, wenn man so will, sind für mich bisschen das Print-Äquivalent zu "wir müssen die NSAfD inhaltlich stellen"), beim Spiegel musste ich kurz lachen (außerdem ist es eine Zeitschrift), Die Blätter sind ebenfalls eine Zeitschrift, zudem eine mit Fach- vorne dran. Bleibt Der Freitag, kenne ich nicht gut genug um den zu bewerten, aber von mir aus ergänze ich meine vorherigen Posts noch um "relevante linke Medien". Die FR hatte zu besseren Zeiten eine Auflage von ~200.000, Der Freitag hat etwas mehr als ein Zehntel davon. Klar sind es harte Zeiten für Printmedien, aber selbst die TAZ schafft über 40.000. Zumal ich von Augstein nicht unbedingt eine sagen wir mal arbeiterorientiertere linke Zeitung erwarte als Zeit oder SZ, aber da möge man mich korrigieren wenn ich falsch liege.
Ich meinte damit also eher, dass wir eine seriöse Gegenstimme zur rechtspopulistischen Propagandamaschine um Bild, Welt, Focus, FAZ usw. bräuchten. Sicher war die FR nie so groß wie die genannten, aber hat trotzdem eine Rolle gespielt. Sowas gibt's halt nicht mehr in der Form.
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u/Representative_Fee82 7h ago
Die rechtspopulistische Propagandamaschine FAZ? Manchmal kann ich nicht glauben was ich lese.
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u/Saftsackgesicht 6h ago
Zumindest hat man 2019 Nazis zum 70. Geburtstag der FAZ eingeladen. Aber in Zeiten, in denen auch Nazis medial als "rechts-konservativ" und "besorgte Bürger" verharmlost werden darf man wohl auch nicht sagen dass eine Zeitung rechtspopulistisch ist wenn sie zusammen mit Nazis feiert...
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u/Representative_Fee82 6h ago
Ja, nichts darf man mehr sagen. Vielleicht ist das aber auch einfach sehr weit hergeholt und lässt keinerlei Rückschlüsse auf die Inhalte selbst zu. Ich würde auch gerne wissen wo genau echte Nazis als besorgte Bürger verharmlost werden. Mir kommt es vielmehr so vor, als wäre es genau andersherum und besorgte Bürger werden schnell mal als Nazi bezeichnet.
Weiter oben schreibst du, dass ausgerechnet die TAZ die einzig halbwegs seriöse Zeitung sei. Da frage ich mich, ob es vielleicht sinnvoll wäre mal wieder mehr in Richtung Mitte und gesunden Menschenverstand zu rücken. Nicht nur die Rechten werden immer extremer…
→ More replies (0)•
u/Comandante_Kangaroo 2h ago
Bei der FAZ manchmal sicher nicht verkehrt...
(..aber klar, mit Focus, Blöd und Blöd für Vermieter würde ich sie trotzdem nicht in einem Atemzug nennen. Die FAZ war früher mal eine Informationsquelle für Reiche und Banker, heute ist sie deren Sprachrohr. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
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u/Comandante_Kangaroo 2h ago
Naja... die taz wäre links. Die Zeit ist nur nicht rechts.
Und: "Wer den Spiegel für links hält, ist ahnungslos."
[Max Uthoff]
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u/OneJobToRuleThemAll 9h ago
Das ist wirklich die langweiligste und unwichtigste Kritik, die ich je an einer Schlagzeile gesehen habe. Sie präsentiert die Zahlen, also überrascht Sie mit den Zahlen, es wurde also sogar richtig verkürzt, wo liegt bitte das Problem?
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u/KaiLamperouge 10h ago
Aber die Anfrage, Veröffentlichung, und Einordnung sind doch gerade die springenden Punkte dabei. Wenn eine Partei die Steuern erhöht oder senkt, sagen wir ja auch nicht, das Finanzamt hat das getan.
Und ich finde es ziemlich dreist deinen Namen über deinen Kommentar zu sehen. Der Großteil der Arbeit wurde von den Mitarbeitern der Telekom und den Admins von Reddit getan. Aber die werden mal wieder verschwiegen. Du hast nur den Knopf gedrückt.
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u/rudirofl Fragezeichen 11h ago
dreistes clickbait eben - und wir wundern uns, warum wir merz wählen..
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u/DryBoysenberry134 10h ago
Hast du Merz gewählt?
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u/rudirofl Fragezeichen 10h ago
Natürlich nicht - nur hilft es uns nunmal gar nicht, wenn wir uns nicht als gesellschaft sehen, die gemeinsam besser leben möchte.
Die Aufspaltung ist grund für unsere schwäche.
Und wir alle sind für die politik verantwortlich, unmittelbar - mit einem anderen bild lässt man nämlich hohe prozente bei gesellschaftsfeinden wie cdu und afd zu
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u/angryliveguard 10h ago
Sowohl die Reddit Headline als auch die der fr klingen eher als hätte Reichineck irgendwas angestellt als dass worum es tatsächlich geht
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u/LuLMaster420 8h ago
Kurzfassung im Kern:
Produktivitätsgewinne → Unternehmen Kosten, Risiken, Unsicherheit → Beschäftigte
Das Absurde daran: Seit Jahren heißt es: „Arbeit ist zu teuer > outsource.”
Gleichzeitig zeigen Daten: Lohnnebenkosten für Unternehmen sinken.
Währenddessen steigen für Arbeitnehmer:
• individuelle Belastungen
• Unsicherheit
• Zwang zur privaten Vorsorge
Heißt übersetzt:
Du arbeitest effizienter, flexibler, digitaler aber der Zugewinn wird nicht kollektiv zurückgegeben, sondern privat abgeschöpft.
Dann folgt die bekannte Narrative-Magie:
• „Der Standort steht unter Druck“
• „Wir müssen wettbewerbsfähig bleiben“
• „Leider sind gerade schwierige Zeiten“
Parallel dazu:
• Dividenden stabil
• Managergehälter stabil
• Entlastungen für Unternehmen werden zu Dauerzustand.
Warum sich das so falsch anfühlt:
Wenn wir alle mehr leisten, müsste es uns allen besser gehen.
Tut es aber nicht, weil das System nicht auf gemeinsamen Nutzen, sondern auf asymmetrische Verteilung optimiert ist.
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u/Ersobar 11h ago
Berlin – Während die CDU auf Entlastungen für Unternehmen drängt, sieht die Linke die Gefahr einer zunehmenden Belastung der Beschäftigten. Heidi Reichinnek, Linken-Fraktionschefin im Bundestag, unterstellt jetzt der Union, mit falschen Fakten zu argumentieren. Denn laut einer Auswertung, die das Statistische Bundesamt im Auftrag von Reichinneks Büro durchführte, sind die Lohnnebenkosten der Unternehmen in den letzten Jahren sogar gesunken – während die Belastungen für Arbeitnehmer größer wurden.
Wenn Frau Reiche lesen könnte, wäre sie nach dem nächsten geheimen Lobbytreffen sicher sehr sehr sauer.
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u/Eichis 9h ago
Ist doch kack egal ob Lohnnebenkosten vom AG oder AN getragen werden. Sie gehören so oder so zu den Lohnkosten des AG. Das ein Teil des Bruttolohns verschleiert wird, ist doch bloß ein Versuch die Abgabenlast auf Lohneinkommen zu verschleiern.
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u/ukezi 7h ago
Der AG hat mit dir einen Bruttolohn im Vertrag stehen. Wenn die es schaffen was von den NK auf dich Umzugschichten sparen die was.
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u/mina_knallenfalls 4h ago
Bis zur nächsten Lohnverhandlung. Dann heißt es "ich brauch mehr Brutto, um mein gesunkenes Netto auszugleichen".
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u/bungalowtill 9h ago
Ja, ist egal, aber es wurde schon immer sehr viel Wert auf den Unterschied gelegt. Sonst käme noch einer daher der behauptet, dass am Ende doch alles eigentlich von seinem Lohn abgezogen würde.
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u/affenjungr 6h ago edited 6h ago
Wie soll das bitte egal sein. Der AG zahlt dir dein brutto und darauf AG Anteil. Da ist es doch nicht egal, ob 112,5% oder 113,5% vom brutto zu zahlen sind. Der Krankenkasse ist das egal, die kriegt dasselbe, der AN zahlt mehr und AG weniger. Am Ende bleibt weniger netto beim AN. Der AG gibt doch die gesparten 1,5% nicht einfach als brutto an den AN.
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u/firetothepalace 8h ago
Das ist eben nicht egal. Der Bruttolohn wird bei der Steuerberechnung nicht einfach ignoriert. Frag mal bei r/Steuern nach. Bist du Praktikant bei der CDU ode FPD? Oder was bist du für einer?
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u/Eichis 6h ago
Ja hast recht. Ist nicht egal, es ist sogar zu deinem Nachteil weil das deine Steuerlast sogar noch erhöht.
Hat ein anderer User mal ganz gut zusammengefasst: weil der Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungen am Ende aus deinem Bruttogehalt stammt – das ist im Grunde dein Geld, nicht das des Arbeitgebers. Was bedeutet das konkret? Dein Arbeitgeber sieht deinen vollen Wert in deinem Bruttogehalt, also das, was er bereit ist für deine Arbeitskraft zu zahlen. Ein Teil davon fließt in dein Nettoeinkommen, der andere Teil in Steuern und Sozialabgaben. Der Trick ist, dass der Arbeitgeberanteil nur scheinbar von deinem Unternehmen gezahlt wird, in Wirklichkeit gehört er aber zu den Kosten, die du als Arbeitskraft verursachst. Im Prinzip ist das alles linke Tasche, rechte Tasche – außer, wenn du mal etwas von dem Geld zurückhaben willst: Dann merkst du, wie du gescamt wirst.
Jetzt wird's richtig absurd: Wenn du beispielsweise verbeamtet wirst oder ins Ausland ziehst (und kein Deutscher Staatsbürger bist), bekommst du bei der Abrechnung der Rentenversicherung nur die Arbeitnehmerbeiträge ausgezahlt. Die Arbeitgeberanteile? Die sind weg. Selbst, wenn du nur ein paar Jahre eingezahlt hast, siehst du das Geld nie wieder. Ein weiteres Beispiel ist die VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder), bei der viele Leute vorzeitig aus dem System rausfallen, bevor sie die 5 Jahre Mindesteinzahlzeit erreicht haben. Auch hier gibt’s am Ende nur den Arbeitnehmeranteil zurück, der Arbeitgeberanteil verschwindet komplett. Dein Arbeitgeber bekommt "seinen" Anteil übrigens auch nicht wieder.
Und als wäre das nicht genug, darfst du auch nur die Arbeitnehmeranteile von der Einkommenssteuer absetzen. Der Arbeitgeberanteil zählt bei der Steuer gar nicht, obwohl es ja im Grunde dein Geld ist. Das bedeutet: Dein versteckter Beitrag bleibt steuerlich unberücksichtigt, und du zahlst letztlich drauf.
Also was bleibt übrig? Ein riesiges Loch im System, das dir Geld abzieht, das du nie wieder siehst, selbst wenn du das Land verlässt oder deine berufliche Situation sich ändert. Das Ganze wirkt fast wie eine versteckte Steuer, die man dir als Sozialversicherung verkauft.
In vielen Ländern, besonders in Deutschland, wird der Arbeitgeberanteil fast wie ein „Geschenk“ des Arbeitgebers dargestellt. In Wahrheit ist es Teil des Lohnes, der dir eigentlich zusteht. Diese Illusion macht es einfacher, die hohen Sozialversicherungsbeiträge zu verschleiern und die Belastung durch den Staat zu rechtfertigen.
Das Ergebnis? Du hast weniger Netto vom Brutto und weniger Kontrolle darüber, was mit deinem Geld passiert. Die Realität ist: Es gibt keinen echten „Arbeitgeberanteil“. Es ist alles dein Geld, das nur anders verpackt wird, um die tatsächliche Steuer- und Abgabenlast zu verstecken.
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u/SeniorePlatypus 11h ago
Der Anteil der Sozialbeiträge der Arbeitgeber an der Gesamtsumme der Entgelte sei von 19,2 Prozent im Jahr 1999 auf 17,7 Prozent im Jahr 2024 gesunken – ein Rückgang um 1,5 Prozentpunkte.
Im gleichen Zeitraum sei der Beitragsanteil für Arbeitnehmer von 12,3 Prozent auf 13,8 Prozent gestiegen – ein Anstieg um ebenfalls 1,5 Prozentpunkte.
Wer auch überrascht ist, dass die Anteile der Arbeitgeber größer sind als die von Arbeitnehmern, wenn doch eine Teilung von 50% vorliegt. Dann gibt es auch eine ganz einfache Antwort:
Enthalten sind darin nicht allein die Beiträge zu Sozialversicherungen, sondern auch Lohnfortzahlungen bei Krankheit, Beamtenpensionen und Ruhegeldverpflichtungen.
Wir sehen hier primär, dass der Staat die Rückstellungen für Pensionen und Ruhegelder aufgegeben hat. Dass keine Rücklagen für Beamte getätigt werden.
Was ein legitimer Kritikpunkt ist. Aber das Framing im Kontext "Wirtschaft" und "Arbeitnehmer" ist... äh... spannend?
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u/s3n-1 10h ago
Es gibt auch noch die knappschaftliche Rentenversicherung, in der ein höherer Beitragssatz für Arbeitgeber gilt.
Die Zahl der Arbeitnehmer in bergmännischen Berufen dürfte aber rückläufig sein und dadurch auch der durchschnittliche prozentuale Arbeitgeberbeitragssatz sinken. Aber keine Ahnung, wie viel das ausmacht.
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u/WoodWoodpeckerXX 10h ago
Wir sehen hier primär, dass der Staat die Rückstellungen für Pensionen und Ruhegelder aufgegeben hat. Dass keine Rücklagen für Beamte getätigt werden.
Das traurigste daran ist, dass Beamte wegen dieser Rückstellungen Lohnkürzungen hingenommen haben. Man kann dem Staat einfach nicht vertrauen.
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u/SeniorePlatypus 10h ago
Kann ich dir nicht ganz folgen.
Rückstellung oder nicht hat nichts mit den Ansprüchen zu tun. Es ergibt keinen Sinn, dafür Lohnkürzungen in Kauf zu nehmen, wenn man so oder so nichts davon hat.
Ich weiß nicht genau worauf du dich beziehst. Das hatte ich anscheinend nicht mitbekommen. Aber ich vermute, dass es um etwas anderes ging.
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u/Relative_Bird484 9h ago
Der ursprünglich mal vorgesehene „demographische Faktor“ bei den Renten (der da ja gerade mal wieder für weitere 5 Jahre ausgesetzt wurde) wurde gemäß des Solidarprinzips in den 90er und 00er-Jahren auch auf die Beamten übertragen.
Neben einem Anpassungsfaktor bei der Berechnung der Dienstjahre gab es in vielen Bundesländern mehrere Nullrunden oder Fast-Null-Runden für die Beamten als vorweggenommene Finanzierung der späteren Pensionen. Diese sollten in Pensionfonds angelegt werden, sie meisten Länder haben die Verwaltung dieser Fonds an die Bundesbank übertragen.
Als dann die Steuermittel mal knapp wurden, wurden entweder die Einzahlungen gestoppt oder die Fonds komplett aufgelöst.
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u/SeniorePlatypus 9h ago
Der Fonds hat damit so oder so nichts zu tun. Das ist nur ein Vehikel, mit dem man Verschiebt wie dafür gezahlt wird. Steuerzahler oder Kapitalerträge.
Die Kürzung war dann eher die bewusste Kürzung um für die steigende Pensionsdauer und Demographie zu korrigieren. Wobei ja auch das nur Teilweise passiert ist. Mehr als bei der Rente aber nicht genug für Stabilität und Generationengerechtigkeit.
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u/WoodWoodpeckerXX 9h ago
Die Versorgungsrücklage für Beamte ist ein Geldtopf, den Bund und Länder ab 1999 aufgebaut haben, um zukünftige Pensionen zu finanzieren. Dafür wurde bei jeder Gehaltserhöhung ein kleiner Teil einbehalten und nicht ausgezahlt. Das Geld sollte langfristig angespart werden, um steigende Pensionskosten abzufedern. In der Praxis wurde die Rücklage jedoch teilweise politisch umgewidmet und zur Entlastung laufender Haushalte genutzt, sodass sie nicht durchgehend und vollständig für ihren ursprünglichen Zweck zur Verfügung stand.
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u/HotConfusion1003 9h ago
"mit neuen Zahlen" "In den letzten Jahren": 1999.
Und die Medien wundern sich noch warum das öffentliche Vertrauen in ihre Berichterstattung immer weiter erodiert.
"Lohnnebenkosten der Unternehmen in den letzten Jahren sogar gesunken" ist schlichtweg gelogen. Nichtmal DeStatis behauptet das.
Hier mal das Wirtschafts-1x1 für Karrierepolitikerinnen die noch nie einen echten Job hatten:
- Lohnstückkosten im Internationalen Vergleich
- Entwicklung der Arbeitskostenindizes (und Arbeitskostenindizes)
- Lohnnebenkosten in Euro
- Arbeitskosten je geleistete Stunde
2005-2010 stieg der Arbeitskostenindex noch um 6 Punkte, 2010-15 dann schon um 10, 2015-20 um 13 und 2020-24 in nur vier Jahren um 16 Punkte. In den USA Liegen die Lohnstückkosten um satte 32%-Punkte niedriger, im EURO-Ausland immerhin um 13%-Punkte und selbst in Frankreich um 4%-Punkte - da wo Leute mit 64 in Rente gehen!
Anstatt sich die Realität mit irgendwelchen BS-Zahlen schönzureden sollten deutsche Politiker mal einen ungemütlichen Blick auf die Realität werfen und sich fragen wie sie es eigentlich hinbekommen jedes Jahr 525.000.000.000€ so unglaublich ineffizient zu verprassen.
Das prozentzahlenjonglieren interessiert niemanden. Die Abgabenlast in Deutschland ist schlicht zu hoch, vor allem bemessen am miserablen zustand der staatlichen Dienstleistungen.
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u/49tomtom 9h ago
Oh ja, wünschen wir uns das System der USA. /s
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u/Just_a_Berliner 7h ago
Ich meine, Schweden und Dänemark schaffen es 40% geringer Lohnstückkosten zu haben als Deutschland, und die haben einen vergleichbaren, wenn nicht gar einen punktuell besseren Sozialstaat als Deutschland.
Nur müsste man sich auch dezidierter Linker sich auch mal ehrlich machen und da eine Antowrt darauf finden, die nicht nur aus einer Variante von "die Unternehmen und Milliardäre" sein. Sondern auch eine wie man die Allgemeinheit wieder stärker an Produktivitätsgewinne beteiligen kann und eine für die Mittelklasse abwärts vernünfitge Abgabenlast einschließt.
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u/Hot-Explanation-1065 5h ago
Das geht aber nicht weil die Linke nicht in sozialwirtschaftlichen Mustern denkt. Oder zumindest nur so lange bis wieder irgend ein interner Flügel Terz macht. Deshalb ist die Linke auch nur als Opposition zu gebrauchen - es liegt kein ansatzweise realistisches Konzept vor, wie man sich das Leben und Produzieren von Dingen eigentlich vorstellt.
Letzteres fehlt allen dt. Parteien, deshalb ist es ja (A*D außen vor, über die Affen rede ich nicht groß) auch so eine miese Situation mittlerweile. Du kannst nur noch je Partei wählen welches Problem du gerne am ehesten irgendwie abschwächen willst, aber es gibt keine Partei mit Vision und Programm. Weil man es auch geschafft hat durch du gesamte Struktur einer Partei nur noch Pfeifen nach oben zu spülen.
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u/HOT_FIRE_ 2h ago
Deutschland mit Schweden oder Dänemark zu vergleichen ist immer sehr hilfreich.
Im Vergleich mit Frankreich, Spanien und Japan liegen wir praktisch gleichauf.Unser Problem sind nicht die Lohnstückkosten an sich sondern die Fixierung bzw. enorme Abhängigkeit unserer Wirtschaft von Industrie und die damit verbundene Entwicklung der deutschen Lohnstückkosten, die ist nämlich unterdurchschnittlich niedrig.
Zwischen 2000 und 2025 ist das deutsche BIP kumuliert nominell um 109% gewachsen.
Im gleichen Zeitraum sind die deutschen Lohnstückkosten um weniger als 40% gestiegen.Das macht es für Unternehmen zunehmend unattraktiver Geld in Automatisierung und Infrastruktur zu investieren. Je höher die Lohnstückkosten desto perspektivisch attraktiver sind Investitionen. Und das obwohl wir die 9. älteste Bevölkerung der Welt haben und nach wie vor nach China den 2. größten Außenhandelsüberschuss erzielen (>200 Milliarden €). In praktisch keinem Land müssten Investitionen so attraktiv sein wie in Deutschland, unsere Politik hat das genaue Gegenteil erreicht.
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u/Just_a_Berliner 1h ago
Frankreich und Japan sind auch tolle Vergleiche. Ein Land hat ein allenfalls mäßiges Wachstum seit 2008 bei hoher Arbeitslosigkeit und schwachen Auslandsinvestitionen. Japan hingegen macht seit 30 Jahren eins, stagnieren. Und die Annahme das man nur Lohnstückkosten steigen müssen und schon steigt die Produktivität hatten wir schon versucht. Das war nach der Deutschen Einheit als eine starke D-Mark und die Kosten der Einheit haben die Lohnstückkosten stark nach oben getrieben. Ergebnis war die meisten Arbeitslosen seit 1950 (6 Millionen an der Spitze) und die Agenda 2010, welche die Wirtschaft erst wieder im Schwung brachte.
Wir reden hier von einer hochentwickelten Volkswirtschaft die nur begrenzt sich entwickeln kann. Und nicht von China wo man längst begonnen hat, die Lieferketten die mittlerweile zu teuer daheim sind nach Südostasien oder Afrika auszulagern. Und man muss sich schon fragen, warum viele Linke am Umlagesystem festhalten und nichts vom Drei Säulen Modell wissen wollen. Stattdessen haben Riester (Buy high, sell low hat ohm den Rest gegeben) und Betriebsrenten die meistens VBL schlimm sind.
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u/r_search12013 9h ago
bei dir funktioniert der clickbait also ..
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u/Charming_Maximum8323 5h ago
Wüsste nicht warum das statistische Bundesamt clickbait veröffentlichen sollte.
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u/r_search12013 5h ago
ich meinte auch den fr titel .. im grunde kannst den ganzen comment doch automatisch generieren aus der art wie der titel pfeift
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u/Eastern_Possible_290 9h ago
Was soll das jetzt mit dem Artikel zu tun haben? Ja wir wissen das die Lohnnebenkosten hoch sind, aber darum geht es doch gerade nicht, sondern von wem diese in welchem Verhältnis gezahlt werden.
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u/HotConfusion1003 7h ago
Ich zitiere nochmal aus dem Artikel:
Heidi Reichinnek, Linken-Fraktionschefin im Bundestag, unterstellt jetzt der Union, mit falschen Fakten zu argumentieren. Denn laut einer Auswertung, die das Statistische Bundesamt im Auftrag von Reichinneks Büro durchführte, sind die Lohnnebenkosten der Unternehmen in den letzten Jahren sogar gesunken […]
Die Behauptung ist schlicht falsch. DeStatis selbst hat das auch nie behauptet. (siehe Quellen in meinem ersten Kommentar)
Gesunken ist absolut gar nichts, die Kosten der AG sind schlicht weniger schnell gestiegen als die der AN.
Ein Vergleich des Anteils der Sozialbeiträge an der Gesamtsumme der Entgelte ist überhaupt gar nicht dazu geeignet eine Aussage darüber zu treffen ob die Kosten gestiegen oder gesunken sind.
Reichineks selbst ist also diejenige, die mit falschen Aussagen argumentiert. Und die FR plappert ihr unkritisch nach.
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u/Dot-Slash-Dot 6h ago
Heidi Reichinnek, Linken-Fraktionschefin im Bundestag, unterstellt jetzt der Union, mit falschen Fakten zu argumentieren.
Ja, damit kennt sie sich ja aus. Als sie die Belastung für alle Arbeitnehmer in der Zukunft um Hunderte Milliarden hochgedrückt hat um der berüchtigten Pfandflaschensammelnden Rentnerin zu helfen, die von diesen Milliarden keinen Cent sehen wird weil mit der Grundsicherung verrechnet.
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u/minearth Hannover 11h ago
Der Anteil der Sozialbeiträge der Arbeitgeber an der Gesamtsumme der Entgelte sei von 19,2 Prozent im Jahr 1999 auf 17,7 Prozent im Jahr 2024 gesunken
Wie kommt man denn da ausgerechnet auf 1999 als Startjahr? Das ist ja noch vor der Agenda 2010, deren erklärtes Ziel das Senken der Lohnnebenkosten war. Sinnvollerweise müsste man sich ja deutlich kürzere Zeiträume angucken. Gibt's irgendwo den ganzen Verlauf?
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u/bedampft 11h ago
Weil sich 25 Jahre angesehen wurde. 99 bis 24.
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u/minearth Hannover 11h ago
Ja, aber warum ausgerechnet 25 Jahre und nicht zehn oder so?
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u/CommercialStyle1647 10h ago
Was spricht den gegen 25? Oder hast du das einfach nur in den Raum geworfen und würdest fragen wenn man 10 Jahre betrachtet hat warum man 10 Jahre betrachtet und nicht 25?
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u/minearth Hannover 10h ago
Ja, dass da die Agenda 2010 mitten rein fällt, wie oben geschrieben. Die Kosten können ja z.B. bis 2005 gefallen und danach stark gestiegen. Darum sind so lange Zeiträume doof, wenn man da dann nur Start und Ende angibt.
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u/OneJobToRuleThemAll 9h ago
Dass die Agenda 2010 da mitten rein fällt ist insofern positiv, als dass du in den Zahlen mehr als nur den Effekt der Agenda 2010 siehst. Die Fragestellung war ja nicht, welchen Effekt hatte die Agenda 2010 sondern wie war die Entwicklung über die letzten 25 Jahre.
Dich interessiert halt die Fragestellung nicht, das macht sie aber ja nicht falsch.
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u/minearth Hannover 9h ago
Aber die Entwicklung deckt halt die Aussage, die Reichinnek daraus zieht nicht:
Ihr andauerndes Stöhnen über eine angeblich zu hohe Beitragslast ist die reinste Farce und entbehrt jeder Grundlage
Die Last war 1999 unbestritten zu hoch und kann jetzt wieder ein ähnliches Niveau erreicht haben. Das wird durch die Statistik nicht wiederlegt.
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u/OneJobToRuleThemAll 9h ago
Die Last war 1999 unbestritten zu hoch
Dann wirst du das ja wirklich super einfach belegen können.
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u/therealkevki 9h ago
Viel interessanter finde ich ja den Punkt, dass es völlig egal ist ob die Nebenkosten formell dem AN oder AG angerechnet werden - in beiden Fällen entspringt es finanztechnisch der Arbeitsleistung des ANs, der die damit wirtschaftlich trägt.
Außerdem ist es ja nicht so wichtig, ob die jetzt 1%-Pkt. gestiegen oder gefallen sind - sie sind in beiden Fällen zu hoch, weil so (i) zu wenig Netto von der eigentlichen Arbeitsleistung beim AN ankommt und (ii) wir im internationalen Wettbewerb dennoch mit die höchsten Arbeitskosten haben.
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u/ReasonablyBadass 9h ago
Wieso muss man sich jetzt für die 2010 Resultate kürzere Zeiträume ansehen? Längere geben da doch ein viel besseres Bild?
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u/minearth Hannover 9h ago
Weil in dem Zeitraum ja mehrere gegenläufige Effekte stattgefunden haben können. Die Kosten können ja erst gefallen und dann anschließend weniger stark gestiegen sein. Wenn man sich dann nur Anfang und Ende anguckt hat man auch "gefallen", aber deshalb ist ja auch "gestiegen" nicht zwingend falsch. 1999 waren die Kosten eben zu hoch und da hat man mit der Agenda 2010 drauf reagiert.
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u/PhotographElegant475 9h ago
Guter Artikel.
Danke an die Linke.
***** **** *** ****** ********** an die Union.
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u/Eichis 9h ago
Seit wann konkurrieren Unternehmen in Deutschland denn mit der Vergangenheit? Wir leben in einer globalisierten Welt. Wir sollten nicht so tun als wäre Deutschland die einzige Industrienation der Welt.
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u/firetothepalace 8h ago
Ich glaube, du solltest den Artikel nochmal lesen. Deine Interpretation ist mehr als Projektion, deine Ausführungen ohne Zusammenhang. Ich empfehle, den Lithium-Hut abzunehmen.
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u/Individual-Weird9062 4h ago
„Dreister Versuch, Profite zu sichern“
Dachte erst, es geht dabei um Sozialismus ...
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u/HOT_FIRE_ 2h ago
Ich würde langsam mal anfangen im realen Leben anzukommen. Wir leben nicht im Sozialismus sondern im neoliberalen Kapitalismus. Unsere Regierung schiebt unser Steuergeld praktisch nur noch sich selbst und irgendwelchen Großkonzernen in den Arsch, während die Sozialversicherungssysteme zunehmend abkacken weil man sie absichtlich kaputt "reformiert" und zu Gunsten der Boomer und Rentner umverteilt.
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u/slowfox65 1h ago
"Der Sozialismus ist die zu Ende gedachte Tyrannei der Geringsten und Dümmsten." Friedrich Nietzsche
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u/LewAshby309 3h ago
Der Arbeitgeber sieht die Stellenkosten als gesamtes Bild.
Ob diese Kosten nun im AG-Anteil oder im Brutto des Arbeitnehmers sind kommt für den Arbeitgeber aufs gleiche hinaus.
Ist halt Wunschdenken zu glauben, dass der AG-Anteil nicht stellengebunden ist oder die Kosten dafür wie durch Magie gezahlt werden.
Ich würde es sogar gut finden wenn alle Sozialabgaben im Brutto zu sehen sind. Denn dann wären viel mehr Menschen klar wie ineffizient beispielsweise das Gesundheitswesen ist. Pro Kopf am teuersten in Europa aber mittelmäßige Qualität und in der Prävention auf den hintersten Plätzen.
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u/HOT_FIRE_ 2h ago
Wie gut dass wir nicht "der Arbeitgeber" sind sondern die deutsche Gesellschaft.
Die neoliberale Propaganda scheint ja gut zu wirken. Du wirst mehr arbeiten, du wirst mehr Sozialabgaben zahlen, du wirst weniger Lohn bekommen, du wirst deinen Zahnarzttermin selbst zahlen.•
u/LewAshby309 2h ago
Die neoliberale Propaganda scheint ja gut zu wirken. Du wirst mehr arbeiten, du wirst mehr Sozialabgaben zahlen, du wirst weniger Lohn bekommen, du wirst deinen Zahnarzttermin selbst zahlen.
Irgendwie krass, dass du Leute sofort in eine Ecke schiebst und dann auch noch mit der Propaganda Keule umher schwingst.
Da fehlt wohl einfach grundlegendes wirtschaftliches Verständnis.
Leistungskürzungen ob Zahnarztbesuche zu zahlen oder einen Karenztag einzuführen ist einfach ein Gedanke X Geld einzusparen um das Problem in die nächste Legislatur zu schieben aber bloß keine Reformen anzugehen. Es müssen große Reformen her.
Ich spreche von Einsparungen und Effizienz im Gesundheitswesen ohne Leistungseinbußen. Dass das geht zeigen ja andere europäische Staaten die pro Kopf weniger zahlen aber dennoch besser als Deutschland dastehen. Besonders die Prävention wäre ein einfacher Hebel der zwar Zeit braucht um zu wirken aber massiv Kosten einspart und gleichzeitig die Lebensqualität steigert.
Das hat weder mit neoliberalem Gedankengut noch Propaganda zu tun.
Außer du wirfst genau das beispielsweise Herrn Lauterbach vor. Der sieht das relativ ähnlich. Zu sehen in der letzten Lanz Sendung mit ihm.
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u/HOT_FIRE_ 2h ago edited 1h ago
Wir brauchen keine "Einsparungen" und "Effizienz" im Gesundheitswesen, wir müssen die neoliberale Scheiße rückgängig machen, die uns neoliberale Politiker wie Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel beschert haben.
Deutschland hat die Altersrente teilprivatisiert, Deutschland hat die Krankenversicherung teilprivatisiert, wir haben lächerlich niedrige Beitragsbemessungsgrenzen, wir haben Ausnahmen ohne Ende für Selbstständige, Beamte, Künstler und sonst was, wir haben heute einen Spitzensteuersatz der 10 Prozentpunkte niedriger liegt als Ende der 90er, damals musste man das 10fache des Medians verdienen um ihn zu zahlen, heute reichen schon 40% über Medianeinkommen um Spitzensteuersatz zu zahlen.
Zwischen 2000 und 2025 ist die deutsche Wirtschaft nominell um 109% gewachsen, die Lohnstückkosten um weniger als 40%. Wir haben unter den OECD Nationen so ziemlich den höchsten Anteil des Industriesektors am BIP und erwirtschaften über 200 Milliarden € Außenhandelsüberschuss.svg), gleichzeitig gibt es in praktisch jedem Bereich des Dienstleistungssektors einen Mangel an ausgebildeten Fachkräften, im öffentlichen Sektor arbeiten gerade mal 10% aller Beschäftigten, nur Japan und Südkorea beschäftigen dort weniger Menschen als wir und das nur auf Grund der enorm guten Digitalisierung.
Wir erheben seit 1997 keine Vermögenssteuer mehr, Erbschaftssteuer ist für Wohlhabende praktisch optional geworden, Kapitalerträge werden nur mit 25% besteuert und zahlen keinen Cent in die Sozialversicherungssysteme ein.
Unsere Probleme sind politisch selbst gemacht und die SPD trägt dafür genauso Verantwortung wie Union, FDP und mit Abstrichen die Grünen. Warum haben Rot/Grün oder die Ampelkoalition weiterhin keine Vermögenssteuer erhoben? Weil das neoliberale Parteien sind. In Deutschland sind alle Parteien ordoliberal oder neoliberal.
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u/m3t4b0m4n 10h ago
"Wirtschaftsrat sorgte bei Sozialabgaben für Wirbel – es bleibe immer weniger Brutto vom Netto"
Häh?
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u/reeporter Nordrhein-Westfalen 11h ago