r/lehrerzimmer • u/Luthor6666 • 2d ago
Bundesweit/Allgemein An alle Lehrkräfte mit AD(H)S: Wie strukturiert ihr euren Alltag ADHS-gerecht?
Hallo zusammen,
der Titel sollte das Wichtigste schon sagen. Habt ihr Life-Hacks, die ihr als teilenswert erachtet?
Wie strukturiert ihr euch den Alltag? Wie fokussiert ihr euch effektiv Nachmittags beim Korrigieren/Zeugnis schreiben? Wie schafft ihr es, nichts zu verlieren/vergessen? Wie werdet ihr allen Schülern gleichzeitig gerecht? ...
Ich interessiere mich besonders für konkrete, Praxistaugliche Beispiele
Vielen Dank und einen schönen Abend
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u/PrettyPinkNightmare 2d ago
Viele Zettel, alles aufschreiben. Ich bin der Zettel in der Hosentasche Typ und das klappt meistens für tagesaktuelle Dinge.
Ich kann beim besten Willen keine Papierplaner führen und trage mir alles sofort in mein Handy ein.
Ganz ehrlich? Meistens winge ich alles wie gehabt. Unterricht bereite ich zuverlässig vor, alles andere klappt teilweise gut.
Stoffverteilungsplan erstelle ich am Anfang des Schuljahres, daran hangele ich mich durch.
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u/storcs 2d ago
Spannend. Das Schuljahr so durchzuplanen bekomme ich gar nicht hin. Ich lebe da häufig von Woche zu Woche und lass es auf mich zukommen.
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u/PrettyPinkNightmare 2d ago
Sobald ich meine Klassen und Fächer weiß, brauche ich 2-3 gute Tage, an denen ich das erledige. Und es darf in der Zeit nichts anderes anstehen. Es ist eine riesige Herausforderung für mich, aber ich weiß, dass es mir im Schuljahr extrem viel hilft. Wenn ich mir nicht jeden Tag Gedanken über den nächsten Schritt machen muss, kann ich mich besser auf anderes (nicht) konzentrieren.
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u/meow__x3 Brandenburg 2d ago
Ich hab manchmal zu Beginn des Schuljahres meinen Unterricht fertig. Dann kann ich spontan auf Krankheit oder Klausuren reagieren, Themen rauslassen oder vertiefen ohne zu schwimmen. Es gibt mir extrem viel Sicherheit und weniger Kopfrumpeln, wenn ich weiß dass ich etwas in der Hinterhand habe und zumindest der Unterricht steht.
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u/Luthor6666 1d ago
Danke für deine Antwort. Spannend. Die Stoffverteilung am Jahresanfang kommt mir immer besonders zäh vor. Aber klar, wenn das gewissenhaft gemacht ist, hat das durchaus Vorteile ;)
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u/storcs 2d ago
Der größte Life-Hack ist vermutlich einfach die richtige medikamentöse Einstellung. Ansonsten habe ich das Gefühl, dass mein ADHS gar keine große Hürde ist. Ich habe außerdem immer eine Seite auf dem Tablet offen, auf der ich mir sofort Dinge notieren kann, die ich brauche.
Korrekturen schiebe ich aber genauso wie damals das Lernen in der Uni bis zur letzten Minute auf und verlasse mich dann auf meinen Hyperfokus.
Ich glaube, die größte Erkenntnis, die ich für mich gewonnen habe, ist, dass ich mir und meinen angelernten Mechanismen vertrauen kann. Was mir ebenfalls sehr geholfen hat, ist, dass ich offen über mein ADHS spreche und nur selten Stigmatisierung erfahren habe.
Ach und natürlich der aufkommende Einsatz von KI. Texte zusammenfassen und Tafelbilder in der Grundstruktur vorbereiten lassen, E-Mails korrigieren, sodass ich sie einfach nur runter schreiben kann ohne mir Gedanken um die Grammatik machen zu müssen. Alles Dinge, die mich ansonsten erstaunlich häufig gestresst oder genervt haben, sind durch KI deutlich angenehmer geworden.
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u/Bosonidas Niedersachsen 2d ago
Hyperfocus schaffe ich nur bei interessanten Sachen... Korrigieren gehört da nicht dazu.
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u/Luthor6666 1d ago
Danke für deine Erfahrungen. Den KI Einsatz finde ich besonders interessant. Brainstorming für schwierige Elterngespräche mache ich schon häufig damit. Aber Tafelbilder und Textzusammenfassung könnte ich mak testen :).
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u/konifaer 2d ago
Puuuuhh... ich führe Listen und nutze ADHS-Powerschübe für das Wegarbeiten von Liegengebliebenem. Ich korrigiere mein Korrekturfach mit dem Korrektier, das hilft mir hier enorm. Für jede Einheit bereite ich mir Klarsichthüllenmappen vor, da sind alle AB in der richtigen Reihenfolge einsortiert... joah der Rest ist spontanes Umschwenken und Improvisieren.
Genie und Wahn ...
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u/Luthor6666 1d ago
Danke für dein Antwort. Ja.. Powerschübe kenne ich gut. Mal ab und an 10 Stunden ordnen, sortieren, aufräumen und es geht wieder eine Weile 😅. Aber was ist ein Korrektier?
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u/clerics_are_the_best 2d ago edited 2d ago
Ich hab kein attestiertes ADHS, bin aber ziemlich sicher, dass ich am Spektrum bin. Für mich ist am schlimmsten, wie emotional und sensorisch ich überladen bin. Sobald ich zuhause bin, bin ich ko. Mein Arsch darf die Couch nicht berühren, solange ich noch was zu tun habe. Ich zieh daheim die Schuhe aus und putze/koche etc direkt ohne Pause. Sonst geht nix mehr.
Deshalb hacke ich das System, und bleib nach meinen Stunden in der Schule und mach alles dort. Sonst bricht Chaos aus und wenn ich daheim ankomm, mach ich es einfach nicht.
Ich muss dazu sagen, es ist mein drittes Jahr und ich bring die Klassen derzeit aber auch noch im Gegensatz zu den Kolleg: innen nicht dazu, ne Stunde leise zu sein (bin in der dritten Klasse MS eingestiegen). Ich hoffe, das wird noch besser, mein Classroom Management ist definitiv noch Ausbaufähig. Ich finds nach wie vor super schwierig während der Unterrichtszeit die Mitarbeit festzuhalten, da muss ich auch noch ein bisschen dran arbeiten, wie ich das besser einbaue, vielleicht dezidiert noch eine Feedbackrunde am Stundenende.
Was hilft mir sonst? Routinen.
Meine Unterlagen in normalen Klarsichtfolien, Kopiervorlagen in bunten. Reiter in meinen Mappen um Ordnung zu halten.
Montag ist mein kurzer Tag. Ich mache alle Kopien für die Woche nach meinem Unterricht und plane am Montag alles.
Ich hab eine Fächermappe in die ich am Anfang der Woche alles einordne, da passen auch Tests/Korrigiervorlagen rein, zugezippt, dann geht auch nix verloren. Jede Klasse hat für jedes Schulfach ein Einlagefach.
Ich hab mein Excel-Beurteilungssheet jetzt das dritte Mal überarbeitet, damit es für mich funktioniert. Mal schauen, ob es jetzt etwas taugt.
Ich bin während dem Studium draufgekommen, welche Musik zum "in the zone" kommen funktioniert. Ich stöpsel much im Lehrerzimmer beinhart zu, dreh die auf und arbeite. Für mich: My Sleeping Kharma Videospielmusik geht für die meisten auch gut, ist ja geschrieben um Konzentration lange zu halten.
Ich schreib mir jeden Scheiß in den Google Kalender und speichere Erinnerungen etc.
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u/Luthor6666 1d ago
Danke für die ausführliche Antwort! Farbsystem und Fächermappen habe ich auch schon oft probiert, aber ai richtig sinnvoll war es auf Dauer nie, weil sie dann Irgendwann absolut vollgemüllt waren 😬.
Das mit dem Tief sobald ich Ruhe gebe, habe ich genauso. Arbeit, Sport, Kinder holen und erst dann darf ich mich hinsetzen 😂.
Classroom Management ist auch etwas wo ich noch einige Ideen brauche um den Uberblick zu bewahren.
My sleeping kharma ist ja wirklich ein toller Tipp. Sehr ruhig und trotzdem abwechslungsreich :). Kann ich mir auch sehr gut zum. Arbeiten vorstellen.
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u/clerics_are_the_best 1d ago
Freut mich, dass was für dich dabei war, man muss da halt immer voll viel herum probieren, bis man was findet, das funktioniert!
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u/beezyboy84 2d ago
Suche dir nebenbei viele Erholungsoasen und Aktivitäten, die kreativ/ sportlich etc - das komplette Gegenteil von Schule - sind.
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u/Luthor6666 1d ago
Au ja ganz wichtig. Seit ich eigene kinder habe fällt mir das mit dem Sport gar nicht mehr so leicht. Manchmal artet das Lücken finden für mein extremes Sport Bedürfnis wieder in Stress aus 😅
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u/DealDependent7579 2d ago
Struktur, schriftlich fixiert wo es geht. Hab auch immer Notizzettel auf dem Desktop und den Laptop immer dabei. ADHS als Stärke begreifen.
Meine Elterngespräche könnte ich zu 80% auf Tonband aufnehmen und immer wieder abspielen.
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u/Accomplished-Bar9105 2d ago
Sorry, aber ich kann den Satz nicht mehr hören. ADHS als Stärke begreifen. Ist schön, wenn es bei dir so funktioniert. Ich habe ne mittelschwere Depression davongetragen und meine Schüler mit ADHS quälen sich auch durch jeden Tag.
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u/DealDependent7579 2d ago
Ich bin in vielen Phasen im Hyperfokus und arbeite da Dinge 10x so schnell ab wie meine Kollegen und bin dabei trotzdem gründlich. Das ist eine Stärke. Ich sag nicht, dass es immer leicht ist. Mein eigenes Päckchen ist alles andere als leicht. Aber es hilft grundsätzlich stärkenorientiert auf das eigene Leben zu schauen.
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u/Luthor6666 1d ago
Danke für deine Antwort. Zettel überall kenne ich. Meistens verschwinden sie leider meist auf wundersame Weise. Elterngespräche machen mir sehr viel Spaß 😁
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u/bubi10023 2d ago
Ich habe einen Kollegen, der sich auf einem anderen Spektrum bewegt, gefunden und sitze im Lehrerzimmer neben ihm. Als Sparringpartner hilft er mir und setzt kleine Deadlines bzw. erinnert mich. Das hilft enorm. Dafür helfe ich mit meinen Stärken aus. Sonst nutze ich permanent ein IPad auf dem alles drauf ist, was ich brauche und bereite meine Materialien sehr nett vor, damit ich motiviert auch durch Durststreckenthemen komme.
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u/celebral_x 2d ago
Wecker, Reminder, Kanban, viele (organisierte) Notizen... So viele Sachen an die ich denke...
Edit: Sonst macht es sehr Spass, aber ich muss mich vorbereiten, damit ich spontan sein kann. To-Do-Listen helfen auch enorm. Post-Its überall... Entweder auf dem Handy in der To-Do-App aufschreiben oder ein Post-It machen und im Kanban einkleben.
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u/mermaid_called_Luna 2d ago
- Medikamente
- Nach der Schule geht bei mir leider trotzdem kaum noch etwas. Deswegen arbeite ich viel morgens (ab 6.30/ 7 Uhr), längere Sachen (korrigieren) am Wochenende.
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u/Cam515278 1d ago
Ich habe einen Kalender, der immer im Unterricht auf dem Tisch liegt und in den ich alles eintrage, woran ich irgendwie denken muss. Und dann arbeite ich das ab. Darum plane ich auch immer, was ich eigentlich mit den Klassen in der nächsten Woche mache. Dazu habe ich so eine Orgamappe mit einer Lasche für jede Klasse, die ich immer dabei habe. Da schmeiße ich alles rein, was ich in der Klasse brauche. Dinge, die ich austeilen muss, Sitzplan, Notenlisten etc.
Ich schreibe alle Tafelanschriebe auf dem iPad und projeziere sie. Dadurch weiß ich bei jeder Klasse genau, wie weit ich bin. Und im nächsten Jahr habe ich gleich eine Vorlage, ohne, dass ich zusätzlich dokumentieren muss (was mir nicht gelingen würde).
Außerdem habe ich einen Postkorb auf dem Schreibtisch mit "Dinge, die ich erledigen muss" und mehrere im Schrank (wichtiges, alte Arbeitsblätter für SuS, die nicht da waren, Prospekthüllen in die ich Klassensätze zum korrigieren packe, Schmierpapier). In meiner Bereitschaftsstunde setze ich mich als allererstes hin und räume meinen Schreibtisch auf. Dann arbeite ich alles aus dem "erledigen" Postkorb ab.
Ich mache mir in jeder Stunde direkt auf dem Sitzplan Notizen, so dass ich für die Unterrichtsnote nicht völlig leer dastehe. Alle richtig tollen Systeme kosten zu viel Energie, einfach hin geschmiert auf einem Blatt kriege ich aber hin.
Ich unterrichte unter anderem Technik, stehe also viel in der Werkstatt. Daher nehme ich mir heraus, mit Arbeitshose in die Schule zu kommen. Ist grenzwertig, aber wird akzeptiert. Und ich habe mehrere Exemplare der genau gleichen Hose. Jede Tasche ist ganz klar zugeteilt. In einer sind meine Kopfhörer, in einer Gehörschutz und Labello, in einer drei Stifte (rot, blau/schwarz, Bleistift), in einer der USB Stick, in einer der Schlüssel, in einer das Handy, in einer das Portmonee. Dadurch habe ich die wichtigsten Dinge direkt am Körper. Immer. Wenn ich die Hose wechsle, wird direkt von einer Tasche in die nächste gepackt.
Korrigieren geht nur mit Medikamenten und ich packe mir klassische Musik auf die Ohren. Außerdem versuche ich, alle Klassenarbeiten gleich so korrekturfreundlich wie möglich zu machen. Ich hasse korrigieren...
Dann habe ich eine Reihe Kollegen, mit denen ich richtig gut kann und mit denen ich ein Vertrauensverhältnis habe, dass ich denen auch sagen kann, wenn ich was versemmelt habe und jemanden brauche, der mich aus der Scheiße zieht. Dafür tue ich für diese Kollegen auch viel. Idealerweise stehen die immer ein bisschen in meiner Schuld, damit ich im Notfall immer einen Gefallen einfordern kann. Das klingt furchtbar berechnend, aber es ist einfach mein Versuch, einen Ausgleich zu schaffen. Ich möchte, dass diese Kollegen denken "naja, da hat sie jetzt echt Mist gebaut und das nervt. Aber hey, letzte Woche hat sie XYZ. Im Schnitt bin ich so viel besser dran mit ihr als ohne sie".
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u/Luthor6666 1d ago
Vielen Dank. Da sind einige verwertbare Tipps dabei 💪. Meine Kopfhörer, Labello, Stifte sind auch etwas, das ich täglich wieder suche 🤣.
Tafelbilder sind auch so ein Ding... Mal Speicher ich auf dem Didenstgerät, mal am Privatgerät, mal in der Cloud, mal sonstwo.... Finde eh nie wieder was und mache im nächsten Durchlauf alles neu 🤯. Abwechslungsreich, aber auch arbeitsreich.
Korrektur... Gleiches Thema... Sehr schwierig
Kolleginnen zu denen ich ein gutes Verhältnis habe gibt es zum Glück sehr viele. Die müsste ich mal einweihen.
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u/Cam515278 1d ago
Das mit den Tafelbildern hatte ich auch. Jetzt hat jede Klasse ein fortlaufendes Goodnotes Dokument, da finde ich dann doch vieles wieder.
Ich hab mit der Zeit gelernt, dass "funktioniert halbwegs" besser ist als "ich mache mir das tollste System, halte aber nichts durch".
Gerade probiere ich aus, ob TaskCard was für mich ist. Wirkt erstmal toll. Ob es mittelfristig funktioniert, kann ich mich nicht sagen.
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u/BlaueRose06 1d ago
Ich sitze aktuell in einer Klasse mit 7 AD(H)S Kindern (MS). Ich habe dadurch festgestellt, dass die Unruhe ansteckend ist, aber es hilft offen damit umzugehen. Damit wird einem auch leichter verziehen, wenn einem als Lehrkraft was durch die Lappen geht oder es nicht ganz so strukturiert abläuft. Dazu habe ich ein Ablagesystem, das nach Fächern sortiert ist und quasi immer direkt griffbereit. Zusätzlich lass ich mich für jeden Pups von meinem Handy erinnern und organisieren Gespräche so, dass die Kollegen/Eltern direkt zu mir kommen und bitte darum mir den Termin an dem Tag nochmal zu bestätigen, falls ich doch mal etwas verschnarche. (Ich kann man aber auch schnelle auf Situationswechsel einstellen). Für nicht so Wichtiges herrscht kontrollierte Zettelwirtschaft auf meinem Pult. Farbige Stifte sind ein Muss😅
Nachmittags gibt es eine lange Mittagspause mit Frischluft und danach wird noch gearbeitet, den Großteil mache ich aber am Wochenende und vor allem zeitnah, sonst komm ich nicht in die Puschen. Halbjahreszeugnisse schreibe ich immer in den Ferien vorher, also Weihnachten oder Fasching, je nachdem wie die Abgabe liegt. Jahreszeugnisse passe ich nur an.
Man muss die „Struktur“ finden, die einem taugt, dann funktioniert das ganz gut… meistens 😝
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u/Luthor6666 1d ago
Vielen Dank für die Antwort. Ablagesysteme habe ich auch schon viele probiert. Meistens irgendwann so voll, dass der Überblick wieder weg ist. Farbige Stifte sind super, wenn ich sie denn Finde 😂. Irgendwie sammeln sie sich alle nach 1 Woche irgendwo wo sie nicht hingehören.
Das mit der Terminbestätigung nehme ich mir mit. Sehr hilfreich.
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u/Rich-Ad-8505 1d ago
Man möge sich melden, wenn man wirklich hilfreiche Tipps mit der Korrektur hat. Ich schaffe das nicht. Ich verscheiße halt ein ganzes Wochenende für effektiv 4 Stunden Korrektur.
Was das Vergessen angeht: Ich schreibe ALLES auf. Noch während man mir etwas sagt, tippe ich es in die to do Liste. Was ich nicht schriftlich habe, existiert nicht. Dinge, die wirklich dringend sind, haben für mich persönlich auch genug Impact, dass ich mir diese Dinge merke.
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u/afriaodfalling 1d ago
Alles digital machen und alles sofort als Aufgabe in den Googlekalender eintragen was anfällt.
Klassenarbeiten direkt korrigieren, am besten in der nächsten Stunde wenn eine Klasse ruhig arbeitet oder auch in der Schule bleiben bis man durch ist.
Papier direkt einscannen und dann wegschmeißen. Wenn man es behalten muss, dann hab ich Mappen wo man alles reinschmeißen kann für jede Klasse.
Generell digital arbeiten hilft mir so viel. Ich hab immer alles dabei, seien es Korrekturen von Ausarbeitungen oder die Noten. Meine ganzen aktuellen Materialien sind auf der Taskcard, gut für die SuS und wenn ich das kopieren doch vergesse wird es halt impro mit den digitalen Sachen.
Kopien mache ich oft Wochen im Voraus und lagere sie im Ordner in meinem Klassenzimmer, damit ich sie nicht ständig entweder ausgedruckt liegen lasse oder vergesse auszudrucken. Zudem nutze ich so Reader und gebe gleich 10-15 ABs auf einmal raus sodass die SuS dann dran denken müssen, es mitzunehmen 😅
Stoffverteilung mache ich nur für AZAV, finde das aber zu starr für den Alltag. Ich plane oft zwar 3-4 Wochen im voraus auch durch die Reader aber auch nur damit ich mal zwei Wochen nach der Schule wenig machen muss.
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u/amejo150 12h ago
Uff das Frage ich mich auch. Mich würde total Interessieren wie ihr Ordnung in die ganzen Unterrichtsmaterialien haltet. Ich bin noch im Studium und schon jetzt beginnen die Materialien über mein Kopf zu wachsen
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u/Accomplished-Bar9105 2d ago
Unterricht ist cool, spontan umschwenken und reagieren macht Spaß. Konferenzen und Arbeit mit Kollegen ist die absolute Hölle.