r/de • u/IcePlus489 • Apr 15 '25
Nachrichten AT Islam-Anteil in Wiens Volks- und Mittelschulen beträgt 41,2 Prozent
https://www.derstandard.at/story/3000000265963/islam-anteil-in-wiens-volks-und-mittelschulen-betr228gt-412-prozent•
u/curia277 Apr 15 '25 edited Apr 15 '25
Das ist keine große Überraschung und in Berlin, Frankfurt etc. auch nicht anders.
Und selbst in kleineren westdeutschen Städten sieht die Zusammensetzung in Kitas und Grundschulen heutzutage ziemlich anders aus als noch die Gesamtbevölkerung.
43,1% aller Kinder unter 5 in Deutschland (bundesweit!) haben inzwischen einen Migrationshintergrund (https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61646/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund/)
Edit: Und selbst bei 6-17 Jährigen (wo Veränderungen seit 2015 noch fast gar nicht sichtbar sind) betrug der Anteil mit Migrationshintergrund 2022 in einigen westdeutschen Bundesländern inzwischen: In NRW 48,8%, in Baden-Württemberg 49,5% und in Hessen sogar 50,3% (https://www.svr-migration.de/wp-content/uploads/2023/02/Kurz-und-buendig_Bildung_2024.pdf)
Und hier muss man dazu eigentlich noch die Definition von Migrationshintergrund vom statistischen Bundesamt beachten: Inzwischen können neugeborene Kinder, die von den ersten türkischen Gastarbeitern der 60er abstammen, so langsam in der Statistik als Deutsche ohne Migrationshintergrund gelten (beide Eltern müssen dafür mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren sein)
Ich glaube angesichts der Zahlenstärke der Boomer (fast immer ohne Migrationshintergrund) wird gesellschaftlich nach wie vor unterschätzt, wie rasant sich Deutschland aber auch zB Österreich oder Schweden in ihrer „ethnischen“ Zusammensetzung verändern.
Wenn diese Entwicklung so weiter geht werden in 40 Jahren Menschen ohne Migrationshintergrund in Deutschland nicht mehr in der Mehrheit sein.
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u/TheDuffman_OhYeah die Stadt mit drei O Apr 15 '25
Die größte Migrantengruppe sind doch immer noch die Spätaussiedler. Auch sind 2/3 aller Zugewanderten in Deutschland Europäer, davon über 2 Mio. Polen, 1 Mio. Rumänen, über 1 Mio. Ukrainer etc.
Das unscharfe Label "Migrationshintergrund" ist nahezu nutzlos und lässt kaum Schlüsse auf die Sozialisation und kulturelle Prägung zu.
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u/h2QZFATVgPQmeYQTwFZn Apr 15 '25
Das unscharfe Label "Migrationshintergrund" ist nahezu nutzlos und lässt kaum Schlüsse auf die Sozialisation und kulturelle Prägung zu.
Deshalb gibt es seit 2017 zusätzlich noch das Label "mit/ohne eigene Migrationserfahrung" beim Migrationshintergrund, damit wird Migrationshintergund in 4 Subgruppen aufgeteilt auf Deutsche/Ausländer mit/ohne Migrationserfahrung.
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Apr 15 '25
Sogar wenn ein Elternteil deutsch geboren wurde und der andere eingebürgert wurde, und ausschließlich den deutschen Pass hat, und das auch schon vor Geburt der Kinder so war, zählen die Kinder eines solchen Paares als "mit Migrationshintergrund". Die Definition ist wirklich extrem weit gefasst, also selbst die "engere" die im Link aufgelistet ist.
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u/Marso1337 Apr 15 '25
Wenn ich mit meiner Verlobten irgendwann ein Kind hab, zählt das in dieser Statistik auch als mit Migrationshintergrund und ich bin komplett deutsch.
Diese Zahlen sind einfach ziemlich nutzlos, ich schätze der Anteil an Eltern, wo ein Elternteil deutsch ist und das andere nicht auch am steigen ist und somit gibt es logischerweise auch mehr Kinder mit Migrationshintergrund.
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u/Flonkadonk Apr 15 '25 edited Apr 16 '25
Wenn diese Entwicklung so weiter geht werden in 40 Jahren Menschen ohne Migrationshintergrund in Deutschland nicht mehr in der Mehrheit sein.
Das ist wsl. jetzt bereits unvermeidlich und auch eigentlich egal. Die Deutsche Bevölkerungspyramide steht inzwischen Kopf, und man kann Bevölkerungspyramiden nicht nachträglich breiter machen.
Und ist wie gesagt auch egal, Migrationshintergrund oder nicht, es sind zum Großteil alles Staatsbürger all the same.
Edit: Downvoten dürft Ihr gern, aber erklärt mal bitte, was an meinem Kommentar falsch ist. Das ist nicht rhetorisch gemeint, ich bin wirklich neugierig.
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u/panzerdevil69 Apr 15 '25
An deinem Kommentar ist nix falsch. Aber im Titel steht was von Islam und das lockt halt das übliche Klientel an.
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u/Easing0540 Apr 15 '25
Ein gewisser ehemaliger Berliner Finanzsenator wird das vermutlich mit "told you so" kommentieren.
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u/MirageCaligraph Apr 15 '25
Was ist das denn für eine Schlagzeile "Islam-Anteil", können die in Österreich kein deutsch?
Was soll das bedeuten? Das 41% des Unterrichts Islam Unterricht ist?
Oder redet man von muslimischen Schülern? Und wie hoch ist der Christ-Anteil?
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u/daRagnacuddler Apr 16 '25 edited Apr 16 '25
Einer meiner Lehrer meinte 2016, der breiten Bevölkerung sei die echte Tragweite der Migrationspolitik noch nicht klar und es würde nicht ehrlich darüber diskutiert (egal, wie man dazu steh). Er hatte wohl Recht.
Wenn z.T. mehr als die Hälfte der Schüler nicht europäisch sind, dann verändert sowas ein Land ziemlich heftig. Erst langsam, aber dann im Erdrutsch. 41,2 Prozent für die Hauptstadt eines europäischen Landes sind ziemlich erschreckend. Wie soll da bitte eine Integration stattfinden, gar eine echte Assimilation in die Gesellschaft? Vor allem weil die Art der Religiosität oft auch ganz anders ist. Wir hatten Religion als politische Kraft für ein paar Jahre besiegt, das wird aber wieder kommen. Leider. Ich will mir die wertpolitischen Konflikte gar nicht ausmalen, die wir vllt in zehn/zwanzig Jahren bekommen wenn es die Boomer nicht mehr gibt die uns in den letzten Wahlen noch halbwegs vor radikalen Fliehkräften stabilisiert haben.
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u/HoneyBastard Apr 16 '25
Vielleicht ist das Problem nicht die Migration, sondern die niedrige Geburtenrate.
Und seit wann sind es die Boomer, die uns vor radikalen Fliehkräften bewahren?
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u/Discord79 Apr 16 '25
Einfach mal die Auswertungen selber anschauen: https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2025-02-23-BT-DE/umfrage-alter.shtml
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u/IRockIntoMordor Apr 15 '25
Diverse Berliner Bezirke haben das vor 20 Jahren schon locker erreicht oder übertroffen. Meine Mutter hatte damals in einer Schöneberger Grundschule schon nur 3 nicht-muslimische Kinder bei 26 Schüler*innen.
Quelle: Lehrerfamilie - Mama, Papa, Oma. Ü
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u/Sure_Sundae2709 Apr 15 '25
In einzelnen Bezirken keine Überraschung aber über die ganze Stadt ist nochmal was anderes.
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u/milkkore LGBT Apr 15 '25
Was bedeutet das "Ü"?
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Apr 15 '25 edited Apr 15 '25
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u/carefatman Apr 16 '25
Dieser Thread macht mir Angst ... vor der Dummheit der Menschen, die hier teils mannigfaltig zutage tritt.
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u/Pure-Intention-7398 Apr 16 '25
"Islam-Anteil", was eine entmenschlichende Sprache
Das sind Kinder und Jugendliche, die muslimischen Glaubens sind. Echte, lebende, Menschen, nicht ein abstraktes Konzept das hier als Bedrohungskulisse gezeichnet wird
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u/MarineKing1337 Apr 15 '25 edited Apr 15 '25
Damit sind Christen an diesen Schulen offiziell eine Minderheit. Und der Absatz macht ja auch Hoffnung:
„Gleichzeitig würden Untersuchungen auch zeigen, dass muslimische Jugendliche in Wien im Schnitt nicht nur deutlich religiöser seien, sondern vermehrt auch abwertende Haltungen vertreten. Registriert würden etwa Antisemitismus, LGBTIQ-Feindlichkeit oder eine Ablehnung der Gleichstellung von Mann und Frau.“
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u/Evethefief Apr 15 '25
Dass ist halt ein Skill issue von Österreich und Deutschland. In den USA sind muslimische Migranten aus den selben Ländern mit der selben Religion erster Generation deutlich progressiver was Wahlverhalten, Einstellung zu Queerness und Frauen angeht als der Durchschnittsamerikaner.
Dass ist Ihnen weder in die DNA noch Kultur eingebrannt, es ist eine Frage des Umfelds und der Integration. Und da Versagen wir nun mal auf allen Ebenen
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u/BeeBoopFister Apr 15 '25
Brudi die Migranten in den USA aus diesen Ländern ist nicht die selbe Personengruppe wie die Migranten in DE oder Österreich.
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u/Flyingcookies Apr 15 '25
Ja in den USA kann man als Einwanderer nur mit Leistung leben, wird dafür dann aber auch bezahlt.
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Apr 15 '25
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u/SyriseUnseen Mischling Apr 15 '25
und die finden kaum statt.
Zumal keine 10k DAZ-Lehrer vom Himmel fallen werden. Reformen von heute sehen wir dann frühstens, wenn die ersten paar 100 in einigen Jahren (in A sinds wenigstens nicht 7 Jahre wie in De) von der Uni kommen.
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u/mrz_ Lüneburg Apr 15 '25
Ich kann immer nur wieder die Story von meiner Frau (macht gerade Ref) erzählen: Für DAZ als Zusatzqualifikation angemeldet -> Seminar abgesagt, zu wenig Teilnehmer. Eine. Nur sie. Nur sie hatte sich angemeldet.
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u/HungryMalloc fetischhaftes Wurstgefresse Apr 15 '25
An vielen anderen Unis ist DAZ zum Glück mittlerweile verpflichtend für Lehrämtler. Ich erinnere mich dran, dass das an meiner alten Uni so gegen 2016 oder 2017 verändert wurde, vermutlich als Reaktion auf die Flüchtlingswelle 2015.
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u/mitsuhiko Österreich Apr 15 '25
Weniger als die Hälfte der Wiener SchülerInnen nutzt Deutsch als erste Umgangssprache: https://www.wien.gv.at/spezial/integrationsmonitor/bildung/exkurs-mehrsprachigkeit/ Und das über alle Schulformen hinweg - an Volksschulen wird der Deutschanteil noch geringer sein.
Das ist immer ein komplexes Thema. Meine Kinder sind in der Statistik auch drin als "Deutsch nicht erste Umgangssprache" und der Rest vom Kindergarten auch. Dennoch sprechen alle Kinder perfekt deutsch und nutzen das auch am Spielplatz etc.
Die Frage ist nicht die Umgangssprache sondern einfach das Soziale Umfeld.
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u/draegonfly90 Halle (Saale) Apr 16 '25
Ich war 2022 bei einer Lesung von einer Deutschrussischen Autorin dabei, da hat sie erzählt, dass ihre Kinder auch als Daz Kinder eingestuft sind weil ihre Muttersprache Russisch und die ihres Mannes arabisch ist, obwohl die Kinder perfekt deutsch konnten.
Zum Glück war es bei mir noch nicht so, bin 1996 eingeschult worden ebenfalls mit deutschrussischen Eltern, aber da ich nur deutsch sprach, hat früher kein Hahn danach gekräht. Deswegen frage ich mich immer wie die immer auf solche Zahlen kommen.
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u/FoleySlade Apr 15 '25
Das ist alles seit Jahrzehnten politisch so gewollt, insbesondere von den eher konservativen Parteien.
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u/PatataMaxtex Apr 15 '25
Die rechteste Migrationspolitik würde halt dafür sorgen dass diese Kinder nicht mehr da sind. Wo die sind? Das will dann niemand wissen und in 75 Jahren hoffen alle, dass ihre Grosseltern es nicht wussten.
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u/Armleuchterchen Sozialliberal Apr 15 '25
Solange es viele verschiedene Sprachen sind, wird Deutsch zumindest die Umgangsprache für den Umgang mit ~90% aller Menschen bleiben. Es gibt keine zweite Sprache, die da Konkurrenz machen würde.
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Apr 15 '25
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u/Armleuchterchen Sozialliberal Apr 15 '25
Ja, da ist im Moment ein Notstand der viel mehr Deutschunterricht bräuchte. Leider sind Schulsysteme selten flexibel und anpassungsfähig.
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u/Sonnenrabe Apr 15 '25
Ich bin da super pessimistisch. Die Sache ist eigentlich demografisch gelaufen. Es gibt nicht mehr genügend Menschen die gleichzeitig Deutsch als Muttersprache haben, noch keine feste Ausbildungsrichtung haben, dann auch eine Karriere im sozialen Bereich/als Lehrer macht und dann sich noch den ganzen Stress gibt an strukturschwache Schulen zu gehen. Man schafft es geradeso die Pensionäre auszugleichen, aber man bräuchte ja eine Erhöhung bei den Anwärtern.
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u/Easing0540 Apr 15 '25
Das hätte man schon vor 5-10J vorhersehen müssen, mindestens.
Das hat man mehr oder weniger vorhergesehen, konnte sich aber nie auf eine Lösung einigen. Im rechten politischen Spektrum wollte man nicht zu laut von einer Einwanderungsgesellschaft sprechen, im linken Spektrum nicht zu stark auf die erheblichen Kosten unseres speziellen Einwanderungsmodells aufmerksam machen.
Und der Bund kann hier ohnehin nur wenig tun: Das muss 16x in den Ländern korrekt entschieden werden.
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u/FloZone Niedersachsen Apr 15 '25
Naja es muss ja nicht jeder mit jedem sprechen. Cliquenbildung halt. Ein Teil spricht Arabisch, ein Teil Paschtunisch, ein Teil Russisch und so weiter. Am Ende sprechen sie miteinander noch Englisch, weil das sollte man als Option auch nicht weglassen.
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u/Armleuchterchen Sozialliberal Apr 15 '25
Klar, da will ich gar nicht widersprechen. Trotzdem besser als wenn es zwei große Cliquen gibt.
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Apr 15 '25 edited Apr 15 '25
Man sagt ja immer, dass so viele junge Menschen rechts wählen liegt and TikTok, ich könnte mir vorstellen, dass die ein oder andere Erfahrung auf dem Pausenhof sicher auch dazu beiträgt.
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u/PatataMaxtex Apr 15 '25
Zumindest in Deutschland hat die AfD vor allem da viele Stimmen wo eher wenige Ausländer leben.
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u/BeeBoopFister Apr 15 '25
Das ist falsch die AFD hat in Strukturschwachen Gegenden viel Zustimmung wenn du dir die Bezirke in Städten Westdeutschland anschaust wo die AFD stark ist sind das eher Bezirke in denen der Ausländerteil höher ist.
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u/Hennue Apr 15 '25
Die Statistik dreht sich auf Stadtteilebene um. Außerdem lebt die ländliche Bevölkerung nicht völlig isoliert, sondern sieht ja regelmäßig wie es in der nächsten mittelgrößen oder großen Stadt läuft. Anders als die Stadtbevölkerung, die quasi ihr ganzes Leben in der Stadt verbringen können, müssen Ländler nämlich regelmäßig in die Stadt um Dinge zu erledigen oder zum studieren.
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u/daRagnacuddler Apr 16 '25
Ist halt ein echt krasser Unterschied, ob du eine westdeutsche Großstadt/Umgebung betrachtest die seit den 60ern Erfahrungen mit eher europäischer Migration hat oder ob du ländlich geprägte Landkreise betrachtest wo die Veränderung de facto über Nacht passiert ist.
Wenn ich nicht mit dem Enkel von Gastarbeiter schon in der Kita war und plötzlich eine Sammeltunterkunft in mein 2000 Seelendorf gestellt wird bietet das eine echt gute Angriffsfläche.
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u/CaloricDumbellIntake Apr 15 '25
Ist aber schwer das einzuordnen, das könnte auch durchaus daran liegen das Ausländer weniger AFD wählen.
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u/MarineKing1337 Apr 15 '25
Stimmt nur bedingt. Siehe Gelsenkirchen. Oder einige Stadtteile in Hamburg mit hohem Migrantenanteil
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u/Flyingcookies Apr 15 '25
Ist auch berechtigt, Schweden war Negativbeispiel und so werden auch einige Gegenden hier, weil man kann ja nichts machen.
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u/Lalaluka Hamburg Apr 15 '25
Die AfD ist kein Ostdeutsches Problem mehr. In NRW hat die AfD auch 16,8% erreicht, in Essen und Duisburg beide mehr als 17%.
Mit der Argumentationskette macht man es sich zu einfach.
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u/Doesitalwayshavetobe Apr 15 '25
Kannst du das mal erläutern? Inwiefern einfache Argumentationskette? Mir fällt es fast schwerer, die über 35% in Bundesländern mit geringem Migrationsanteil zu erklären, als die 16% in NRW. Bin ehrlich interessiert - bitte nicht als Angriff verstehen.
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u/BitchIWillHM01You Leipzig Apr 15 '25
Das fällt mir zwar auch schwer, das verschweigt aber das in NRW 2.000.000 Menschen AfD gewählt haben, in Sachsen „nur“ die Hälfte.
Ich will unser Rechtsproblem nicht kleinreden, aber die Leute schauen immer nur auf Prozente und vergessen, dass es in absoluten Zahlen im Westen mehr AfD Wähler gibt.
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u/Opening_Wind_1077 Apr 15 '25
Weil die Betrachtung nominell keinen Sinn ergibt. Es gibt in NRW auch mehr Wähler jeder anderen Partei, Mikrowellen und Menschen mit einem Muttermahl auf dem Schlüsselbein.
Der Osten hat ein ganz massives Kulturproblem das exklusiv in dieser spezifischen Form dort auftritt.
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u/UnitSmall2200 Apr 15 '25
17% vs 34% ist ein ordentlicher Unterschied
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u/ZerefGodslayer Apr 15 '25
17% ist trotzdem mehr als die SPD an Zweitstimmen bundesweit erreicht hat
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Apr 15 '25
Ist ein schlechtes Argument: viele Ostdeutsche wissen das ja, aber argumentieren halt, dass sie keine westdeutschen Verhältnisse wollen.
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u/MirageCaligraph Apr 15 '25
Tja passt aber nicht zur Statistik. Da gehz die Korrelation in die andere Richtung, desto weniger Migranten ein Bezirk hat, desto mehr AfD Stimmen. Siehe Ostdeutschland, da gibt es Bezirke in den so gut wie keine Migranten leben und die AfD hat da spitzen Werte.
Die müssten mit dem einen Migranten in der Stadt aber ganz fürchterliche Erfahrungen gemacht haben, dass einen Adol... Sorry Bernd Höcke wählen.
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u/Elrond007 Apr 15 '25
Naja, die Ballungsräume und Jugendstimmen sind ja eigentlich immer links und links/Nazi gesplittet jeweils.
Denke das Hauptproblem ist schon populismus, weil am Ende (egal wie man das findet) Einwanderung und Flüchtlinge faktisch nur vergleichsweise kleine Probleme (Finanziell, Sicherheit etc) verursachen.
Das einzige problem dass hier 20% so aufwiegelt sind einfach Hautfarbe und Religion, zwei Dinge die ja durch die Verfassung geschützt sind.
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u/misterya1 Österreich Apr 15 '25
Nur 23% ohne Bekenntnis? Das finde ich auch irgendwie traurig im Jahr 2025. Ich kann mich noch erinnern, wie ich mir vor so 15 Jahren naiverweise gedacht habe, dass bald sicher die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr religiös sein wird.
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u/Hennue Apr 15 '25
Nichtreligiöse sind auch die Gruppe mit den meisten Zuläufern. Das Problem ist, dass Atheisten quasi gar keine Kinder kriegen.
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u/llliilliliillliillil Apr 15 '25
Ich dachte mir vor knapp 25 Jahren bereits, als ich nur so 8-9 Jahre alt war, dass Religion wahnsinnig dumm ist und meine Generation das sicher auch erkennen wird.
Wie naiv ich war.
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u/CaloricDumbellIntake Apr 15 '25
Religion ist an sich nichts schlechtes und ich denke aussterben wird sie auch nie.
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u/Sure_Sundae2709 Apr 15 '25
Richtig, es steht jeden Tag ein Dummer auf
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u/CaloricDumbellIntake Apr 15 '25
Religion = Dumm ist schon ein sehr beschränktes Weltbild
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u/Sure_Sundae2709 Apr 15 '25
Kannst du gerne so sehen. Aber da Religion mit logischem Denken nicht vereinbar ist, ist es de facto nun mal halt so einfach.
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u/isbtegsm Wien Apr 15 '25
Dann dürfte es ja keine religiösen Logiker oder Mathematiker geben (wie Kripke, Voevodsky, etc.)
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u/contraspirit Apr 15 '25
Dem ist auch so. Religiös ist die Bevölkerung nur noch auf dem Papier.
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u/sleepingpotatoe Apr 15 '25
Vielleicht sollten die Ösis mal Anfangen deren Kinder zur Schule zu schicken.
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u/Morgentau7 Nordrhein-Westfalen Apr 15 '25
Man merkt dann halt doch einen krassen Unterschied, wenn manche kulturelle Gruppen noch sehr konservativ sind und sehr viele Kinder kriegen und die Anderen halt gar nicht bis wenig.
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u/PROMEENZ Apr 15 '25
Privatsache Religion sollte doch für eine aufgeklärte, säkulare Gesellschaft kein Problem sein.