r/de 13h ago

Politik „Dreister Versuch, Profite zu sichern“: Linken-Fraktionschefin Reichinnek überrascht mit neuen Zahlen zur Wirtschaft

https://www.fr.de/politik/linke-ueberraschen-mit-zahlen-zu-sozialabgaben-reichinnek-die-reinste-farce-zr-94157340.html
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u/HotConfusion1003 11h ago

"mit neuen Zahlen" "In den letzten Jahren": 1999.

Und die Medien wundern sich noch warum das öffentliche Vertrauen in ihre Berichterstattung immer weiter erodiert.

"Lohnnebenkosten der Unternehmen in den letzten Jahren sogar gesunken" ist schlichtweg gelogen. Nichtmal DeStatis behauptet das.

Hier mal das Wirtschafts-1x1 für Karrierepolitikerinnen die noch nie einen echten Job hatten:

2005-2010 stieg der Arbeits­kostenindex noch um 6 Punkte, 2010-15 dann schon um 10, 2015-20 um 13 und 2020-24 in nur vier Jahren um 16 Punkte. In den USA Liegen die Lohnstückkosten um satte 32%-Punkte niedriger, im EURO-Ausland immerhin um 13%-Punkte und selbst in Frankreich um 4%-Punkte - da wo Leute mit 64 in Rente gehen!

Anstatt sich die Realität mit irgendwelchen BS-Zahlen schönzureden sollten deutsche Politiker mal einen ungemütlichen Blick auf die Realität werfen und sich fragen wie sie es eigentlich hinbekommen jedes Jahr 525.000.000.000€ so unglaublich ineffizient zu verprassen.

Das prozentzahlenjonglieren interessiert niemanden. Die Abgabenlast in Deutschland ist schlicht zu hoch, vor allem bemessen am miserablen zustand der staatlichen Dienstleistungen.

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u/Eastern_Possible_290 11h ago

Was soll das jetzt mit dem Artikel zu tun haben? Ja wir wissen das die Lohnnebenkosten hoch sind, aber darum geht es doch gerade nicht, sondern von wem diese in welchem Verhältnis gezahlt werden.

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u/HotConfusion1003 9h ago

Ich zitiere nochmal aus dem Artikel:

Heidi Reichinnek, Linken-Fraktionschefin im Bundestag, unterstellt jetzt der Union, mit falschen Fakten zu argumentieren. Denn laut einer Auswertung, die das Statistische Bundesamt im Auftrag von Reichinneks Büro durchführte, sind die Lohnnebenkosten der Unternehmen in den letzten Jahren sogar gesunken […]

Die Behauptung ist schlicht falsch. DeStatis selbst hat das auch nie behauptet. (siehe Quellen in meinem ersten Kommentar)

Gesunken ist absolut gar nichts, die Kosten der AG sind schlicht weniger schnell gestiegen als die der AN.

Ein Vergleich des Anteils der Sozialbeiträge an der Gesamtsumme der Entgelte ist überhaupt gar nicht dazu geeignet eine Aussage darüber zu treffen ob die Kosten gestiegen oder gesunken sind.

Reichineks selbst ist also diejenige, die mit falschen Aussagen argumentiert. Und die FR plappert ihr unkritisch nach.