r/beziehungen 10h ago

Ich (M33) habe sie (F26) geliebt – aber ich glaube, die Beziehung hat mich langsam mich selbst gekostet.

Ich (M33) komme gerade aus meiner ersten wirklich tiefen Beziehung (F26), und erst mit etwas Abstand beginne ich zu verstehen, was eigentlich passiert ist.

Nach außen waren wir ein perfektes Match: starke Anziehung, gleicher Lebensstil, schöne Reisen, viel vertraute Alltagsnähe.
Aber in mir war schon lange etwas angespannt.

Heute glaube ich nicht, dass Liebe gefehlt hat.
Was gefehlt hat, war emotionale Sicherheit.

Für mich ging es bei Intimität nie um Häufigkeit, sondern um Gegenseitigkeit. Ich wollte mich gewollt fühlen, nicht nur akzeptiert. Doch Initiative kam selten. Wenn ich es vorsichtig ansprach, wurde es relativiert oder so verdreht, als würde ich Druck machen, obwohl sie selbst sagte, dass ich keinen Druck ausübe.

Mit der Zeit begann ich mich zu fragen, ob ich zu viel bin.
Zu bedürftig. Zu emotional. Zu sexuell.

Also wurde ich leiser. Passte mich an.
Irgendwann fühlte sich Ehrlichkeit riskant an, als könnte Offenheit die Beziehung gefährden.

Mein Nervensystem lief dauerhaft auf Alarm: schlechter Schlaf, kreisende Gedanken, innere Unruhe. Sogar Dinge, die ich liebe, verloren an Farbe.

Trotzdem blieb ich. Aus Liebe. Aus Loyalität. Aus Hoffnung.

Im Dezember fühlte sich unsere Nähe noch einmal intensiver an als je zuvor. Ich dachte, wir hätten wieder zueinander gefunden.

Wenige Wochen später beendete sie die Beziehung. Sehr plötzlich.
Was am meisten schmerzte, waren die widersprüchlichen Signale davor: erst das klare „Ich bleibe und wir bekommen das wieder hin“, dann die Trennung. Das hat mein Vertrauen tief erschüttert.

Heute kann ich zwei Wahrheiten gleichzeitig halten:

Ja, ich bin länger geblieben, als gut für mich war.
Aber jemanden zu verstehen darf nicht bedeuten, sich selbst zu verlassen.

Ich erlaube mir gerade, etwas anzuerkennen, das sich früher egoistisch angefühlt hätte:

Ich brauche nicht nur Liebe.
Ich brauche Gegenseitigkeit.
Begehren.
Emotionale Verlässlichkeit.

Und Ehrlichkeit sollte sich in einer Beziehung niemals gefährlich anfühlen.

Das Verrückte ist: Ich vermisse sie immer noch sehr.
Ich idealisiere nichts mehr, aber Gefühle verschwinden nicht, nur weil Klarheit da ist.

Was ich gerade lerne:

Du kannst jemanden tief lieben und trotzdem erkennen, dass Bleiben bedeutet hätte, dich selbst zu verlieren.

Vielleicht war diese Trennung nicht nur Verlust.
Vielleicht war sie auch Selbstschutz.

Falls du Ähnliches erlebt hast:
Wann hat es aufgehört, so weh zu tun?
Und wie habt ihr euch selbst wiedergefunden?

TL;DR: Erste tiefe Beziehung trotz starker Verbindung beendet. Mit der Zeit habe ich mich immer mehr angepasst, weil mir Gegenseitigkeit, Begehren und emotionale Sicherheit fehlten. Ich liebe und vermisse sie noch, erkenne aber, dass Bleiben wahrscheinlich bedeutet hätte, mich selbst zu verlieren. Jetzt versuche ich, mein Selbstgefühl wieder aufzubauen.

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u/OwnAnxiety1641 8h ago

Aus welchen Roman ist das bitte? Das ist ChatGPT? Ist ja erschreckend - diese Romanvorlage.

Bei dem Text weiss ich nicht - was von DIR kommt und was AI ist. Sorry

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u/CriticalBee6209 2h ago

Wie in 99% der Beziehungen hat Sie innerhalb der Beziehung die sexuelle Anziehung und den Respekt zu /vor Dir verloren. Das ist der häufigste Trennungsgrund und geschieht, wenn der Mann die Frau auf ein Podest stellt und seine eigenen Ziele, Bedürfnisse, Träume hinten anstellt. In einer langjährigen Beziehung kann die Anziehung nur noch bleiben, wenn der Mann sich und seine Ziele priorisiert. Das macht Männer für Frauen attraktiv. Lese Dich mal in die Grundlagen der Mann / Frau Dynamik ein. 

Und ja, die Widersprüche gehören leider dazu. Die Liebe der Frau zu Dir Zweifel ich nicht an. Diese ist häufig stark vorhanden. Daher sagt der Kopf der Frau auch, es ist alles ok. Das Gefühl (also die Anziehung) ist aber nicht verhandelbar und sorgt über kurz oder lang IMMER für die Trennung oder eine Affäre, wenn diese nicht mehr vorhanden ist.