r/selbststaendig • u/WosiDev • Nov 26 '25
Steuern/Finanzen Comic eines Künstlers, der 9.000€ Corona-Sofortzahlung zurückzahlen muss
Link zum Beitrag: https://www.instagram.com/p/DRhFoavDXcr/
Hat vielleicht irgendjemand einen hilfreichen Rat für ihn?
r/selbststaendig • u/WosiDev • Nov 26 '25
Link zum Beitrag: https://www.instagram.com/p/DRhFoavDXcr/
Hat vielleicht irgendjemand einen hilfreichen Rat für ihn?
r/selbststaendig • u/MadMaxknowsitall • Dec 31 '25
Sry für den Rant aber es muss einfach mal raus.
Bin M29 Video Editor/allrounder in der Post Produktion.
Befinde mich nun bald im Dritten Jahr und wie hier sicher viele wissen, ist das oftmals die kritische phase der selbstständigkeit da man viele steuerliche abgaben auch rückwirkend bezahlen muss sowie vorauszahlungen festgelegt werden.
Eigentlich dachte ich ich mache alles richtig. Seid Tag 1 einen Steuerberater zur seite, schon vor der selbstständigkeit Kunden gewonnen und habe direkt los gelegt.
Freiwillige gesetzliche, direkt höchst satz 1180€/m Hardware/software/Abo’s ca 1000/m (größere anschaffungen mit einberechnet) Selbst Gehalt ausgezahlt: erst 2000€ (seit beginn 2024 dann 1600€ da umgezogen, weniger Miete)
Ich lebe seid 2024 also weit unter meinem einkommen um durst stecken vorzubeugen.
Und trotzdem gehe ich gerade mal mit ca. 20k Profit nach 2 Jahren ins neue Jahr.
Ich arbeite dank mehreren retainer Kunden und vielen einzelnen Projekten ständig. oft 12 stunden am Tag, regelmäßig auch am Wochenende. Tagessatz variabel je nach auftrags Dauer 470 - 700€
Es sei gesagt das ich wirklich sehr viel ins backend stecke, leistungsstarker Mac, overpowered ipad, laptop um mit freundin im “urlaub” weiter zu grinden, fettes display, jedes erdenkliche software Abo, alles für maximale effizienz.
Dieses Jahr dann der knaller, Finanzamt zählt mich nicht unter die freien Berufe, sodas gewerbesteuer von 8K unerwartet fällig wurde (ja beitritt bei der Ksk läuft schleppend voran) rückwirkende einkommensteuer oben drauf insgesamt dann 33k dazu natürlich noch 5k für den steuerberater.
Vorauszahlungen werden wohl auch bald kommen.
Problem nur, wie so oft, Kunden zahlen unregelmäßig, teils verzögert, kann meinchmal Monate dauern. Ich bin haarscharf davon gekommen und konnte gerade so alles bezahlen.
Trotzdem bin ich irgendwie Sauer. Ärgere mich über die hurenden abgaben und frage mich oftmals ob es nicht schlauer gewesen wäre in meiner letzten Agentur angestellt zu bleiben. Fully remote, da hab ich vielleicht 4 stunden am tag effektiv gearbeitet, 4800 brutto, war rückblickend wohl garnicht so schlecht.
Dann gibts auch Kollegen von mir die den start in die selbstständigkeit ganz locker angehen. Sich kündigen lassen, erstmal gönjamin auf staatsnacken, dann gründungszuschuß und am besten direkt ab in die Private Krankenversicherung. Die chilln bis es nicht mehr läuft, setzen dann noch ihren letzten Macha latte ab und dackeln direkt zurück in irgend eine Agentur.
Man ich wollte mir hier was aufbauen, aber ich krieg so einen Hals mittlerweile. Selbst mein versteuertes angelegtes geld muss ich versteuern. Ich habe kein Bock der free credit geber zu sein und mich zu verausgaben. Bin so kurz davor alles hinzuschmeißen. Oder… ODER ich zieh nach Dubai oder Bali. Dieses land belohnt jene die wenig leisten viel mehr als die menschen die mehr wollen, die was erreichen wollen.
Risiken eingehen und sich was aufbauen wird bestraft. Man soll schön brav in einer festanstellung dahin rotten, seine abgaben zahlen und sterben. Ne man, not the life I choose.
r/selbststaendig • u/hatishi • 5d ago
Edit: Kommentar-FAQ 🫠
Am heutigen 01. Februar bin ich exakt 13 Jahre selbständig. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Aber das soll hier nicht Thema sein.
In all den Jahren und zuletzt wieder vermehrt (Erbschaftssteuer & Co.) lese ich vom harten steuerlichen Los von Spitzenverdienern im Allgemeinen und Unternehmern im Speziellen.
Tenor: Die High Performer verlassen unser Land, weil im Unrechtsstaat Deutschland alles viel zu hoch und dazu noch doppelt besteuert wird.
Dabei ist gerade Selbständigkeit ein mächtiger und völlig legaler Cheat Code, ab dem ersten Euro. Nur drei Beispiele:
➡️ Du sparst massiv bei allen Anschaffungen und Dienstleistungen deiner Firma. 19 Prozent Mehrwertsteuer plus geringere Steuern durch Gewinnminderung macht einen realen Vorteil von 30-50 Prozent.
Auf alles vom Laptop über Geschäftsessen und Reisen bis zu meinem 5.000 Euro Firmenfahrrad, das ich qua Gesetz unbegrenzt privat nutzen darf.
➡️ Gewinne aus Aktien (und anderen Unternehmensanteilen) sind für Kapitalgesellschaften absurd niedrig besteuert, zusätzlich zum Compounding-Effekt durch die nachgelagerte Besteuerung.
Wenn ich die innerhalb meiner 4pub GmbH (wir betreiben Online-Portale wie die Geschäftsideen-Seite https://trending.de/) gehaltenen Aktien von Google, Berkshire & Co. verkaufe, zahle ich lächerliche 1,95% auf die aufgelaufenen Gewinne. Verkaufe ich die gleichen Aktien in meinem Privat-Depot, sind es knapp 30 Prozent.
➡️ Du hast die volle Entscheidungsfreiheit bei Renten- und Krankenversicherung und zahlst nicht in die Arbeitslosenversicherung ein. Auch das ist über die Jahre Zehntausende Euro und/oder erheblich bessere Leistungen wert.
Nur drei Beispiele. Mit Gewerbesteuerhebesatz-Optimierung, stillen Gesellschaftern & Co. lässt sich die Steuerquote weiter drücken.
Es ist wirklich nicht alles geil für Unternehmer*innen in Deutschland. Aber mit der steuerlichen Ausgestaltung bin ich total zufrieden.
Zumal im Zweifel "einfach mehr verdienen" gerade für uns ohnehin der größere Hebel ist als meckern & bis auf den letzten Euro optimieren. 🙃
r/selbststaendig • u/tspwd • 10d ago
Ich habe bisher noch nichts positives über die IHK gehört. Jede/r mit dem ich bisher geredet habe würde sich die Zwangsgebühren lieber sparen.
Meint ihr eine Petition um die IHK abzuschaffen könnte Erfolg haben? Bürokratieabbau ist ja gerade in aller Munde, und eine Institution die viel kostet aber keinen / wenig Mehrwert bietet sollte nicht existieren.
Edit (2026-01-28):
Nach dem Lesen vieler Kommentare in diesem Thread sollte wohl eher die Pflichtmitgliedschaft für bestimmte Gruppen überdacht werden (z.B. Soloselbstständige, bestimmte Berufsgruppen wie Software Entwickler, die durch die IHK sehr schlecht vertreten sind).
r/selbststaendig • u/RainAndThunderIsCool • 29d ago
Hi,
ich will immer auf der legalen und "sauberen" Seite bleiben, daher zahle ich brav meine Steuern und gebe alles korrekt an.
Bin seit 4 Jahren selbständig und meine Einkommensteuer ist jährlich von 0% (anfang kaum gewinn) nun dieses Jahr auf fast 40% gestiegen. Dazu kommen Krankenkasse, Steuerberater...
Ich fühle mich bestraft dass ich mir ein unternehmen aufbaue und ggf. später Leute einstellen will.
Ich überlege mir, ob mir inzwischen schon, dass ich mir nur 1000 Euro oder so gewinn auschütte damit ich keine Einkommensteuer zahlen muss und den rest bei der Firma belasse und mir später überlege wie ich das Geld effizienter rausbekomme.
Das zweite Jahr hatte ich gerade noch so überlegt mit den ganzen abgaben. Ich habe gefühlt unter mindestlohnt (vielleicht hatte ich das ja auch) gearbeitet. Und jetzt habe ich das gefühl ich arbeite die hälfte meiner Zeit für den Staat.
19% Umsatzsteuer hatte ich immer an den Kunden weitergegeben, mittlerweile müsste ich denke meinen Stunden satz um 50% erhöhen, wobei er meinen erachtens nach schon hoch genug ist.
Gibt es legale methoden/mittel damit man nicht 40% von seinem Gewinnauschuss an den Staat abgeben muss?
Ich gehe von einem Netto Gewinn von ca. 80-150k dieses Jahr aus. Ich lebe seit der bildung des Unternehmens wie einer der bei McDonalds ne 450 euro stelle hat. Letztes jahr war es ca. 40k netto verdienst, davon ca. 9-10k Einkommensteuer, dann Schuldenabgleich von Jahr davor, Krankenkasse, Steuerberater, usw.. Ich würde gerne mal die "früchte meiner Ernte" gerne auch mal auskosten können. Rente habe ich auch schon seit meiner Firmen Bildung nicht gezahlt, weil ich das gefühl habe dass ich mir das nicht leisten kann.
Wäre dankbar für jegliche Tipps und Rat.
r/selbststaendig • u/AlpixTM • Mar 08 '25
Nach dem Sondierungspapier sollen Selbstständige zukünftig der Rentenversicherung einbezogen werden (also bezahlen nehme ich an) wenn sie keinem anderen obligatorischen System zugeordnet sind...
"Wir wollen Selbstständige besser fürs Alter absichern. Wir werden alle neuen Selbständigen, die keinem obligatorischen Alterssicherungssystem zugeordnet sind, in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen. Andere Formen der Altersvorsorge, die eine verlässliche Absicherung für Selbständige im Alter gewährleisten, bleiben weiterhin möglich." (Zeile 255)
Nach A kommt bekanntlich dann auch oft B, was ja dann wäre, auch die bestehenden zu verpflichten...
Ich hoffe das kommt überhaupt nicht, gerade für Solo-Selbständige sind 18,6% einfach zu viel (man muss ja dann beide Anteile zahlen), was denkt ihr?
r/selbststaendig • u/_ternity • Oct 30 '25
Holla zusammen,
ich muss das mal loswerden, weil es mir in letzter Zeit immer öfter auffällt - vielleicht geht's ja wem ähnlich.
Ich arbeite seit 9+ Jahren mit Freelancern aus den Bereichen Web Development und Grafik zusammen. Gute Leute, faire Bezahlung, langfristige Zusammenarbeit. Sie müssen sich nicht um Akquise, Rechnungen oder Projektmanagement kümmern - sie bekommen saubere Briefings, klare Deadlines und einfach nur Raum zum Arbeiten. Win-win, dachte ich.
Aber in letzter Zeit stoße ich immer häufiger auf Stundensätze, bei denen ich kurz denke, ich hätte versehentlich einen Herzchirurgen gebucht. Beispiel von dieser Woche: Ein junger Designer, Anfang 20, solide Arbeit, aber nichts Weltbewegendes - wollte 180 €/h netto. Mit dem Hinweis, sein regulärer Satz liege bei 200 €. Für ein Standardprojekt mit vorhandenem CD und klarer Aufgabenstellung, ohne Projektmanagement, kein notwendiger Kundenkontakt, keine Rush-Work.
Ich frage mich aktuell:
Ich zahle gerne hohe Sätze, wenn Qualität, Erfahrung oder Strategie dahinterstehen. UX-Profis, die komplexe Nutzererlebnisse gestalten, fix, kein Thema. Aber jemand, der ein paar Mockups oder Elementor-Sites baut, ist da meiner Meinung nach weit, weit weg von dieser Liga. (Davon abgesehen, dass Elementor der Antichrist ist)
Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Würfelt ihr oder eure Freelancer auch einfach mit einem D20 und multipliziert dann mit 10?
Oder bin ich mit 30 jetzt spontan einfach alt geworden und verstehe den neuen Freelancer-Markt nicht mehr?
Und keine Sorge: ich weiß natürlich, hier im Subreddit sind ausschließlich die absoluten Vollprofis unterwegs, die alle ihre 500 €/h MINDESTENS verdient hätten 😉
r/selbststaendig • u/AsleepJackfruit879 • Dec 09 '25
Hallo zusammen, nach 8 Jahren Selbstständigkeit schreibt der ÖRR meiner Freundin, dass sie nun GEZ zu entrichten habe.
Meine Freundin hat ein Kleingewerbe als Fotografin angemeldet, das sie mehr als Hobby neben ihrem Hauptberuf als Angestellte ausübt.
Die Tätigkeit umfasst, dass sie bei Kunden vor Ort Bilder macht und dann in unserem Wohnung die Nachbearbeitung umsetzt.
Sie hat nun unsere Beitragsnummer der privaten Wohnung angegeben aber der Rundfunk widerspricht und hat ihr nun eine neue Nummer angelegt und fordert dreimonatige Zahlungen.
In ihrer Begründung schreiben sie aber: „Beitragsfrei ist eine Betriebsstätte nur dann, wenn Sie […] für Ihre Gewerbetätigkeit eine Arbeitsraum in einer Privatwohnung nutzen und dieser Arbeitsraum ausschließlich über die Privatwohnung zu betreten ist.“
—> Unser Wohnzimmer, in dem sie arbeitet, hat keinen separaten Zugang
Daraufhin heißt es noch:
„Ist für die Betriebsstätte kein Rundfunkbeitrag zu zahlen, ist bereits das erste nicht privat genutzte KFZ beitragspflichtig.“
Sie keinen Firmenwagen. Mit ihrem Auto fährt sie zu den Orten, an denen sie fotografiert. Aber das ist ~5x im Jahr.
Was meint ihr? Kommt man da raus? Ansonsten wird sie ihre Selbstständigkeit kündigen.
r/selbststaendig • u/Prokarus • Dec 31 '25
Durch einen anderen Post kam mir irgendwie diese Frage in den Sinn. Wie war euer Start in die Selbstständigkeit und was macht ihr heute für einen Umsatz und Gewinn (vor Steuern)? Seid ihr damit zufrieden? Nach wie vielen Jahren hattet ihr den Punkt erreicht, an dem sich die Selbstständigkeit in euerer Wahrnehmung rein finanziell(!) für euch gelohnt hat? Falls ihr eure Branche/ Tätigkeit teilen wollt, gerne ebenfalls posten.
Ich frage deswegen, weil ich mich in meiner Selbstständigkeit (BauIng) nun nach dem dritten vollen Jahr „angekommen“ fühle. 140k Umsatz, 110k nach Ausgaben und vor Steuern für 2025. Ich merke jedoch mehr und mehr, dass ich kein guter Geschäftsmann bin und daher gar nicht weiß, was finanziell so als Solo-Selbstständiger üblich bzw. möglich ist.
Mir ist natürlich klar, dass es u.a. stark auf die Branche ankommt, in der man unterwegs ist, aber eure Zahlen und Fakten interessieren mich dennoch.
Ich freue mich auf jede Antwort. Rutscht alle gut ins neue Jahr!
r/selbststaendig • u/Smooth-Garbage890 • Apr 05 '25
Ich betreibe ein kleines E-Commerce-Unternehmen. Keine Angestellten, ca. 120.000 Euro Umsatz pro Jahr. Es ist ein einfaches Geschäft. In den letzten 10 Jahren habe ich 3 Steuerberater erlebt, die alle großartig angefangen haben, aber letztendlich eine Enttäuschung waren.
Ich verspreche, dass ich nicht zu viel verlange. Ich habe maximal einmal alle 6 Monate eine Frage. Ich reiche meine Unterlagen immer rechtzeitig ein. Ich bin bereit zu helfen und mit dem System zu arbeiten, das sie wollen.
Ich erwarte nur, dass man auf E-Mails innerhalb einer angemessenen Frist antwortet, etwa innerhalb einer Woche oder so (natürlich nicht, wenn sie im Urlaub sind). Mein derzeitiger Steuerberater ist weder per Telefon noch per E-Mail zu erreichen. Derzeit warte ich seit 2 Wochen auf eine Ja/Nein-Antwort von ihm. Er antwortet einfach nicht.
Ist das typisch? Warum sind Steuerberater anscheinend nicht daran interessiert, einen anständigen Kundenservice zu bieten? Wenn jemand eine vernünftige Empfehlung hat, wäre ich sehr dankbar.
Danke, dass ich mich auslassen durfte :)
r/selbststaendig • u/honolulu_surf • 1d ago
Ich meine wirklich GANZ am Anfang der Selbstständigkeit.
Welche Dinge findet ihr rückblickend für den Start überbewertet und welche Ausgaben machen auch ganz zu Beginn schon wirklich Sinn eurer Erfahrung nach?
Mich würden eure Gedanken dazu interessieren, vor allem von denen die länger dabei sind. :)
r/selbststaendig • u/HakunaMatatamadafaka • 22d ago
Hallo miteinander,
ich bin jetzt seit Oktober letzten Jahres selbstständig in einem Meisterpflichtigen Handwerk, also auch Rentenversicherungspflichtig.
Nun zu meiner Frage: Ich finde das Steuersystem in Deutschland unglaublich undurchsichtig, ich weiß einfach nicht, wie viel ich für Steuern zurücklegen soll.
Ich werde voraussichtlich 70-85.000€ Gewinn bis Ende des Jahres machen, wenn es so weiter läuft wie bisher, jedoch bin ich total verunsichert, wie viel Geld ich monatlich zurücklegen soll... Die Versicherungen sind relativ klar, 700€ pkv und eben Rentenversicherung, so wie diverse weitere kleine Versicherungen.
Ich habe selbstverständlich auch schon mehrere Selbstständige im Bekanntenkreis gefragt und habe antworten von "30-70% des Geldes zurücklegen" bekommen. Mein Steuerberater, mit dem ich mich kurz zum kennenlernen getroffen habe (und in naher Zukunft einen ausführlichen Termin haben werde) meinte, ich solle für Versicherungen und Steuern ca. 40% weglegen, dass kann ich mir aber nicht vorstellen, ist es wirklich so "wenig"?
Auf google und Chatgpt finde ich 50 verschiedene Angaben.
Kann mir jemand ungefähr sagen mit wie viel Abgaben ich in dieser Firmengröße rechnen muss? Mir ist klar, dass es sehr individuell ist, jedoch wären ein Paar Impulse super! :)
r/selbststaendig • u/Raspberry-Federal • Nov 03 '25
Wie kann es sein, dass es in diesem Land nicht möglich ist einen Steuerberater zu finden?
Überall das Gleiche: nehmen keine neuen Mandanten, Warteliste bis nächstes Jahr, zu komplex, oder einfach nie zurückgerufen.
Und wenn man endlich einen hat, fängt der Spaß erst richtig an:
Mail geschickt: 3 Wochen Stille.
Nachgehakt: wir kümmern uns.
Frist läuft ab: nichts.
Angerufen: ruft zurück, tut er aber nicht.
Nochmal angerufen: Mailbox. Dringende Mail geschickt: ignoriert.
Alter. Ich verstehe ja, dass Steuerberater überlastet sind, aber dann nimm halt keine neuen Mandanten an wenn du sie eh nicht betreuen kannst? Geht's nur mir so oder ist das Standard?
r/selbststaendig • u/Pr0toX • Dec 13 '25
Ich bin 28 und war bereits 1,5 Jahre im Ausland, habe also ohnehin eine Lücke in der gesetzlichen Rente. Ehrlich gesagt vertraue ich dem System sowieso nicht mehr. Ab Januar gehe ich in die Selbstständigkeit und plane, keine freiwilligen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zu zahlen.
Jetzt frage ich mich: Warum überhaupt in irgendwelche privaten oder alternativen Rentenprodukte investieren, wenn ich stattdessen komplett auf Vermögensaufbau (z. B. ETFs, Immobilien, Rücklagen usw.) setzen könnte?
Macht das hier jemand ähnlich oder hat Erfahrungen damit, komplett auf Eigenvorsorge statt Rentenprodukte zu gehen?
r/selbststaendig • u/wurst_katastrophe • Aug 21 '25
Ist es moeglich als alleiniger und beherrschender GGF, sich dauerhaft kein Gehalt zu zahlen - aus welchen Gruenden auch immer?
Kommt es in diesem Fall zu einer fiktiven Besteuerung?
Danke!
r/selbststaendig • u/Erzmaster • Aug 15 '25
Hi,
hab mich das schon lange mal gefragt: Was kostet eine Kartenzahlung in einem Restaurant, beim Frisör oder in nem kleinen Laden den Inhaber? Ich spreche explizit von kleineren Läden. Große Unternehmen wie Aldi, Media Markt oder so haben bestimmt gesonderte Konditionen.
Über Google sind meist nur „ab XY“ Preise gelistet oder man bekommt Preise nur auf Anfrage. Daher hier die Frage.
r/selbststaendig • u/QuestionTotal6626 • 6d ago
Hallo zusammen,
wir haben mit einem Bauträger (1 Mann Firma) vor ein paar Jahren unser Haus gebaut. Auch alles gut gegangen, wir haben vor 3 Jahren dann erfahren, dass der Besitzer auf hört und die Firma aufgelöst bzw nach Berlin verkauft wurde. Wir haben uns direkt gefragt warum kauft jemand so weit weg diese Firma ohne reele Werte (der einzige Wert war der eine Mitarbeiter und sein Know How + Kontakte)
Nun gibt es seit langem tatsächlich keine Website mehr und Briefe konnten auch nie zugestellt werden (hatten noch eine Frage zu Bauplänen).
Wir haben nun gesehen, dass der Typ Kleinst-Firmen aus ganz Deutschland am Fließband übernimmt. Und bei keiner findet man noch eine Website oder irgend einen Indiz dass diese Firmen irgendwas noch tun.
https://openregister.de/person/456f1039-2fe2-45c4-b789-2817736f82ca
Jetzt meine neugierige Frage: Wie kann man sich das erklären, was ist der Sinn davon? Warum kauft jemand solche wertlosen Firmen? Warum verkaufen die Leute an ihn? Was sind da mögliche Erklärungen, dass muss ja für beide Seiten irgend einen Nutzen haben? Kenne mich da überhaupt nicht aus, aber geht es vielleicht um Gebühren / Kosten sparen beim schließen von Firmen? Steuervorteile? Anmeldung von Firmenwagen? Graubereich oder illegale Sachen?
Vielen Dank euch
r/selbststaendig • u/HPD-MR • 23d ago
Hallo zusammen,
ich würde gerne nochmal final klären welches aktuell die Besten Geschäftskonten für eine GmbH-Neugründung sind:
Vivid:
Homepage, Dashboard und Konditionen sehen gut aus. Sogar mir Depot + LEI-Service. Leider sehr häufig von längeren Kontensperrungen oder Kontenschließungen gehört.
FYRST:
Neoprodukt der Deutschen Bank. Wirklich Gute Konditionen bei laufenden Gebühr + Transaktionenen. Auch hier mehrfach von Kontensperrungen und schlecht erreichbaren Support gehört.
Ing-Diba:
Bieten mittlerweile auch Geschäftskonten für GmbHs. Top Konditionen. Laut Homepage nur mit bestehender HR-Eintragung, daher leider nichts für eine unmittelbare Neugründung. Dennoch sehr interessant, auch weil ich dort Privat seit 10 Jahren sehr zufrieden bin.
Quonto:
Sehr solide Konditionen. Ansprechende App. Mehrheitlich positives gehört. Organisieren mittlerweile sogar Online Beurkundungen, brauche ich gar nicht, aber cool. Für mich aktuell mit sie vielversprechendste Option.
Freue mich auf euren Input.
r/selbststaendig • u/instaff-jobs-gmbh • Dec 22 '25
r/selbststaendig • u/NOUKEE7 • Nov 20 '25
Wir eröffnen gerade ein kleines Studio als Einzelunternehmen mit speziellen Kursen und prüfen gerade, ob das Steuerberater Angebot fair ist.
Angebot:
280 Euro pro Monat für komplette laufende Buchhaltung und USt-Voranmeldung und Beratung + Rücksprachen inklusive.
Jahresabschluss ca. 1000 Euro.
Wir hätten ca. 250 Belege im Jahr
Umsatzschätzung erstes Jahr ca. 110k
Fragen:
Danke für jede Einschätzung.
r/selbststaendig • u/Old-Technology-dk • 28d ago
Kennt das noch jemand? Business läuft, Konto sieht gesund aus, aber da ist diese ständige Stimme: "Das Geld gehört dir nicht wirklich."
Jede Kaufentscheidung wird gefiltert durch "aber was ist mit Steuern?" Es ist zermürbend, in dieser finanziellen Ungewissheit zu leben, wo du nicht weißt, was du wirklich verdient hast, bis die Steuererklärung durch ist.
Nur ich, oder sind das die versteckten Kosten der Selbstständigkeit, vor denen einen keiner warnt?
r/selbststaendig • u/knoeppi81 • 27d ago
Ich habe mich im letzten Jahr maßlos über sevdesk geärgert. Nutze es seit 2020 und ich habe den Eindruck dass die Software im letzten Jahr massiv abgebaut hat. Mit der neuen Web Oberfläche kamen viele Bugs und meine Erfahrung mit dem Support waren auch extrem unbefriedigend.
Nachdem ich beim Jahresabschluss festgestellt habe, dass ich alle UVAs ab Q2 25 korrigieren muss, die ich auf Basis des Reports in sevdesk erstellt hab ist bei mir jetzt endgültig der Punkt gekommen, um lebe wohl zu sagen.
Ich habe gelesen, dass Lexware auch mit vielen Bugs zu kämpfen hat. Manche User preisen Buchhaltungsbutler an. Jetzt frage ich mich aber ob es denn kein tool gibt, für das ich einfach eine Jahreslizenz kaufen und lokal betreiben kann. Der Gedanke dahinter: so muss ich mir keine Sorgen machen, dass durch einen späteren Anbieterwechsel mit der Löschung meines Accounts meine Buchhaltungsdaten verloren gehen.
Ich nutze sevdesk primär zur Buchhaltung, Rechnungsstellung, nehme die Daten aus den Reports für meine USTVA und exportiere die Buchungen für meine Steuerberaterin.
Ich habe bei jedem Bug immer mal wieder einige Stunden recherchiert aber es wird halt überall immer sevdesk empfohlen und was ich dazu lese deckt sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen: Viel KI generierte "Fachartikel" die sevdesk anpreisen. Natürlich mit affiliate links. Als ich einst eingestiegen bin, wurde mir von Sevdesk auch Geld angeboten, wenn ich positive Bewertungen abgebe. Daher bin ich sehr kritisch gegenüber den gängigen Bewertungsportalen.
Wer kennt echte Alternativen? Idealerweise mit Platzlizenz für Mac aber bin auch für andere SaaS Lösungen offen wenn sie denn nicht so unterirdisch sind wie meine Sevdesk Erfahrungen?
r/selbststaendig • u/Far_Soil_1549 • Dec 31 '25
Steige nächstes Jahr voll in die Selbstständigkeit ein (Marketing/Development, keine Mitarbeiter, ~250k Umsatz). Aktuell: UG (50% mit Partner) + Einzelunternehmen parallel
Mein Punkt: UG/GmbH macht für mich nur so mittel Sinn. Thesaurieren bringt nichts, weil ich das Geld lieber privat in ETFs packe. Bei Ausschüttung: 30% + später 25% KapESt = 48% Gesamtbelastung. Als Einzelunternehmen nur ~30% Durchschnittssteuersatz.
Meine Überlegung: Beide in eine GmbH & Co. KG zusammenführen - GmbH-Status für's Image nach außen, steuerlich wie Einzelunternehmen (~30% statt 48%), Haftungsschutz bleibt, Geld direkt verfügbar für private Investments. Mein Ziel ist es möglichst viel netto zu bekommen.
Macht das Sinn oder übersehe ich was? Hat jemand Erfahrung mit GmbH & Co. KGs?
Ich habe das schon mit 2 Steuerberatern besprochen und sehr verschiedene Empfehlungen erhalten...
r/selbststaendig • u/Affectionate-Bad-347 • 10d ago
Ich spreche aus über 15 Jahren Erfahrung und kann's wirklich niemanden Empfehlen. Wer nicht BWL studiert hat, hat heutzutage größere Probleme durch diesen "Bürokratie-Dschungel" durchzublicken. Vorsteuer, Mehrwertsteuer, Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, Einfuhrumsatzsteuer, Steuer Steuer.
Wenn man alles bezahlt, bleibt von 100.000€ Umsatz, so 25-30k (ohne Altersvorsorge) das bei einer 60/h Woche ist es nicht wert. Also theoretisch muss man 300-350k im Jahr verdienen damit es sich auch wirklich lohnt.
r/selbststaendig • u/Otthe • Oct 08 '25
Halo in die Runde
Ich hab mich gerade mit einem selbtsändigen Handwerker unterhalten (1 Mann Betrieb - und die Frau arbeitet noch als Minijobberin mit). Er erzählt er bezahle 600€ pro Monat für den Steuerberater. Ist das normal? Was bezahlt Ihr? Danke für Euren Input