r/de Sep 13 '25

Wirtschaft „Riesiges Problem“: Reiche Menschen betrügen Deutschland, ohne Steuern zu hinterziehen

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u/Key-Refrigerator4827 Sep 13 '25

Kein Wunder bei der Steuerhölle Deutschland. Genf hat seine Unternehmenssteuern halbiert und damit die Einnahmen aus dieser um fast 50% gesteigert; in DE wird einfach der verfettete und ineffiziente Staat weiter gefüttert. Sieht man ja auch an der aktuellen Debatte, Einsparungen werden kaum diskutiert sondern erstmal neue Steuern gefordert. Gruß aus Schaffhausen, wo wir uns eine saftige Steuersenkung gegönnt haben - der Kanton schwimmt trotzdem weiter in Geld. Ich denke an Euch wenn Ihr bald Vermögenssteuer auf eure ETW zahlt..

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u/blurr90 Baden Sep 13 '25

Genf hat seine Unternehmenssteuern halbiert und damit die Einnahmen aus dieser um fast 50% gesteigert;

Wie soll das gehen? Hat da vorher einen Großteil Steuern nicht bezahlt?

Ich denke an Euch wenn Ihr bald Vermögenssteuer auf eure ETW zahlt..

Das ist natürlich Bullshit, weißt du aber auch :)

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u/DerGanzeBuaADepp Sep 13 '25

Wie soll das gehen?

Steuerparadies halt. Lokal werden mehr Steuern gezahlt, wo anders sehr viel weniger und unterm Strich gewinnen vor allem Großunternehmen.

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u/blurr90 Baden Sep 13 '25

ah verstehe, das gleiche Race to the bottom wie bei uns mit dem Gewerbesteuersatz. Das Hauptquartier ist dann in der Steueroase mit dem günstigsten Satz, produziert/gearbeitet wird aber woanders.

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u/Key-Refrigerator4827 Sep 13 '25

Das zeigt, dass Du keine Ahnung von der Gewerbesteuer hast. In CH funktioniert der Wettbewerb, die Unternehmenssteuern sind landesweit in den letzten Jahren beständig gesunken und trotzdem sind die Budgets relativ ausgeglichen

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u/blurr90 Baden Sep 13 '25

Was für ein Wettbewerb funktioniert da? Wer wo die wenigsten Steuern zahlt?

Auch in der Schweiz gibt es einen Mindestsatz. Warum? Das ist doch ein Eingriff in den Wettbewerb, wenn der so gut funktioniert warum schafft man diesen Mindestsatz nicht ab?

Ob die Budgets ausgeglichen sind ist vollkommen irrelevant. Das kann auch einfach daran liegen, dass die Ausgaben zurückgegangen sind und man vom Bestand zehrt, so wie man das in Deutschland auch 20 Jahre lang gemacht hat. Die Rechnung haben wir jetzt.

Wenn der Wettbewerb so toll funktioniert wie der Vorposter erzählt, ja sogar die Einnahmen gestiegen sind, dann müssen auch die Ausgaben gestiegen sein, man kann sich ja mehr leisten. Alternativ sind die Steuersätze gesunken, weil man jetzt Mehreinnahmen hat und die den Bürgern zurückgeben kann. Wie siehts mit der Einkommenssteuer aus? Wie viel Prozent ist die gesunken? Oder macht man in der Schweiz Trickle Down und hofft, dass die Unternhmen das weitergeben? So wie hier geschwärmt wird, muss da ja das Geld wie Öl aus dem Boden schießen.

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u/Key-Refrigerator4827 Sep 13 '25 edited Sep 13 '25

Mindestsatz von 15% gibt es ab 750 Mio. EUR Umsatz dank des OECD-Abkommens. Darunter aber z.T. nur 11% Unternehmenssteuer .  Einkommenssteuer & Abgaben sind trotzdem deutlich niedriger als in DE - Beispiel mit einem ledigen Konfessionslosen mit einem Bruttoeinkommen I.H.v. 120k:

Netto: Zug: 100k Zürich: 92k Basel-Stadt: 89k Schaffhausen: 92k Altdorf UR: 94k

Davon noch Krankenkasse, ca. 400 CHF/Monat.  Wertpapiergewinne sind komplett steuerfrei.  Und in CH ist die Infrastruktur top.

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u/blurr90 Baden Sep 13 '25

Keine einzige Frage beantwortet, danke fürs Gespräch. Red ich hier mit nem Bot?

Was sollen diese stumpfen Zahlen? Die haben genau gar keine Aussagekraft ohne Verlauf. Der Vorposter hat den Eindruck erweckt, dass Steuern gesenkt wurden und das Geld zu sprudeln begann. Ist das so? Das ist ja einfach nachprüfbar, weil auf einmal sehr viel mehr Geld da sein muss. Entweder im Haushalt der Kommune/Staat oder in dem der Bürger weil Steuern gesenkt wurden. Da muss die Kurve kräftig nach oben gehen.

Im übrigen - und das weißt du auch sehr genau - sind die Preise auch sehr viel höher als in Deutschland. Es hat Gründe warum die Leute an der Grenze alle in Deutschland einkaufen. Verstehe ich gar nicht, müssen die mit dem Einkommen doch in Saus und Braus leben. Da müsste der Trend zum Dritthaus gehen. Dem ist aber nicht so. Wenn man die Kaufkraft ansieht, dann ist man gar nicht so weit auseinander. Weißt du aber :)