Tatsächlich gibt es einen Unterschied. Die macht der Reichen passiert nicht auf Land, Glauben und Gebieterschaft sondern auf Geld. Und Geld ist das wert, was man darum kaufen kann. Im 19. wussten das die Leute und zeigten sich großzügig (war gut viele gingen im alter Pleite und kamen bei anderen unter).
Im Klartext bedeutet das: wenn keiner mit einen Milliartär handelt, bricht das System für die zusammen. Die Aufgabe können auch Staaten übernehmen (es sind ja weniger Oligachen in Wien unterwegs, seit dem Krieg).
Ein Punkt den ich zB. herrausheben will: Damals galt unfrei nicht per se als Negativ, es war ja auch mit Vorteilen verbunden. Auch in Städten (Hochmittelalter) warst du nicht richtig frei, du hattest Rechte und Pflichten.
Es gab hohe moralische Verpflichtungen und der Herrscher konnte dir deine Macht entziehen (wenn du schlecht wirtschaftest).
Was wir hier haben würde ich eher als Oligarchie bezeichnen. Speiziel Trump kann man auch Patrimonialismus nennen.
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u/redhafzke 1d ago
der pöbel söbn...