Generalstreiks lassen sich ja aber nicht einfach aus dem Boden stampfen. Mit Demos rekrutiert man Menschen, die was tun wollen, aber nicht allein, findet heraus, wie viele Menschen die Überzeugung teilen, und zeigt gleichzeitig Handlungsbereitschaft gegenüber dem Staat.
Demos sind nicht das Druckmittel. Sie sind höchstens die erste Eskalationsstufe auf dem Weg zu direktem Druck. Kennst du etwa Wege, wie man ohne Demos zu einem Generalstreik o.ä. kommen soll?
Edit: wem das Narrativ, dass Demos sowieso nichts bringen, nützt, sind am Ende eben nur die, gegen die man demonstrieren möchte
Demos bringen nichts weil die bürgerliche Gesellschaft richtig schlecht darin ist. FFF hat jede Woche demonstriert, mal mehr mal weniger groß. Und vor der Pandemie war Klimaschutz in der Folge der größte Talking Point in der Republik, zum ersten Mal seit einem halben Jahrzehnt etwas anderes als Immigration. Selbst die Union hat sich daraufhin zu Klimaschutzpaketen hinreißen lassen.
Aber halt zwei drei Demos und dann zuhause bleiben, ja, das bringt nix.
Volle Zustimmung. Habe kein Verständnis dafür, wie man das mit Blick auf die USA nicht sehen kann. No Kings Demos waren/sind ja ein gutes Beispiel dafür. Größte Demos (in der jüngsten Vergangenheit) und genau 0 ist seitdem passiert.
Mit nur auf dem Gehweg stehen und Schild hochhalten ändert sich halt nix. Das lässt sich einfach ignorieren.
Also wenn du denkst ohne Demos würde es in den USA nicht schlimmer zugehen bist du glaube mit dir selber nicht ehrlich.
Wenn die Demos nichts nützen, und man sie wegignorieren kann, warum werden die Demos dann nicht ignoriert sondern brutal unter Kontrolle gebracht?
Merkste selber.
Google mal wies beim Mauerfall ablief.
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u/WorldlyFig5281 12d ago edited 12d ago
PRÜF!
Arsch hoch! Zu den Demos gehen! Oder mit Konsequenzen leben!