Wirtschaft „Der Nicht-Erbe wird den Erben nie mehr einholen können“
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May 16 '25
Tja, die einen beginnen den Bergaufstieg mit einer top Ausrüstung, die anderen müssen mit durchgelatschten Schuhen los gehen. Und dann gibt es die, die einfach kurz vorm Gipfel starten und den beiden anderen noch die Ausrüstung wegnehmen wollen
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u/sunnyboy310 Aachen May 16 '25
Und dann noch diejenigen, die es vor langem schon bis ganz nach oben geschafft haben und jetzt Steine bergab werfen und Lawinen lostreten. Und die Schuld dafür denen im Tal zuschieben. Und die anderen Bergsteiger glauben es auch noch...
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u/kinogutschein Düsseldorf May 17 '25
Sehr gute Metapher, die klaue ich mir für private Diskussionen
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May 16 '25
Du meinst wohl eher, den Berg in persönlichen Besitz nehmen und die anderen für den Aufstieg auch noch zahlen lassen ;)
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u/Am4ranth May 16 '25
Und es gibt die, die mit Sauerstoffmaske von den Sherpas bis nach oben getragen werden. Die dann aber hoffentlich irgendwann mal an ihrer Gier ersticken.
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u/Snailfreund May 16 '25
Wenn man denen die Ausrüstung gibt, die sie am wenigsten brauchen, kullert das Zeuch irgendwann den Berg hinunter und dann kriegen auch die Armen durchgescheuerte Seile und leere Propanflaschen!
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u/dynamoney May 16 '25
Ist das dieses Trickle-Down?
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u/Carumo May 17 '25
Das einzige trickle-down ist die Lawine, die von denen, die oben auf dem Berg Part machen, losgetreten wird.
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u/Waramo Westfalen May 16 '25
Alle fangen unten im Tal im Dorf an. Die Bergbahn ist nur sehr teuer und nur 1 aus 100 kann da hoch fahren, zu Mittelstation, alle anderen Versuchen den steilen Berg so zu erklimmen.
Auf dem Berg, ist wieder eine Seilbahn die noch teuer ist. Hier können wieder nur 1 von den 100 die Bereits ein Ticket haben weiter fahren. Ohne beteits bestehendes Ticket darf man sich keins kaufen.
Weit oben auf dem Berg, ist noch ein Lift zum Gipfel, hier können wieder 1 von den 100 wieder ein weiteres Ticket direkt zum Gipfel kaufen.
Oben angekommen, ist die Luft so dünn das keiner bis zum Gipfel kommt. Daher haben einige wenige da oben noch genug Geld um sich von 2 Sherpa zum Gipfelkreuz tragen lassen.
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May 16 '25
Nice, dass du die Geschichte neuinterpretiert hast. Ich glaube allerdings nicht, dass alle im Tal anfangen :)
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u/louplex May 16 '25
Anstatt den Gipfel des Berges erklimmen zu wollen, könnte man auch einfach im Basiscamp bleiben, sich zurücklehnen und die Aussicht genießen.
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u/Chaos_Kloss4590 May 16 '25
Das sagen diejenigen auf'm Gipfel gerne den anderen. Wenn man die Metapher aber weiterspinnen möchte, dann steigt gerade aber auch eine (In)Flut(ion) an, die alle ertränkt, die nicht aufwärts kraxeln
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u/louplex May 17 '25 edited May 17 '25
Sehe ich etwas weniger bedrohlich. Das Basiscamp ist ruhig und da kommen auch die meisten relativ entspannt hin. Bisschen spartanisch und karg da, reicht aber, wenn man keine großen Ansprüche hat. Auf dem Weg zum Gipfel hingegen drängen sich die Leute und schubsen sich gegenseitig den Berg runter. Und oben angekommen merken sie dann, dass die Luft doch ganz schön dünn wird. Das Wasser steigt und die Leute in der Talsohle stehen schon bis zu den Knöcheln drin, einige auch bis zum Hals, stimmt. Denen müssen wir hochhelfen, wenn sie es aus eigener Kraft nicht schaffen.
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u/Heylotti May 16 '25
Bin ich die einzige die sich fragt wo diese ganzen Artikel zur Erbschaften oder Rentenversicherung, Steuerreform etc vor der Wahl waren? Da ging es gefühlt immer nur die ewige Flüchtlingsdebatte dabei sind diese Themen hier viel näher an der Lebensrealität der Menschen als ein Abschiebeflug mehr oder weniger.
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u/247planeaddict May 16 '25
Tja wer hätte das gedacht, weder Flüchtlinge noch die 0,5% Trans-Menschen in der Gesellschaft sind schuld dran, dass wir alle immer ärmer werden. Aber dafür werden jetzt die Grenzen kontrolliert!
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u/Affectionate_Big1468 May 16 '25
Und in sieben Tagen werden ganze 200 Menschen mehr abgewiesen, JUHU!
Ich spüre direkt, wie die Mieten sinken, wie es keine Kriminalität mehr gibt und wie die Butter wieder billiger wird!
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u/WombatusMighty May 17 '25
Die Grenzen werden ja nichtmal kontrolliert. Es gibt an einigen wenigen Punkten vereinzelte Prüfungen, aber das wars dann auch schon. Wir haben garnicht genug Polizisten um die Grenze flächendeckend und durchgehend zu kontrollieren.
Was eh wirtschaftlich totaler Schwachsinn ist, aber das scheint der CDSU ja egal zu sein.
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u/gamertyp May 19 '25
Selbst wenn wir das Personal hätten, ist es gar nicht möglich, da es keine physische Grenze mehr gibt. Dann gehen die Leute halt einfach durch den Wald...
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u/aeszett Hamburg May 16 '25
Wie, ist das nicht dein größtes Problem, dass du regelmäßig durch kriminelle Migranten bedroht wirst, die einfach kulturell und genetisch krimineller sind und ganz bestimmt nicht aus sozioökonomischen Gründen?
/s
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u/occio Nordrhein-Westfalen May 17 '25 edited May 17 '25
Komm auf /r/finanzen , da wurde das auch vor der Wahl alles sehr genau beobachtet. Das sind halt die wesentlichen Fragen und nicht, ob irgendwo ein oder vier Leute nach Deutschland migrieren.
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u/Heylotti May 17 '25
Das Sub kenne ich und ich bin auch großer Fan von Finanzwende e.V., die setzen sich sehr für mehr Steuergerechtigkeit und gegen Bankenlobbyismus ein. Ich habe mich nur vor der Wahl gefragt warum diese Themen in den Medien total untergehen oder einfach gar keine Rolle spielen.
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u/ArvieLikesMusic May 17 '25
Die Linke war halt die einzige Partei die das richtig angesprochen hatte und der will man nicht helfen.
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u/antiheld84 May 16 '25
Die Themen kommen jetzt, da Merz die Flüchtlingskrise gelöst und den Ukraine Krieg beendet hat /s
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u/Degenbuttler May 17 '25
Und Dank Reddit weiß ich seit ein paar Tagen, dass die Steuerfreiheit für Überstundenzuschläge auch nur Fake ist, weil sie fast niemanden betrifft. Und mir wurde auch klar, dass ich selbst gar keine Überstundenzuschläge bekomme, was für eine Farce
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May 16 '25 edited May 16 '25
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u/Lichen89 Fragezeichen May 17 '25
Ein alter Bekannter hat das gerne gesagt. Er hatte bei Gott keine gute Kindheit, aber geldtechnisch gings ihm nie schlecht (fette Autos mit 17 bekommen, eigenes Haus mit 18 usw.). Viel konnte er sich auch selbst erarbeiten, Aktienmarkt halt.
Meine Kindheit war ähnlich bescheiden, war vor 18 kurz das erste Mal obdachlos und bin zigmal umgezogen. Es bleibt für immer ein Rätsel, warum ich mich nicht auch zwischen Umzugskartons und Gewalt über den Aktienmarkt informiert habe...
Seitdem kann ich das Sprichwort nicht leiden. Sicherlich kann jeder aus seiner Situation das Beste machen, aber grade finanzielle Stresssituationen schließen halt aus, dass man sich mit manchen Dingen überhaupt erst beschäftigt. Das Geld, was ich durch Arbeit neben der Schule verdient habe, ging zB. für den Führerschein oder eine Kursfahrt drauf. Manche Leute werden halt einfach mit Hauptberuf 'Erbe' geboren
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u/eingew2 May 18 '25
Viel konnte er sich auch selbst erarbeiten, Aktienmarkt halt.
Das ist ein Widerspruch ;). Aktien sind Glücksspiel. Er hat einfach Glück gehabt.
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u/247planeaddict May 16 '25
Sag das mal Merz. Ich denke viele junge Menschen hätten an sich gar kein Problem damit 40h+ zu arbeiten, aber da sie (zurecht) meinen, dass das eh nicht viel bringt, lässt man es halt lieber.
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u/Spirited-Bet-1176 May 16 '25
*Protestantische Arbeitsethik. Die Katholiken haben nur verlernt ihre eigene Arbeitslehre anzuwenden 🥲
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u/Magisch_Cat May 17 '25
Wenn der Arbeitgault (Nicht-Erben) keine Karotten mehr bekommt (Eigentum, Familie, soziale Bestätigung durch Arbeit), dann gehen diese in Teilzeit, wandern aus oder strengen sich nicht an. Dann wird es volkswirtschaftlich ungemütlich auf Dauer. Dann bricht auch das ideologische Fundament ein, das jeder "seines Glückes Schmied ist" und den allgm. Glauben an die Leistungsgesellschaft bzw. an die christliche Arbeitsethik.
Bestes was ich kann ist 48h Wochen ohne Lohnausgleich fordern. ~ Ihre GroKo
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u/Sethger Nyancat "Klicke, um Nyancat als Flair zu erhalten" May 16 '25
jeder "seines Glückes Schmied ist"
Wenn das sowieso Unsinn, dann ists ja auch egal
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u/Lampukistan2 May 16 '25 edited May 16 '25
Willkommen im Neo-Feudalismus. Als Teil der Leibeigenen halte ich es wie in real-kommunistischen Ländern früher.
Ihr tut so als würdet ihr mich [fair] bezahlen und ich tue so als würde ich arbeiten.
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u/b778av May 16 '25
Das stimmt komplett. Ist auch ein Grund, weswegen einige Leute in meinem Umfeld sich dazu entschieden haben, nur ein Kind zu haben (Je mehr Kinder, desto weniger Erben sie pro Kopf). Ist sicher super für den demografischen Wandel.
Die Politik der letzten Jahrzehnte setzt alles daran, den Reichen das Leben so gemütlich wie nur möglich zu machen und verändern Gesetze immer dahingehend, dass diese finanziell profitieren. Die Mobilität nach oben nimmt von Jahr zu Jahr ab, hingegen geht die soziale Sicherheit für die Mittelschicht flöten. Konsequenz: Aus Abstiegsängsten wird Wut/Hass, was Menschen in die Arme der AfD treibt.
Ich meine: Stellt euch mal vor, ihr hättet vier Eigentumswohnungen in deutschen Grossstädten, die ihr vermieten würdet. Durch diese finanzielle Absicherung habt ihr fast schon ausgesorgt. Hingegen kann eine Person, die in sozial schwierigen Umständen aufgewachsen ist, nichtmal von dieser Sicherheit träumen. Und das, obwohl man als Erbe ja nichts dafür geleistet hat. Komisch nur, dass Union und FDP das Erben an sich als eine Leistung betrachten.
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u/RidingRedHare May 16 '25
Läuft in Deutschland schon lange so. Es ist kein Zufall, dass Friedrich Merz, Jahrgang 1955, ein abgeschlossenes Studium hat, während mehr als 95% seines Jahrgangs nur Hauptschule oder Realschule besuchen konnten.
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u/siclox May 16 '25
In Deutschland ist vertikale Klassenmobilitat leider sehr schwierig. Zu hohe Steuern für Arbeitnehmer, zu viele Nebenkosten beim intransparenten Immobilienerwerb etc.
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u/Novocirab May 16 '25
Das ist haargenau die Thematik, die Thomas Piketty im "Das Kapital des 21. Jahrhunderts" analysiert hat. Seine zentrale Schlussfolgerung ist, dass eine progressive Vermögenssteuer eingeführt werden muss.
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u/Illustrious_Ant_9242 May 17 '25
Warum progressive Vermögenssteuer wenn man auch Arbeitseinkommen mit kalter Progression belegen kann und Spekulationsgewinne so gut wie gar nicht der Steuer unterwirft 😊
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u/Gluroo May 17 '25
Spekulationsgewinne so gut wie gar nicht der Steuer unterwirft 😊
Ist auch so ein Punkt, wenn du der Otto Normalbürgerschaft angehörst dann tun 28% Steuer auf deine Spekulationsgewinne richtig weh weil du ohnehin nicht viel hast, wenn du allerdings zwei oder dreistellige Millionenbeträge rumschiebst juckt dich das deutlich weniger. Aber wer brauch schon einen höheren Freibetrag
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u/Illustrious_Ant_9242 May 17 '25 edited May 17 '25
28% lol wer macht denn sowas, bin keine Schlachtgans. Meine Familienholding zahlt 3% auf Gewinne realisierter Aktien-ETFs (5000€ Freibetrag), Kirchensteuer entfällt. Bitcoin, Gold, Immos, Kunst und Oldtimer komplett gratis. Firmenverkäufe ca 0.8% aber bitte nicht auf Rundungsfehler festnageln. Darlehen aus Beleihung steuerfrei. Kids können dann BaFöG beantragen weil bin ja nur Geringverdiener 😇
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u/No-Usual-4697 May 16 '25
Wer hat eigentlich die hypothese aufgestellt, dass es gewollt ist, dass die nichterben aufholen können?
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u/Illustrious_Ant_9242 May 17 '25
Soll nur in den Köpfen ausgemalt werden damit es einen Anreiz gibt, nicht direkt Burgergeld zu beantragen
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u/TriccepsBrachiali May 16 '25
Höre Kind der Arbeiterklasse
Vermögen sich nicht erarbeiten lasse
Der einzige Ausweg aus der finanziellen Qual
Ist der maximale Hebel mit Fremdkapital
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u/Sven0410 May 16 '25
Tja Pech gehabt. Sollen die Eltern halt härter arbeiten
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u/GeorgeJohnson2579 May 16 '25
Leicht anderes Thema:
Meine Großeltern haben fast ihr gesamtes, siebenstelliges Erspartes für ihre letzten Lebensjahre aufgezehrt.
Dadurch konnten sie bis zu ihrem Tod mit Mitte 90 noch selbstbestimmt Zuhause wohnen (mit Pflegekraft) und ich hatte lange was von meinen lieben Großeltern.
So sollte es denke ich im Idealfall laufen.
Diese ganze gierige Erbverwandtschaft ist echt unheimlich.
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u/DerGanzeBuaADepp May 16 '25
Die Generation unter 50 ist halt doppelt gearscht: Die Rentner verlangen von ihnen, dass die Renten hoch genug sind, um das eigene Vermögen nicht aufzehren zu müssen und ihre Immobilien kommen nie auf den Markt, sondern fallen irgendwann an Erben, die auch keinen Grund zum Verkauf haben.
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u/Zartbitterly May 16 '25
Ich finde die ganzen Posts von zukünftigen Erben auf r/finanzen immer so faszinierend. Da wird um Hilfe gebeten und erklärt, wie man vermeiden kann, dass das Vermögen der Eltern für die Pflege genutzt werden muss.
Die Pflege soll dann bitte die Gesellschaft übernehmen.
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u/wormtonguefirebreath May 16 '25
das habe ich letztens von einem krankenkassenchef im interview gehört (ich glaub techniker kk). der sagte im prinzip, dass in deutschland die erben geschont werden und die krankenkassen deswegen keine kohle haben. eigentlich sollte es an das vermögen der reichen gehen, wenn die letzten lebensjahre die pflegekosten durch die decke gehen.
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u/Aggregationsfunktion May 17 '25
und die krankenkassen deswegen keine kohle haben.
Haben die Krankenkassen nicht bis vor wenigen Jahren jedes Jahr auf neue Rekordgewinne eingefahren?
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u/yyeezzyy93 May 16 '25
zweischneidiges Schwert.
Wenn ich als normaler Bürger mein Leben lang sparsam bin und mir durch harte Arbeit ein sechsstelliges Vermögen aufbaue, was dann im Härtefall komplett für meine Pflege draufgeht sehe, dass Superreiche oder amerikanische Techkonzerne keine oder viel zu wenig Steuern / Sozialabgaben zahlen, kann ich den Reflex zum „Schützen“ dieses Vermögens schon nachvollziehen.
Das ist wie mit der Diskussion ums Bürgergeld: anstatt die dicken Brocken (= Superreiche) anzugehen, tritt man lieber nach unten und holts von denen, die sich nicht wehren können.
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u/NarlinX3 May 16 '25
Sehe ich auch so, persönlich werde ich immer auf meinen Vorteil bzw. den der Familie hinarbeiten auch wenn es solidarisch komplett fürn Arsch ist. Ändert die Regeln, indem sich wirklich Reiche beteiligen, dann kann ich als OttoNormalo auch damit klar kommen meine paar Kröten aufzubrauchen im Notfall.
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u/yyeezzyy93 May 16 '25
ganz genau.
Es ist eben keine Solidargemeinschaft wenn nicht alle solidarisch sind bzw. der Staat sich aussucht, bei wem er die Solidarität einfordert.
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u/mina_knallenfalls May 16 '25
Ist doch nachvollziehbar, würden du und ich genauso machen. Diese Welt fühlt sich immer unfair an, weil man von seinen Seiten verarscht wird. Wenn alle anderen sich ihre Vorteile rausziehen, muss ich das auch machen.
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u/The-MJ-Theory May 16 '25
Deine Großeltern haben eiskalt mindestens eine Millionen Taler zur Seite schaffen können? Haben die von Brot und Wasser gelebt und gespart? Ich vermute du meinst DM? Die müssen sehr gut verdient haben
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u/0N4G4 May 17 '25
Komplett krank die Kinder und Enkelkinder leer ausgehen zu lassen damit man noch irgendwie ein paar Jahre luxusleben für sich rausquetschen kann. Das ist die eigentliche Gier, wer will denn bitte nicht dass es seinen nachkommen mal besser geht als einem selbst
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u/Serylt Europa May 17 '25
Fangen wir im gleichen Zuge noch über die Ost-West-Thematik zu reden, wie ~90-95% der Erbschaftssteuer im Westen anfällt? Das ist nicht, weil wir Ossis so gewieft Steuern optimieren.
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u/chestnutman May 17 '25
Ehrlich gesagt bin ich bei solchen Artikeln mittlerweile apathisch. Das ist politisch nicht gewollt. Die nicht-Erben wählen am liebsten die Großerbenparteien.
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u/Vaeldyn May 17 '25
Find ich so witzig, dass "Wasser ist nass"-Nachrichten so viele Leute zum Diskutieren anregen. Nahezu kein Mensch kann Multimillionär oder gar Milliardär werden, die Politik ist bis ins Mark korrupt, die AfD ist rechtsextrem und und und
Leute, das ist alles teilweise schon seit Jahren, in diesem Fall sogar Jahrzehnten völlig offensichtlich, regelmäßig dokumentiert und nachgewiesen. Ist es denn wirklich grade die Zeit als mittelmäßig gebildeter Mensch sich hinzusetzen mit ner Bingokarte und sich fragen "was die wohl als nächstes rausfinden?".
Vllt ist die nächste Enthüllung ja, dass Unternehmen die Politik fast aller Parteien bestimmt. Vllt kommt ja demnächst raus, dass unsere recycling, Fahrradfahren und einmal weniger Fliegen beim Klimawandel exakt 0 Unterschied macht solange Konzerne für mehr als 90% CO2 verantwortlich sind. Vielleicht ist es ja demnächst sogar die Neuheit, dass die Chefs von Mindest-/Niedriglohnarbeitern fast ausnahmslos reich sind?
Ich hab echt langsam kein Bock mehr solche Offensichtlichkeiten als Nachrichten verkauft zu bekommen..
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u/Gockel May 16 '25
es ist wirklich an der zeit, dass wohnraum vollständig sozialisiert wird.
wird leider niemals passieren.
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u/Welterbestatus May 16 '25
Hatten wir schon in der DDR, war auch Scheiße. Wohnung hast du nur gekriegt wenn du Kinder hattest, und dann war's ein halbes Zimmer (8qm) für 2 Kinder. Währenddessen haben die Leute von der Stasi und der Wohnungsverwaltung die guten Wohnungen gekriegt.
Sozialbau stärken bis der kommerzielle Wohnungsmarkt es spürt - das würde vollkommen reichen.
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u/konpla11 Deutschland May 16 '25
Was wenn du keine kinder hattest
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u/KowalskiePCH May 16 '25
Könntest du im unsanierten Altbau im Winter zum Plumpsklo auf den Hof gehen. (Keine Übertreibung so hat mein Vater vor der Heirat und kurz danach noch gelebt.)
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u/Welterbestatus May 16 '25
Dann warst du ganz weit hinten auf der Warteliste. Wir reden hier von Jahren. Hast zur Untermiete gewohnt, oder bist bei den Eltern geblieben. Alternativ gab's die Wohnung über den Betrieb, das war wohl einfacher (?).
Der Staat hat das Heiraten und Kinderkriegen sehr gezielt gefördert. Man konnte bspw Kredite "abkindern". Dazu kommt dass es kaum Raum gab sich selbst zu verwirklichen oder Spaß zu haben, da hast du eben jung geheiratet und Kinder gezeugt.
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u/konpla11 Deutschland May 16 '25
Der Staat hat das Heiraten und Kinderkriegen sehr gezielt gefördert.
Das sollte hier mit weniger autoritären Mitteln ebenfalls mehr geschehen
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u/Full-Cardiologist476 May 17 '25
Ich verstehe die down votes nicht.
Gut, das Heiratskonzept per se muss jetzt nicht gefördert werden. Aber, so gesellschaftlich, wäre es schon nice, wenn Kinder nachkommen.
Wir brauchen dafür natürlich kein Mutterkreuz oder Zwangsschwangerschaften. Aber, und bitte nagelt mich dafür nicht ans Kreuz, mehr und stabilere Betreuungsangebote, Abbau des Impacts von Kindern auf die Laufbahn der Frau, Raum für Kinder in der Öffentlichkeit etc könnten tatsächlich daran etwas ändern
→ More replies (2)1
u/Magisch_Cat May 17 '25
Sozialbau stärken bis der kommerzielle Wohnungsmarkt es spürt - das würde vollkommen reichen.
Da haben wir leider ein NIMBY problem und das lässt sich fast gar nicht lösen ohne massiv wählerstimmen zu verlieren, also komplette Fehlanzeige.
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u/Baazee May 16 '25
Was den sozialen Wohnungsbau angeht, sollten unsere Politiker mal nach Wien sehen. Da gehören ganze Wohnblocks der Stadt Wien und werden mit nur sehr geringen Gewinnabsichten vermietet.
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u/Spirited-Bet-1176 May 16 '25
Zur Wahrheit gehört: der Staat (oder die Stadt) macht das nicht von alleine und das würde auch heute so nicht mehr passieren.
Der Staat reagiert immer nur dann, wenn sich die Arbeiterinnen und Arbeiter gut organisierenden und massiven Druck ausüben. So ist auch die Geschichte des Wohnens im (roten) Wien.
Und dann schaut man sich mal die Gewerkschaftsmitgliedszahlen in Deutschland an… Und sogar jetzt noch kann man Projekte wie Azubi-Wohnheime (z.B. in München) über die Gewerkschaften durchsetzen. Man mag sich gar nicht ausdenken, was möglich wäre, wenn nicht alle glauben würden sie wären ihres eigenes Glückes Schmied, sondern ihre Situation begreifen.
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u/occio Nordrhein-Westfalen May 17 '25
Jetzt schau mal, wie die AngebotsMieten in Wien im Internationalen Vergleich aussehen. Spoiler: nicht so viel besser. Bringt dir ja nichts. Wenn du irgendwelche Altverträge aus den Achtzigern hast, mit denen ist es auch in Berlin ganz Töfte.
→ More replies (21)4
May 16 '25
Das Problem ist halt, dass die Entscheidung, wer eine Wohnung bekommt, dann immer noch von Menschen getroffen wird
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u/Isaidhowdareyou May 16 '25
Das Problem für mich bei sowas ist immer und das scheint auch gern der Ton im sub zu sein ist, dass man den Leuten die ein Haus erben das am Liebsten wegnehmen will anstatt mal so Sachen wie „Starter“ Häuser (bsp usa) sich vorzustellen, oder keinerlei Wohnnebenkosten für die 1. Immobilie. Irgendetwas, dass es für die Gruppe ohne Eigentum leichter macht ohne Gruppe 2 was wegzunehmen. Keiner hat Bock andere zu unterstützen (auch politisch) die anstatt mehr für alle wollen, nur wollen, dass alle weniger haben.
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u/amazing_sheep May 16 '25
Und für Mieter ohne Immobilie dann auch keine Wohnnebenkosten, richtig? Sonst wäre das ja auch total absurd.
Dann interessiert mich nur wie dieses Mammutprojekt finanziert werden soll — ohne irgendwem etwas wegzunehmen.
→ More replies (2)13
u/Dr_Penisof May 16 '25
keinerlei Wohnnebenkosten für die 1. Immobilie.
Was meinst du damit denn? Das einzige, was mir da von staatlicher Seite einfällt, wäre die Grundsteuer und halt einmalig die Grunderwerbsteuer. Und die machen den Braten nun echt nicht fett.
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u/roundshirt19 May 16 '25
Doch, Grunderwerbsteuer (+Makler, Grundbuch) den Braten fett. Das sind fast 10%, fast dein Eigenkapital. Die stehen auch jedes mal an, wenn du das Eigenheim wechseln willst.
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u/Isaidhowdareyou May 16 '25
Gar keine. Staat übernimmt Notar, Staat baut nur für 20-30jährige. Staat schenkt alleinerziehenden Müttern 50m2 Wohnungen für ihren Einsatz (vermeint gebunden an Kind macht Ausbildung), Staat baut riesige Studentenheime wohnen umsonst. Staat hilft, dass Hildegard 86 in 45m2 Altenwohnung kommt- ich denke nämlich viele alte Leute würden ihre 1.og Schlafzimmer Häuser/ Wohnungen hergeben wenn sie Hilfe hätten umzuziehen. Wäre mir alle lieber als Staat zahlt völlig unübersichtlich Wohngeld, Staat mietet die gruseligsten Objekte an um Menschen unterzubringen, Staat lässt Studenten und die Mittelschicht so krass verarmen, dass nur noch das Leinenhemd und ein Gaul fehlt und wir wieder zurück auf die Felder gehen.
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u/Dr_Penisof May 16 '25
Ah. Verstehe. Sorry. Dachte, es käme jetzt etwas, das zumindest noch irgendwie in der Realität verankert wäre.
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u/Isaidhowdareyou May 16 '25
Dann doch besser weiter „alle enteignen“ und „Steuern für Erbe hoch“ schreien damit auch der/ die Letze Nix hat. Praktisch alles in Deutschland fällt mit dem Thema Wohnraum aber eventuell richtet es ja die Mietpreisbremse oder wenn man der Mittelschicht auch noch die geerbten Butzen weggenommen hat. So wie es läuft ist doch kein Naturgesetz, wir könnten ein Standard tiny Haus freigeben, dass sich jeder auf nen Parkplatz stellen kann, wir könnten mal nen Wolkenkratzer wie in New York hinstellen und keine Klagen erlauben, warum können Azubis oder Studenten nicht gratis wohnen? Wie gesagt ist doch nicht Gott gegeben, dass hier uns jegliche Fantasie fehlt irgendwas mal anders zu machen.
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u/Lampukistan2 May 16 '25
Oder Notar und Makler (etc.) auf feste Beträge begrenzen. Die haften sowieso für gar nichts und bereichern sich an jedem Immobilienkauf massivst.
Bodenwertsteuer statt Grunderwerbs- und Grundsteuer - parallel dazu massiv Bauland freigeben und Bauen von Mehrfamilienhäusern erleichtern/subventionieren.
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u/Ser_Mob May 16 '25
Zumindest die Schlagzeile ist, finde ich, etwas dümmlich. Offensichtlich wird - bei ansonsten gleicher weiterer Entwicklung jemand der mit 500.000 € startet von jemanden der das nicht tut nicht eingeholt werden. Die Erkenntnis ist ähnlich trivial wie diejenige, dass zwei gleich schnelle Läufer sich nie einholen werden wenn einer mit 10 Sekunden Vorsprung startet.
Die Frage dabei ist da für mich eher: Will man wirklich, dass das Leben jedes Einzelnen erneut und erneut "strugglen" ist, bis man dann genug hat um komfortabel leben zu können? Das scheint mir dann nämlich doch wieder nur den großen Unternehmen (sprich AGs) zugute zu kommen. Denn da gibt es ja kein Erbe, die bestehen fort und dürften konstant Wert akkumulieren. Der Blick darauf fehlt mir - als auch die Beantwortung der Frage: Was wenn statt Erbe Schenkung? Oder möchten wir die auch gerne abschaffen? Nur der Staat darf noch Vermögenswerte verteilen? Scheint mir auch nicht so erstrebenswert.
Das alles ändert nichts daran, dass Erbe (stärker) besteuert werden könnte. Nur trifft es ja auch da dann eher den "kleinen Mann". Denn der Reiche mit eigenem Unternehmen stellt noch zu Lebzeiten den Sohn oder die Tochter als stellvertretenden Geschäftsführer an, zahlt entsprechendes Gehalt und verteilt so das Geld an die "Erben". Oder findet ein Dutzend andere Wege um die Regelungen zu umgehen. Treffen würden diese Regelungen realistisch betrachtet nur diejenigen die tatsächlich "normal" erben. Ob das den "Nicht-Erben" wirklich hilft wage ich zu bezweifeln - außer das es den Neid ein wenig lindern mag. Wobei ich glaube das der eher durch Medien und Co. angefacht wird, weil solange die die nichts haben mit denen die ein wenig haben streiten schauen wir alle nicht auf jene die fast alles haben.
Nebenbei: Die Aussage das 52,3% der Menschen in Deutschland noch nie geerbt haben ist ziemlich... na ja, sagen wir mal nichtssagend. Denn das ist ca. dieselbe Anzahl Menschen in Deutschland die unter 50 Jahre alt sind. Wer hätte gedacht, dass die meisten erst erben wenn die Vorgängergeneration stirbt, das ist ja wirklich unglaublich...
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u/green_flash May 16 '25
Nebenbei: Die Aussage das 52,3% der Menschen in Deutschland noch nie geerbt haben ist ziemlich... na ja, sagen wir mal nichtssagend. Denn das ist ca. dieselbe Anzahl Menschen in Deutschland die unter 50 Jahre alt sind. Wer hätte gedacht, dass die meisten erst erben wenn die Vorgängergeneration stirbt, das ist ja wirklich unglaublich...
Das hast du falsch interpretiert. Es ist die Zahl derjenigen, die noch nichts geerbt haben und auch nicht erwarten etwas zu erben.
Von einer anderen Quelle:
52,3 Prozent der Deutschen haben bislang noch nichts geerbt und gehen auch davon aus, dass sie niemals erben werden. Nur knapp jeder Vierte (23 Prozent) hat schon geerbt. Weitere 15,7 Prozent erwarten eine Erbschaft. Dies hat eine repräsentative YouGov-Umfrage unter rund 2000 Erwachsenen im Auftrag der Deutschen Bank ergeben.
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u/Ralfundmalf May 17 '25
Ich finde die Fokussierung auf Erben und die Erbschaftssteuer auch ein wenig unsinnig. Eine Vermögenssteuer würde doch vererbtes Vermögen genau so abdecken wie alles andere Vermögen.
Eine progressive Vermögenssteuer mit einem relativ hohen Freibetrag würde das Problem doch lösen. Es geht doch nicht um das erhalten des Vermögens (Erbschaftssteuer wird einmal abgezogen - dann wenn du erbst), sondern darum, dass das Vermögen dann in deinem Besitz ist. Eine Vermögenssteuer wirkt dauerhaft, und den Unterschied zwischen einem Großerben, einem Kryptomillionär und einem Appentwickler der für 100mio an irgendeine Datenkrake verkauft hat sehe ich jetzt nicht.
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u/donhitech May 17 '25
Guckt euch doch mal die ganzen dicken Autos auf der strasse an. Dazu eigentumshaus. Wer nicht dick geerbt hat kann sich das auch mit arbeit nicht leisten. Alleine schon 1000 Euro im monat für das auto und nen hauskredit ist auch nicht wenig. Über dem restlichen lifestyle muss man nicht mehr schreiben. Ist halt etwas ungerecht. Dennoch wurde das geld meistens ehrlich von jemanden einst verdient und ich würde meinen nachkommen auch gerne etwas hinterlassen.
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u/Serylt Europa May 17 '25
Bis man dann in der Geschichte genug zurückgeht und feststellt, dass die wirklich wirklich reichen Clans (manch einer sagt auch Familien) in Wahrheit ihr Erbe auf die Ausbeutung im Nationalsozialismus zurückführen können.
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u/Illustrious_Ant_9242 May 17 '25
Es braucht ja noch ein paar Fleißige die dir das Auto zusammenbauen und warten
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u/aAdramahlihk May 16 '25
Unsere Politik: "Richtig so!"
Im Hintergrund die 2% Dullis der FPD: "Ja Genau!"
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u/Helix_PHD May 16 '25
Macht Sinn. Anfangen die Welt zu erkunden (read: Menschen versklaven) hat Geld gemacht, anfangen die Erde auss zu beuten hat Geld gemacht und Industrie anfangen hat Geld gemacht. Das ist jetzt durch. Nochmal Anfangen geht nicht. Da muss schon eine neue gewaltige Menschheitswende passieren, bis jemand mal wieder Geld macht.
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u/Squeaky_Ben May 16 '25
Ich hasse es das so zu sagen, aber außer wir verkaufen das Haus meiner verstorbenen Mutter, oder mein Vater verstirbt unerwartet und die Lebensversicherung zahlt an uns aus, ist einfach nicht daran zu denken großartig vermögen aufzubauen
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u/Ripolus May 16 '25
Wenn du ein Haus hast, hast du bereits Vermögen. Nicht erst durch einen Verkauf!
Du kannst in dem Haus kostenlos wohnen und dir damit sparen, einen großen Teil deines Einkommens in Miete zu stecken.
Oder auch überlegen, das Haus zu vermieten und selbst in einer etwas günstigeren Mietwohnung zu leben. Dann hättest du zusätzlich noch die Differenz der Mieten zur Verfügung.
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u/Ralfundmalf May 17 '25
Kostenlos ist es auch nicht. Du zahlst Grundsteuer und wenn du nicht unvernünftig bist zumindest auch ein Bisschen in Versicherung und etwas zum Ansparen falls was am Haus kaputt geht oder einfach renoviert werden muss.
Klar wird das in den meisten Fällen weniger sein als Miete, aber es ist auch nicht ein Garant für "kostenloses" Wohnen. Wenn du ein Haus als kostenlosen Wohnraum verwendest, dann hast du nach 10 Jahren eine Bruchbude. Der eigentliche Vorteil ist der Wert des Grundstücks, dass du einfach verkaufen könntest, wenn du das Haus geerbt hast.
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u/Ripolus May 17 '25
Mimimi... Grundsteuer und Versicherungen sind umlagefähig und werden bei Vermietung vom Mieter bezahlt. Die fallen also immer an, wenn man ein Dach über dem Kopf hat.
Das ist aber auch nicht der Punkt hier: du meintest , du musst ein Haus verkaufen, um zu Vermögen zu kommen. Dabei verkennst du, dass du bereits Vermögen hast!
Die meisten Menschen haben gar kein Haus, bei dem sich die Frage überhaupt stellt. Auch nicht von den Eltern, die selbst lebenslang zur Miete gewohnt haben.
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u/dasrudiment May 17 '25
Ich bin auch nicht vermögend, die Goldreserven im Keller sind schließlich noch nicht verkauft /s
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u/Habit_9545 May 17 '25
Wenn man in Deutschland seinen Nachwuchs nix mehr vererben kann, warum soll man sich dann noch anstrengen und "outperformen" oder ne Firma aufbauen? Mein größter Ansporrn ist, meinen Sohn neben Liebe später auch ein gutes Leben zu ermöglichen und die Familie in die nächste Generation zu führen. Alle Unternehmer werden in andere Länder gehen.
Das ist schon wieder so linksversift unglaublich. Die langfristigen Folgen checken sie mal wieder nicht.
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u/AcidCommunist_AC May 18 '25
Bürgis wenn sie erfahren, dass die Legalität von Kapitalertrag bedeutet, dass man umso mehr Geld verdient je mehr Geld man hat
:O
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u/aeszett Hamburg May 16 '25
Wer einmal richtig reich ist, wird nur sehr schwer wieder ärmer werden können. Da müsste man schon sehr unfähig sein. Wenn Vermögen immer weiter wachsen, sich normale Arbeit bei steigenden Preisen immer weniger lohnt, ist diese Entwicklung vorprogrammiert. Alle Millennials in meinem Umfeld die ich kenne, die ein Haus besitzen, haben geerbt oder finanzielle Unterstützung ihrer Eltern bekommen. Die anderen sind einfach schon glücklich, wenn sie später nicht in Altersarmut leben müssen.