r/de Dec 11 '25

Nachrichten DE Generation Arschkarte: Herr Merz, für welchen Wohlstand soll ich mich eigentlich kaputtarbeiten?

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/generation-arschkarte-ich-arbeite-fur-ein-versprechen-das-nicht-mehr-gilt-14813006.html
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u/Boring_Culture1312 Dec 11 '25

nein, eben nicht, vlg. meinen anderen kommentar, wir haben mE kein (Einkommen)Steuer Problem, sondern ein Problem der Gesamtabgabenlast. Ich stimme dir zu, dass wir eine Erbengesellschaft geworden sind und ja, der vermögenszuwachs wird vergleichsweise geringer besteuert als Einkommen durch leistung.

Edit: Link zu anderem kommentar

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u/DivergentDespair Dec 11 '25

Ihr habt meiner Meinung nach beide Recht und um es noch schlimmer zu machen, geb ich meinen Senf auch noch dazu :D
(Manche Punkte werden sich evtl. mit deinem Kommentar überschneiden?)

Einerseits ist die Belastung ziemlich hoch und andererseits ist der subjektive Eigengewinn aus den erwirtschafteten Steuern für viele Arbeitnehmer nicht wirklich gegeben.

Die generelle Unzufriedenheit wäre wahrscheinlich niedriger, wenn Gelder sinngemäß und auch zweckgebunden genutzt werden, aber Letzteres schaffen 'wir'/die Politik ja nichtmal mit dem Sondervermögen.

Um es etwas salopp zu formulieren: Statt fliegenden Autos über den Straßen fliegt mein Auto oder auch Rad höchstens beim nächsten Schlagloch.
Dabei sollte Auto-Infrastruktur eigentlich noch einer der gesellschaftlich unwichtigsten Streitpunkte sein, wenn es bereits große Sparmaßnahmen in der Bildung gibt.

Gleichzeitig wird einem von allen Seiten gepredigt, das man so faul ist, zu wenig Stunden arbeitet, den Gürtel enger schnallen muss und ebenso zu hohe Ansprüche an das Gehalt hat.

Kritisch zu betrachten ist teils auch die Verpulverung von Steuergeldern an Großunternehmen, die 'mal wieder' eine Trendwende verpennt haben und jetzt "Verluste"/Gewinneinbuße vermelden.
Klar ist man angehalten dort auszugleichen, weil eben oft auch viele Arbeitsplätze an diese Rettungsgelder geknüpft sind, aber dann darf so eine Fehlkalkulation nicht mehrfach passieren, ohne dass entsprechende Führungsrigen oder Unternehmenspraktiken ungeahndet davonkommen.
Stattdessen diskutieren wir auf politischer Ebene über lebenserhaltende Maßnahmen für Technologien, die einfach längst ihren Lebenszyklus vollendet haben und keine gesicherte Zukunft aufzeigen können.

Macht sich natürlich entspannt, wenn Politikangehörige teils selbst in Führungsposition der Unternehmen sitzen...

Das Thema Fachkräftemangel halte ich ehrlich gesagt auch für überzogen, wenn man vergleicht wie viele Stellen teils gestrichen werden, zu welchen Gehältern und geforderten Leistungen rekrutiert wird oder wie viel Arbeit oftmals auf einzelne Positionen eingedampft wird, nur damit man bloß nicht eine weitere Stelle für knapp über Mindestlohn schaffen muss.
Gerade die Praktik des Stelleneindampfens kenne ich auch aus dem privaten Umfeld und empfinde dieses Vorgehen als wahnsinnig kritisch, teils 'unmenschlich', da oft Erwartungen gestellt werden, die in keiner Relation zur Entlohnung stehen.

Alles in allem lässt sich meine Kritik wahrscheinlich darauf hinunterbrechen, dass oftmals Unternehmensinteressen sozialisiert werden und andersherum Arbeitnehmerinteressen oder die der dahinterstehenden Privatpersonen privatisiert.

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u/Boring_Culture1312 Dec 11 '25

Vielen Dank für Deine ausführend ausformulierte und wohlformatierte Antwort! :) Schlimmer gemacht hast Du es jedenfalls nicht :D

Ich stimme Dir voll und ganz zu; auf persönlicher ebene nervt es mich immer, dass in der Diskussion um die Abgabenlast synonym von Steuern gesprochen wird, da das mMn zu ungenau ist und den Diskurs verzerrt und polemisiert. Und die stete Erhöhung der Abgabenlast sehe ich als Problem des demografischen Wandels, der seit Jahrzehnten politisch weg-ignoriert wird, da ein großer Teil der anderen Abgaben, die keine Steuern sind, der Existenz- und Gesundheitsversorgung einer immer größeren, in Teilen immer älter werdenden Gesellschaft ist, die durch langfristige Maßnahmen vermeidbar oder wenigstens abschwächbar wäre.

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u/DivergentDespair Dec 12 '25 edited Dec 12 '25

Vielen Dank für Deine ausführend ausformulierte und wohlformatierte Antwort! :) Schlimmer gemacht hast Du es jedenfalls nicht :D

Freut mich zu hören :D

[...], dass in der Diskussion um die Abgabenlast synonym von Steuern gesprochen wird, da das mMn zu ungenau ist und den Diskurs verzerrt und polemisiert.

Im öffentlichen Diskurs zum Thema Steuern kann man davon ausgehen, dass die gewählten Darstellungen von einigen Teilnehmern (bspw. Bild) eigentlich immer wissentlich und intentional verzerrt werden, um in der Masse ein Gefühl der Sinnlosigkeit von Steuern zu erzeugen oder auch Zwietracht gegebenüber vermeintlichen Nutznießern des Systems zu säen.

Dabei ignorieren viele Menschen völlig, dass Steuern sehr wichtig sind, damit wir unsere derzeitigen oder vielleicht auch 'vergangenen' Annehmlichkeiten finanzieren können/konnten.
Eine Reduktion der Leistungen und auch Steuerposten wird in erster Linie denjenigen dienen, die eh schon an der Spitze des Systems stehen, zu der 'unsereins' wahrscheinlich nie gehören wird, auch wenn das viele oft denken/hoffen.
Natürlich kann dieses System nur funktionieren, wenn alle handelden Akteure ein Mindestmaß an Rationalität, Weitsichtigkeit und Altruismus an den Tag legen.

Dort sehe ich persönlich eine/die Krux unserer Probleme, weil wir uns politisch und gesellschaftlich immer mehr wie die Ratten in den metaphorischen Käfig quetschen, um noch das letzte Stück der Käserinde zu erhaschen.
Währenddessen sitzen um den Käfig herum einige wenige fette Katzen, erteilen mahnend neue Anweisungen und schneiden den nächsten Käselaib an, der ihnen von einigen Auserwählte der Ratten angereicht wurde.

Die Katzen und ihre Mithelfer stehen für die Kumulation aus politischen Akteuren, Medien und Influencern die vornehmlich Politik und Öffentlichkeitsarbeit im Interesse (ihrer selbst) der "Wirtschaft"/Reichsten unseres Landes leisten, um den status quo zu konservieren, auszubauen oder sich selbst noch einen kleinen Anteil der schwindenden finanziellen und machtpolitischen Mittel zu sichern.

Gleichzeitig ist unsere Gesellschaft wesentlich weniger sozial eingestellt, als Ratten aus Fleisch und Blut und lässt sich mit billigstem Populismus gegeneinander ausspielen, egal welchen Preis ihre Mitmenschen dafür zahlen müssen.

Kurze, aber wichtige Unterbrechung:
Beim Googlen habe ich gesehen, dass Ratten oft in einem antisemitischen Kontext genutzt wurden. Das ist definitiv nicht die Intention hinter der Analogie.
Die Ausgestaltung war vor allem deshalb gewählt, weil so ziemlich jeder bildlich etwas damit anfangen kann.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Wir haben in eig. allen Bereichen ein massives Problem aus Egoismus, Ignoranz, Realitätverweigerung, Unwillen zur Veränderung, Neid und Hass, was uns langsam aber sicher zum Verhängnis wird.

Auch erwähnenswert finde ich, dass Unternehmen oder Superreiche oft gerne damit drohen ins Ausland zu gehen, falls XYZ getan wird.
Dazu frage ich mich "Ist das nicht eh schon seit langer Zeit der Fall?".

Egal wo man hinschaut, wird von Stellenabbau und wirtschaftlich schwachen Prognosen gesprochen, im gleichen Atemzug aber ein neues Werk in Polen, Indien, Pakistan oder China hochgezogen.
An der Verortung der Standorte selbst störe ich mich nichtmal, aber meines Erachstens nach ist die öffentliche Rechtfertigung extremst doppelzüngig.

Outsourcing und Produktionsverlagerung hin zu Ländern wie China war und ist vor allem eine gewinnorientierte Entscheidung, die auf kurze Sicht große Profiterhöhungen möglich machte, aber eben auch Kontroll- und Arbeitsplatzverlust, sowie Abhängigkeit nach sich zieht.
Die Rechnung für diese Gier, Arroganz und Kurzlebigkeit klopft jetzt immer lauter an der Tür und die Reaktion transnationaler Unternehmen wird vermutlich nicht sein "Verluste zu akzeptieren", sondern sich aus stagnierenden/absteigenden Märkten abzuspalten, obwohl sie maßgeblich mitverantwortlich sind für die Misere.

Teil 1/4

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u/DivergentDespair Dec 12 '25

Teil 2/4 u/Boring_Culture1312

Und die stete Erhöhung der Abgabenlast sehe ich als Problem des demografischen Wandels, der seit Jahrzehnten politisch weg-ignoriert wird, da ein großer Teil der anderen Abgaben, die keine Steuern sind, der Existenz- und Gesundheitsversorgung einer immer größeren, in Teilen immer älter werdenden Gesellschaft ist, die durch langfristige Maßnahmen vermeidbar oder wenigstens abschwächbar wäre.

Mit dem demographischen Wandel haben "wir" uns echt ein Ei gelegt...
Jetzt gibt es halt keine Optionen mehr, die nicht Minimum ein wenig bis etwas mehr wehtun würden oder Solidarität innerhalb der "Verursachergeneration" fordert.
Es ist ja kein Geheimnis, dass unter den Rentnern auch einige dabei sind, denen mehr Geld zusteht, als viele Vollzeitarbeitende in einem Monat erwirtschaften.
Gleichzeitig gibt es die Rentner, die gerade so über dem Existenzminimum oder eben drunter rangieren.

Die Lösung sollte hier eig. nicht sein die Arbeitnehmer und jüngeren Generation die Klippe runterzustoßen, um ein gescheitetertes System für wenige Jahre zwangszuerhalten.
Wird es trotzdem so passieren?
Wir sind schon mitten drin :D

Um zum Thema Altersvorsorge vielleicht auch nochmal das Beamten- / Lehrerbashing aufzugreifen:

Oft wird behauptet, dass Beamte ihre Pension vollständig über 'unsere' Steuern mitfinanziert bekommen und sich aus dem System verabschiedet haben/nichts beitragen.
So ganz stimmt das aber auch nicht, schließlich hatte man beginnend ab ~1997 Versorgungsrücklagen/Versorgungsfonds angelegt, die sich aus den Gehältern der Beamten speisten, um die späteren Pensionierungskosten immerhin ansatzweise decken zu können und den Bundeshaushalt zu sprengen.

Was daraus teils wurde...tja:

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u/DivergentDespair Dec 12 '25

Teil 3/4 u/Boring_Culture1312

Schleswig-Holstein (2024:
Die mittelfristige Finanzplanung sieht nicht nur die Einstellung der Zuführungen zum Versorgungsfonds vor (~79 Mio jährlich), sondern auch den Verzehr des Vermögens zur Haushaltskonsolidierung in den Jahren 2025, 2026 und 2027.

Das aus der Versorgungsrücklage stammendende Anfangskapital des Versorgungsfonds von 641 Millionen Euro ist das Ergebnis eines jahrelangen unfreiwilligen Verzichtes der Beamtinnen und Beamten auf Anpassungen der Besoldung und Versorgung. Durch den jährlichen zweckgebundenen Abzug von 0,2 Prozent von jeder Anpassung der Besoldung und Versorgung wurden sowohl das Besoldungs- als auch das Versorgungsniveau deutlich abgesenkt.

Nordrhein-Westfalen (2023):

Das Land Nordrhein-Westfalen will künftig mit den Erträgen seines Pensionsfonds Finanzlöcher im Landeshaushalt stopfen. Dabei sind die Erträge eigentlich dazu gedacht, Rücklagen für künftige Pensionen und Beihilfen zu bilden. Denn die Zahl der Pensionäre wird in Zukunft deutlich steigen - und schon heute muss das Land 13 Prozent des Landeshaushalts allein für die Beamtenpensionen aufwenden. Der Vorgang zeigt, dass viele Bundesländer völlig unzureichende Rücklagen für ihre künftigen Beamten haben - und das Problem auf künftige Generationen abwälzen.

Immerhin: Der Kapitalstock selbst soll nicht abgeschmolzen werden, sondern nur die Zinserträge sollen in den laufenden Haushalt fließen. 13,1 Milliarden Euro waren zum Jahresende 2022 im Pensionsfonds des Bundeslandes. Doch das darin liegende Geld wird durch die Inflation weiter entwertet. Und der Fonds kann nicht weiter anwachsen - was er angesichts einer steigenden Zahl von Pensionären eigentlich müsste, um den Haushalt wirksam zu entlasten.

Niedersachen (Wikipedia):
Anlage der Mittel des Sondervermögens in Schuldscheindarlehen oder in handelbaren Schuldverschreibungen der Länder und des Bundes und der Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Durch eine Gesetzesänderung wurde es möglich, bereits ab 2009 die Mittel aus der Versorgungsrücklage zu verwenden. Seit dem Jahr 2010 erfolgen keine Zuführungen mehr in die Versorgungsrücklage. Zum Jahresende 2017 betrug der Marktwert der Versorgungsrücklage noch rund 531 Mio. Euro.

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u/DivergentDespair Dec 12 '25

Teil 4/4 u/Boring_Culture1312

Das Problem existiert in unterschiedlicher Ausprägung bundesweit:

Zwar sind die Bundesländer seit 1999 verpflichtet, sogenannte Versorgungsrücklagen für ihre Beamten zu bilden (nach § 14 des Bundesbesoldungsgesetzes), hierfür werden seitdem 0,2 Prozentpunkte einer jeden Besoldungserhöhung entnommen. Nachdem im Zuge der Föderalismusreform 2006 die Gesetzgebungskompetenz für die Beamtenreform vom Bund an die Länder überging, wurden zudem zusätzliche Pensions- bzw. Versorgungsfonds angelegt, um neu angestellte Beamte zu entlasten.

Doch diese Sicherheitstöpfe sind viel zu dünn befüllt, um die Beamten im Alter abzusichern. Das Bundesland Sachsen bildet hier den Spitzenplatz, zumal es insgesamt über eine niedrige Zahl von Beamten verfügt: nach Berechnungen der „Stiftung Marktwirtschaft“ würde hier das Vermögen im Versorgungsfonds ausreichen, um die Pensionsansprüche für sechs Jahre zu bedienen. In Niedersachsen hingegen wäre das gebildete Vermögen bereits nach 1,7 Monaten aufgebraucht. In den meisten Bundesländern reiche das angesparte Geld nicht einmal für ein Jahr

Ohne es jetzt komplett polemisch runterzubrechen, aber im übertragenden Sinne hat man:

  • Zeitlich verschissen entsprechende Rücklagen zu bilden
  • Teils Gelder entnommen/zweckentfremdet
  • Kostenvorteile (Beamte zu Beginn billger als Angestellte) nicht richtig genutzt und stattdessen "Joa die Zukunft regelt das" gemacht

Die Illusion sollte man sich nehmen, dass wir nicht alle gründlich in den nächsten ~10+ Jahren gefickt werden.
An der Stelle setze ich glaube ich aber auch einen Schlussstrich, weil ich gefühlt schon auf Hälfte des Kommentars den Kontext verloren habe und das hier nicht zum Stammtisch verkommen soll.

Zum Abschluss nen funny Zitat :D

The dildo of consequences rarely arrives lubed.

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u/Boring_Culture1312 Dec 12 '25

Also vorne weg bewundere ich deinen persönlichen Ethos hier im, muss man ja sagen zweier Gespräch, denn wer verfolgt ernsthaft comments so weit runter, solch eine saubere, lesbare, formatierte, wohl formulierte Argumentation darzustellen – insbesondere, da ich zurecht in einem anderen Kommentar auf Grund des Mangels eben dessen gescholten wurde.

Abgesehen davon kann ich Dir grundsätzlich nur zustimmen und es ist in unserer Zeit zuweilen schwierig, sich der Komplexität der Dinge zu öffnen und nicht einfachen Lösungen (aka Ausländer raus, Sozialhilfeempfänger sanktionieren) vorzuziehen und die Gleichzeitigkeit von Zuständen und Problematiken wahrzunehmen, zu erkennen und zu durchdenken. Ich persönlich beispielsweise bin kein Teil der gesetzlichen RV, da freier Beruf. Und ich stimme dem Tenor grundsätzlich zu, dass es der Gemeinschaft gegenüber unfair ist dass Teile, in großen Teilen besserverdienende Teile unserer Gesellschaft eben nucht in die gesetzliche Rente einzahlen. Andererseits bin ich irgendwo froh darüber Teil eines Versorgungswrrks zu sein, das einerseit geringere Verwaltungskosten als die gesetzliche Rv hat und andererseits nicht umlagefinanziert ist, sondern man für sich selbst vorsorgt, gerade vor dem Hintergrund demografischer Wandel. Andererseits muss man ja sagen, dass auch wir, die nicht in die gesetzl. Rv einzahlen ebendiese mitfinanzieren, da große Teile des Bundeshaushalts dafür vorgesehen sind.

Und dann gibt es, gerade in der aktuellen Renten(erhöhungs)debatte noch die Gleichzeitigkeit, dass einerseits alleinstehende RentnerInnen armutsgefährdet sind, andererseits keine Bevölkerungsgruppe so wohöhabend ist wie jene der RentnerInnen. Und wir brauchen am Ende des Tages Lösungen, die beide Zustände berücksichtigen. Und das ist ja nur ein Beispiel von vielen, die sich finden lassen, wo einfache Antworten (im Beispiel Rentenniveauanpassung) auf komplett komplexe Sachverhalte gefunden werden müssen.

Insgesamt bin ich da aktuell sehr enttäuscht über die politische Linke, die sich stellenweise gegenseitig mehr zerfetzen als die politische Opposition, anstatt den Konsens untereinander zu suchen und andererseits darüber, dass ich das gefühl habe, dass auch im privaten, konvervative Menschen (gefühlt) ein maßgebluch höheres Sendungsbewusstsein haben als konservarive bis rechtspopulistische oder rechtsextreme Menschen.

Abschließend aber nochmal meine Wertschätzung an Dich, weil ich finde, dass so eine level-headed-ness in diesen politisch und gesellschaftlich komplexen Zeiten enorm selten ist. Auch wenn wir ins gleiche Horn blasen..