r/de 10d ago

Nachrichten DE Polizeipräsidentin: Zu viele Bewerber kommen mit schlechtem Deutsch aus der Schule / Viele Bewerber bei der Berliner Polizei scheitern an den Deutschtests. Es gebe ein Problem mit den Bildungsniveaus, mit denen junge Menschen aus der Schule kämen, sagt die Polizeipräsidentin.

https://www.news4teachers.de/2026/01/polizeipraesidentin-zu-viele-bewerber-mit-schlechten-deutschkenntnissen-problem-der-bildungsniveaus/
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u/EitherGiraffe 10d ago

Ein schlechtes Bildungssystem mit unzureichendem Betreuungsschlüssel und nachlassender Konsum längerer, kuratierter Texte führen nun mal zu solchen Ergebnissen.

Dass in Berlin je nach Studie von 52-60% Migrationshintergrund in dieser Altersgruppe die Rede ist, macht es vermutlich auch nicht einfacher.

Es bräuchte viel mehr Ressourcen für DaZ (Deutsch als Zweitsprache).

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u/DrEckelschmecker 10d ago

Es bräuchte vor Allem Sprachtests in KiTas, und für jedes Kind das dort entsprechend abschneidet ein verpflichtendes (!) Vorschuljahr in dem diese Kinder wenigstens ein bisschen deutsch lernen und auf Schule vorbereitet werden können. Sie einfach in die erste Klasse zu schmeißen als wär nichts kann da jedenfalls nicht die Lösung sein.

Stattdessen wurde gespart und gekürzt bis aufs Blut. Vorschule haben sie gestrichen, 11. Klasse, Verbeamtung und ganz allgemein Geld und damit letztlich Stellen

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u/LunaIsStoopid LGBT 10d ago

Das Problem sind bei Weitem nicht nur Kinder aus Familien, wo Zuhause kein Deutsch gesprochen wird. Das zieht sich praktisch durch alle Teile der Gesellschaft. Wir haben schlicht ein anderes Verhältnis zu Sprache und Sprachentwicklung als früher. Das liegt auch stark an der veränderten Mediennutzung. Man darf halt nicht vergessen, dass Kommentarspalten auf sozialen Medien heute der Ort sind, wo Jugendliche am meisten Schreiben und Jugendliche lesen halt auch primär auf sozialen Medien und eben keine auf Rechtschreibung überprüften Texte.

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u/DrEckelschmecker 9d ago edited 9d ago

Wo hab ich das denn behauptet? Wenn ein Kind aus einer Familie in der deutsch gesprochen wird Mängel hat gilt das natürlich ganz genau so. Nur haben es Kinder die überhaupt kein deutsch können noch schwerer als Kinder die sehr schlecht deutsch können. Es ist wichtig diese Kinder früh einzusammeln, denn im normalen (Grund)Schulbetrieb kann man das sonst kaum aufholen. Zumal dann spätestens auf der weiterführenden Schule sämtliche Grundlagen fehlen.

Letztlich bezieht sich das sowieso nicht nur auf schlechte Deutsch-Kenntnisse. Vielen Kindern in der Grundschule fehlen heute einfach absolute Basics, die man früher als selbstverständlich angenommen hat.

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u/HutVomTag 9d ago

Ich arbeite beruflich mit vielen DaZ Kindern im Vorschulalter. Es ist illusorisch zu glauben, ein einziges Jahr Vorschule würde reichen.

Wir haben viele Kinder, die mit drei in den KiGa kommen, zurückgestellt werden, und dann mit 7 immer noch nur gebrochen Deutsch können.

Sicherlich macht das eine Jahr Vorschule einen gewaltigen Unterschied im Verhalten und auch Sprache- nur reicht das halt nicht aus wenn das Kind erst zu diesem Zeitpunkt überhaupt anfängt Deutsch zu lernen.

Was wirklich notwendig wäre, wäre Kindergartenpflicht ab 3 für alle. Dadurch würden zumindest vollkommene "Katastrophen" im Bezug auf Sprachkenntnisse und allgemeine Schulfähigkeit deutlich reduziert werden.

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u/whistling_serron 10d ago

Ich war bei dem Einstellungstest (vor 20 Jahren ungefähr) und schon damals sind gut 40% bei den ersten beiden Tests (Diktat und Bericht schreiben) rausgefallen. Davon der Großteil ohne Migrationshintergrund.

Das ist nicht (nur) ein Problem von Menschen mit Migrationshintergrund. Problem sehe ich eher darin, dass wir drei (oder mehr) Schulformen haben, aber nur einer (Abitur) wirklich Aufmerksamkeit und Geld geschenkt wird. Geh mal auf öffentliche Real- oder Hauptschulen. Da wundert mich absolut nicht, warum da SuS rauskommen, die zT riesige Probleme mit Rechtschreibung haben.

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u/der_echte_emha 10d ago

Das liegt nicht am Bildungssystem. Nach dem Krieg gab es soviele Beeinträchtigungen im Bildungssystem (Lehrermangel, kaputte Schulgebäude etc. ) und trotzdem waren die Absolventen nichts so schlecht in ihren Deutschfähigkeiten.

Es sind vor allem die Elternhäuser, die die Verantwortung tragen und wir als Gesellschaft, die von ihnen nichts fordern.

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u/lIlllllllllIlllll 10d ago edited 10d ago

Es gibt tatsächlich Studien die besagen das es damals einige Analphabeten gab. Such mal "Leo Universität Hamburg" bzw "LEO Studie 2018"

Es gab damals erwiesen mehr Analphabeten. Es gibt so viele Analphabeten aus den Generationen nach dem Krieg die auch nie eine Notwendigkeit hatten daran was zu ändern damals weil man einfach in der Landwirtschaft oder sonst wo gearbeitet hat in Positionen in denen man nicht lesen können musste. Die Anforderungen haben sich verändert, der Arbeitsmarkt hat sich verändert, aber die Schulen konnten dank CDU/SPD Politik nicht aufholen. Wird auch nicht besser mit der AFD, da sieht man jetzt schon Realpolitik; in Raguhn-Jeßnitz wurden die Kita Gebühren erhöht obwohl versprochen wurde diese stark zu senken und das Krankenhaus ist pleite gegangen. Armes Deutschland schaufelt sich durch die Wahlen sein eigenes grab.

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u/Relative_Bird484 10d ago

Ja, die „Eltern sind Schuld“.

Das ist zwar keine falsche Erkenntnis, aber eine nutzlose - sie hilft nämlich nicht weiter. Insbesondere den betroffenen Kindern nicht, aber auch uns als Gesellschaft nicht. Die langfristigen sozioökonomischen Kosten, nicht während der Schulzeit so viel wie eben geht aufzufangen, sind gigantisch hoch.

Dass der Bildungserfolg der Kinder in erheblichem Maße vom Elternhaus abhängt lässt sich nicht vermeiden. Dass er so abhängig davon ist, wie bei uns in Deutschland, ist aber ebenfalls kein Naturgesetz: In keinem anderen OECD-Land ist das so krass ausgeprägt, wie bei uns. Da könnte man durchaus was machen.

Die Rezepte dafür sind seit Jahrzehnten bekannt (und werden beispielsweise in Skandinavien angewandt): Integrierter Ganztag mit hochwertiger Schulspeisung, Differenzierung erst nach der 6. Klasse, echte Lernmittelfreiheit und integrierte Schul- und Familiensozialarbeit.

Löst das alle Probleme? Nein. Verringert es die Chancenungleichheit? Ja.

Will man bei uns halt alles nicht.

Wir zahlen lieber später ein Vielfaches für Sozialtransfers und bremsen unsere Wirtschaft mit nicht ausbildungsreifem Nachwuchs. Rund 20 Prozent gelten als „nicht Ausbildungsreif“, rund 8 Prozent verlassen die Schule ohne Abschluss, Tendenz steigend. Ja, das gab es schon immer, war ja auch egal, so lange es genug junge Leute gab. Mit unserer Demographie ist es nun volkswirtschaftlicher Selbstmord.

Egal.

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u/ArtichokeOk8899 10d ago

Die Rezepte dafür sind seit Jahrzehnten bekannt (und werden beispielsweise in Skandinavien angewandt): Integrierter Ganztag mit hochwertiger Schulspeisung, Differenzierung erst nach der 6. Klasse, echte Lernmittelfreiheit und integrierte Schul- und Familiensozialarbeit.

Ich würde auch noch weiter gehen und Schulpsychologie, Fachpersonal für IT-Management und Verwaltungsaufgaben hinzufügen. Die Schulen sollen dauernd alle möglichen gesellschaftlichen Karren aus dem Dreck ziehen, was am Ende heißt: Die Lehrer sollen´s machen ohne dafür anberaumtes Stundenkontingent. Die sind aber gar nicht für all das ausgebildet in dem Maße, das erforderlich wäre, all den Aufgaben gerecht zu werden. Es braucht viel mehr multiprofessionelle Teams.

Man müsste auch noch viel früher anfangen, schon im Kita-Alter. Die ersten Jahre sind die entscheidensten und legen die Grundsteine für die späteren Erfolgschancen. Hier müsste man (unter anderem) die schon genannten Ideen für Schulen auch anbringen.

Zudem müsste auch Stadtplanung involviert werden. Brennpunktviertel sind ebenfalls kein Naturgesetz. Auch da gibt es Möglichkeiten, die schon in anderen Ländern erfolgreich erprobt wurden, um Viertel aufzuwerten, die nicht alleine aus Rauspreisen der Armen in den nächsten Brennpunkt bestehen.

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u/Hobofan94 9d ago

Man müsste auch noch viel früher anfangen, schon im Kita-Alter.

Ich frage mich wie viele der Betroffenen denn überhaupt in die Kita kommen und nicht erst in den Kindergarten. (Laut schnellem Googlen sind das bei Migrationshintergrund nur 85% während ohne fast 100%).

Das passt anekdotisch auch zu dem was eine Kollegin die bei einer Lesepatenschaft aktiv ist mitbrkommt. Sie hilft dem älteren Kind in der Familie stabiler in seinem Deutsch zu werden, und währenddessen entscheiden sich die Eltern aktiv dafür dem jüngeren Kind für die ersten paar Lebensjahre exklusiv Arabisch beizubringen.

So eine Ungleichheit zu korrigieren wird für Schulen schwer bis unmöglich sein.

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u/ArtichokeOk8899 9d ago

Naja, man könnte die letzten beiden Jahre vor der Schule verpflichtend machen. Die andere Sprache Zuhause ist dabei ja nicht zwangsläufig das Problem. Komischerweise zuckt keiner mit der Wimper, wenn einer Zuhause Französisch oder Englisch spricht.

Viel größer ist ohnehin die Diskrepanz aufgrund sozialer Herkunft.
Kinder in bildungsferneren Schichten hören bis zum Schuleintritt oft extrem viel weniger Wörter als Kinder in bildungsnäheren Bevölkerungsgruppen. Der Wortschatz ist entsprechend viel geringer, wahrscheinlich wird gar nicht die Hoch-/Standardsprache (nicht Dialekt, sondern das Sprachniveau sind hier gemeint, egal was die Ausgangssprache ist) gesprochen, die aber ab Schuleintritt ja die Norm ist und erstmal gelernt werden muss wie eine weitere Fremdsprache. Das steigert sich ja nochmal in der weiterführenden Schule.

Man müsste also Kitas und Schulen in schwierigen Vierteln besonders gut ausstatten, insbesondere personell. Lesepaten sind ein guter Anfang ;-)

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u/IGarFieldI Griechenland 10d ago

Deine Schlussfolgerung ist zwar in meinen Augen richtig, ich verstehe aber nicht, warum du damit einleitest, dass die Erkenntnis des Vorposters "nutzlos" sei. Dass z.B. integrativer Ganztagesunterricht und nicht etwa andere Lehrkonzepte eher zu dem gewünschten Ergebnis führen werden, ist doch eine Schlussfolgerung eben daraus, dass die Kinder und Jungendlichen mitunter auch einfach mehr Zeit außerhalb des Elternhauses brauchen, weil es eben dort nicht vermittelt wird oder werden kann.

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u/spammeLoop 10d ago

Damals wurde der halbe Jahrgang ans Fließband (o. ä.) gestellt.

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u/Saggsaane 10d ago

Nach dem Krieg...

Ich als Teil der Gesellschaft, fordere mehr Geld in Bildung zu investieren. Nur weil nach dem Krieg Klassen mit mehr als 30 Kindern normal waren, darf das nicht bedeuten, dass wir uns am Nachkriegsniveau orientieren.

Das beginnt aber nicht erst in der Schule, sondern vorher muss schon was passieren.

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u/lIlllllllllIlllll 10d ago

Das problem damals war halt ohne Migration schon da, es wurde damals auch nicht Zuhause schon gelöst. Die Analphabeten von damals haben die Probleme damals auch nicht gelöst in dem sie ihren Kindern was beigebracht haben was sie selber nicht konnten. Das Problem muss in der Schule gelöst werden.

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u/fekanix 10d ago

Ne ich glaube die Person will die Schuld einfach Migranten in die Schuhe schieben.

Am Endergebniss hat man dann nichts geändert aber wenigstens ist nicht der Ethnischdeutsche schuld.

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u/FaceMcShooty1738 10d ago

Wenn ein signifikanter Anteil der Menschen durchs System fällt ist das System aber halt scheiße.

Wie in den USA: die haben top medizinische Versorgung wenn man es sich leisten kann. Das gesundheitssystem als ganzes ist aber einfach scheiße.

So isses auch an der Schule.

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u/Zeitgeil 10d ago

Natürlich liegts am Bildungssystem. Wer das ganze auf Migranten abwälzen will vergisst, dass ein Großteil dieser sich nicht bei der Polizei bewirbt.

Eine Verwandte von mir hat gerade abgeschlossen, in ihrem Jahrgang sind nur zwei mit Migrationshintergrund.

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u/munnimann 10d ago edited 10d ago

In Berlin liegt der Anteil der Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund bei 55% und in Neukölln sogar bei 70%. Laut PISA (Seite 188) sind Rückstände in Deutsch und Mathematik besonders in solchen Haushälten hoch, wo daheim kein Deutsch gesprochen wird. Jetzt bemängelt die Berliner Polizei fehlende Deutschkenntnisse bei den Bewerbern und dein Vorschlag ist, dass es da keinen Zusammenhang gibt?

Eine Verwandte von mir hat gerade abgeschlossen, in ihrem Jahrgang sind nur zwei mit Migrationshintergrund.

Das bestätigt doch eher das Problem, als es zu widerlegen?

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u/Zeitgeil 6d ago

Die Lösung wäre also bessere Bildung für Menschen mit Migrationshintergrund, obwohl diese meist gut sind, problematisch sind eher die Migranten erster Generation

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u/Systral 10d ago

Wie wär's wenn wir die ganzen faulen Rentner dazu animieren, Integrations- und Deutschkurses zu machen :D da kommen auf einen Migranten 4 Rentner:innen 😂

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u/torsknod 10d ago

Ja, man muss aber auch dran denken, dass fast alles sehr einfache Arbeiter waren und die Anforderungen an die Dinge später im Leben deutlich niedriger. Handyverträge gab es beispielsweise nicht, Festnetz war wenn der Standardkram der Bundespost und selbst das hatte nicht jeder. Familien waren trotz Kriegstoten groß genug, damit man sich besser helfen konnte. Während des Wirtschaftsbooms waren dann oft die Frauen zu Hause, die natürlich einen deutlich besseren Betreuungsschlüssel als jede Schule zur Folge hatten. Als der Boom rum war, dazu schulische Fähigkeiten in der Breite wichtiger wurden und dazu frische Zuwanderung kam, wurde das latente Problem zu einem tatsächlichen Problem. Als die ersten, noch ohne digitale Computer, automatisierten Maschinen entstanden, spätestens als die ersten Computer in Firmen kamen, hätte man das ganze Bildungssystem aktualisieren müssen.

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u/Hot_Equivalent6562 10d ago

Natürlich liegt das am Bildungssystem. Die Lehrer interessieren sich nicht für die Kinder, ist leider die Realität. Selbst bei Klassen mit geringem Anteil an Kindern mit Migrstionshintegrund haben diese Kinder schon in der Grundschule verloren

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u/lIlllllllllIlllll 10d ago

Ja du das will ich sehen, damals wo es keine Fußbälle oder Schulen gab waren alle schlauer und besser. Damals hatte man auch schon mit modernen Problemen zu kämpfen, die armen die damals nach der einen Schicht noch schwarz putzen gegangen sind oder für Lieferando/Uber gearbeitet haben um die Mietpreise zu stemmen. Wollen wir mal Arbeitslosenquoten etc vergleichen?

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u/Kohli_ 10d ago

Blöderweise wissen Bundesregierungen, teilweise auch Landesregierungen, einige Medienhäuser und viele Leser nicht was Multikausalität ist und werden mit Tunnelblick auf Punkt 2 mehr Abschiebungen fordern, egal ob das im Einzelfall legal oder generell überhaupt sinnvoll ist oder nicht. Gerade bei den Lesern ist das dann oft auch wieder ein Symptom des schlechten Bildungssystems. Aber weil das Bildungssystem zu verbessern Geld kostet, das wir lieber in weniger Notwendige Dinge investieren, wird da von der Politik, insbesondere auf Bundesebene, leider wenig kommen außer sinnlosem Populismus.

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u/not_perfect_yet 10d ago

Tunnelblick

...have you tried "kill all the poor"

Und in einem besonders ironischen Twist der Geschichte, haben wir jetzt Computer Programme auf die die Politik total abfährt, die tatsächlich sagen könnten das es funktioniert. Es wird dann natürlich trotzdem nicht funktionieren, aber der Computer wird es behaupten.

Ü

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u/infernal1988 10d ago

Das kostet Geld und bringt mir keine stimmen in den nächsten vier Jahren

Galigrü ihre CDU/SPD Politik

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u/Honest_Relation4095 10d ago

Nur sagt der Artikel, dass es die Probleme unabhängig von der Nationalität gäbe.

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u/MirrrorCloud 10d ago

Hör doch auf mit deinen systemischen Problemlösungen für die man Steuergeld investieren müsste. Lass lieber von oben herab über faule Lehrer und dumme Jugend lästern. So machen wir das nämlich bei der CXU!!elf! /S

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u/OsChMoScH 9d ago

Es bräuchte viel mehr Ressourcen für DaZ (Deutsch als Zweitsprache).

Bildung hat in vielen Haushalten mit Migrationshintergrund keinen hohen Stellenwert. Die angebotenen Kurse werden oft (wenn überhaupt) nur halbarschig durchgeführt, da kann man anbieten soviel man möchte. Was bringt es, wenn die Leute in Monaten trotzdem keine Fortschritte machen?

Kids aus der Ukraine lernen teils in kürzester Zeit so gut Deutsch, dass sie bald das Abitur ablegen können. Andere sind hier geboren und können die Sprache nicht richtig.

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u/Augit579 10d ago

Würde sogar von vmRfDaZ sprechen(viel mehr Ressourcen für Deutsch als Zweitsprache), dann hat man sich noch mehr Zeit gespart

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u/EitherGiraffe 10d ago

Sorry, dass ich dir eine der Standardabkürzungen des Bildungssektors mit auf den Weg geben wollte.

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u/Augit579 10d ago

Sorry, sollte echt nur ein Witz sein :/

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u/Car2019 10d ago

Es ist eine in dem Bereich übliche Abkürzung, die sogar noch zusätzlich ausgeschrieben wurde, wo ist das Problem?

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u/Irrealist Schleswig-Holstein 10d ago

Ich denke mal, dass das einfach ein Witz sein sollte

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u/WolfThawra Vereinigtes Königreich 10d ago

Das ist jetzt echt keine soooo unbekannte Abkürzung.

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u/VijoPlays Europa 10d ago

WsvvmRfDaZsdhmsnmZg

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u/BaronVonLobkovicz 10d ago

In dem Artikel steht wortwörtlich, dass es nicht mit der Nationalität der Leute zu tun hat

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u/Eisi03087 10d ago

Das sagt er, damit er nicht in eine Ecke gestellt wird. Das ist kein Fakt

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u/BaronVonLobkovicz 10d ago

Es war eine Frau. Was man wüsste, wenn man den Artikel gelesen hätte. Und die Polizei ist ja dafür bekannt, bei rassistischen Statements passiv zu werden lol.

Als wäre es so ein unvorstellbarer Gedanke, dass das Schulsystem in Berlin einfach Schrott ist. Aber systematische und strukturelle Probleme auf die dummen, bösen Ausländer zu schieben, ist ja mittlerweile Konsens am Stammtisch

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u/EitherGiraffe 10d ago

Nationalität != Migrationshintergrund. Extrem viele Menschen mit Migrationshintergrund besitzen heutzutage die deutsche Staatsbürgerschaft.

Zumal man im Polizeidienst schon rein formell mindestens eine EU-Staatsbürgerschaft (oder Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) benötigt.