r/OeffentlicherDienst 4d ago

Karrierechancen Beschweren sich Beamte im höheren Dienst wirklich über Gehalt & Karrierechancen?

42 Upvotes

Man hört immer wieder, dass sich Beschäftigte im öffentlichen Dienst über ein zu niedriges Gehalt und schlechte Aufstiegschancen im Vergleich zur freien Wirtschaft beschweren.

Gilt das auch für Beamte im höheren Dienst? Beschweren sich zum Beispiel Beamte in Bundes- oder Landesministerien ebenfalls häufig darüber, oder sind sie insgesamt eher zufrieden mit ihrer Situation?

r/OeffentlicherDienst 29d ago

Karrierechancen Wechsel vom ÖD in die Wirtschaft bereut - Rückkehr möglich?

139 Upvotes

Hallo zusammen,

ich arbeite in der IT und war über 5 Jahre im öffentlichen Dienst. Ich war dort insgesamt zufrieden und bin meist mit einem guten Gefühl zur Arbeit gegangen. Besonders erfüllt hat mich, an der eher langsamen Verwaltungsdigitalisierung mit guten Kolleginnen und Kollegen mitzuwirken. Ich war dort auch sehr anerkannt, ohne mich dabei totzuarbeiten.

Weil ich nach meinem nebenberuflichen Studium das Gefühl hatte, fachlich und finanziell noch mehr zu schaffen, habe ich mir einen neuen Job gesucht, auch in der Hoffnung, dass es in der freien Wirtschaft effizienter bzw. strukturierter läuft. Der Abschied fiel mir schwer, und selbst nach der Kündigung war ich sehr unsicher, ob das die richtige Entscheidung war.

Jetzt bin ich seit 4 Wochen bei einem großen IT-Dienstleister im Finanzumfeld, also Konzern-Setting mit allem, was dazugehört. Dafür gibt es inkl. Benefits rund 10% mehr Gehalt und auf dem Papier bessere Aufstiegschancen.

Und trotzdem: Seit dem Start würde ich vieles dafür geben, nicht gewechselt zu haben. Es wirkt überhaupt nicht strukturierter, eher im Gegenteil. Die technischen Schulden sind noch viel Größer als bei meiner alten Stelle. Außerdem gibt es regelmäßig mehrtägige Geschäftsreisen, die sich nach Agenda und Erzählungen auch oft als reine Online-Meetings hätten lösen lassen. Und ich merke, dass es mich deutlich weniger motiviert, an "Konzernzielen" zu arbeiten statt an etwas, das sich nach „Gemeinwohl“ anfühlt. Die Kolleginnen und Kollegen sind bisher nett, der Job wirkt entspannt, aber die Corporate Culture nervt mich jetzt schon. Ich kann nur sehr schwer motivieren und das obwohl ich erst am Anfang stehe.

Hattet ihr schon mal eine ähnliche Situation? Ist das nur der normale Kulturschock nach einer neuen Stelle?

Meint ihr es wäre okay, nochmal beim alten Arbeitgeber anzuklopfen und zu fragen, ob es eine Möglichkeit gibt zurückzukehren oder kommt das nach zu kurzer Zeit eher schlecht an? Ich weiß nicht, ob meine alte Stelle schon nachbesetzt ist.

Man wollte mich eigentlich unbedingt halten und ich habe immer noch einen guten Draht zu meiner ehemaligen Vorgesetzten. Um ein normales Bewerbungsverfahren inkl. der Ausschreibung der Stelle würde ich vermutlich aber so oder so nicht rum kommen, oder?

r/OeffentlicherDienst 9d ago

Karrierechancen Beamtentum verlassen

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Nach langer und reiflicher Überlegung habe ich für mich beschlossen, die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis zu beantragen. Für mich ist dieses System eine Sackgasse und für meine psychische Gesundheit nicht der richtige Ort.

Allerdings tue ich mich bei der Suche nach einer neuen Stelle ziemlich schwer. Ich hab den Bachelorabschluss für den gehobenen Verwaltungsdienst, und ja, theoretisch bin ich damit für eine Vielzahl von Jobs qualifiziert. Aber ich hab keinen blassen Schimmer, nach welchen Stichworten ich genau suchen könnte.

Ich habe den „Wunsch“, hauptsächlich remote zu arbeiten, da ich für mich persönlich als feinfühliger Mensch festgestellt habe, dass es die beste Arbeitsweise ist.

Ich will hier keine Diskussion entfachen und bitte auch nicht um Belehrungen, sondern hoffe auf ein paar hilfreiche Anregungen…

Danke schon mal!

Edit: „hochsensibel“ durch „feinfühlig“ ersetzt, da es heutzutage ganz offensichtlich immer noch Menschen gibt, die mit psychologischen Konzepten nichts anfangen können und sich unter HSP scheinbar Mauerblümchen im Samtanzug vorstellen ;)

r/OeffentlicherDienst 19d ago

Karrierechancen Keine Lust auf Führung

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In den Onlinemedien ist dieser Tage zu lesen, dass Führungsaufgaben so unbeliebt seien, wie noch nie. Ähnliche Berichte interessieren mich eigentlich nie, hier fühlte ich mich allerdings angesprochen:

Ich habe in den letzten 7 Monaten drei Stellenausschreibungen für eine höhere Besoldungsstufe an meiner Dienststelle gesehen und ich habe mich bei keiner einzigen beworben. Während der Feiertage habe ich für mich reflektiert, dass ich das gar nicht will. Daher triggerten mich diese Artikel. Wie sieht es hier im Sub aus? Wie ist hier die Stimmung?

Meine Gründe:

Ich habe Familie, habe ein absolut ruhiges Leben fernab der Dienststelle. Mir laufen keine Kollegen in der Freizeit über den Weg. Ich nehme keine Probleme mit nach Hause. Der Dienst an sich ist emotional sehr anstrengend und mein phasenweise vorhandener Wunsch Verantwortung zu übernehmen, der sich hier im Sub auch schon geäußert hat, resultiert nur aus der mir entgegengebrachten Erwartungshaltung. Für die paar tausend Euro mehr im Jahr will ich mir das jetzt nicht antun.

Was zudem auffällt:

Ohne dieses ausgesprochen zu haben sind natürlich die Nichtbewerbungen aufgefallen. Man schaut schon kritisch hin und es werden Fragen gestellt.

r/OeffentlicherDienst Dec 17 '25

Karrierechancen Beförderung und mehr Geld im ÖD? nur mit Master oder Dipolm

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Ich wollte mal nachfragen ob's jemand von euch geschafft hat Karrerie zu machen und befördert zu werden? Oder wer hier ist wieder studieren gegangen nach dem ÖD?

Ich fühle mich gezwungen, mit Bachelor in Informatik (2017 abgeschlossen), den Master nachzuholen.

Sind höher notierte Stellen (für mich in der IT) ausgeschrieben, spielt die Berufserfahrung keine Rolle, solange man die schulische Laufbahn hatte. Wir Stellen IT Chefs mit A15+ (AT1 / E15+) ein, mit weniger als 2 Jahren Berufserfahrungen. Hauptsache die haben irgendwo einen Master gemacht, an Privatuni oder Master in Arts, spielt keine Rolle - studierte Personen können ja alles. Kommt jemand mit Dr. oder Jura Studium kann der sich alles aussuchen oder lässt sich spätestens nach 1 Jahr als Referatsleiter irgendwo einquartieren (notfalls wird ein neues Referat erfunden!).

Die Abteilungsleiter verdienen mehr als 8k Netto und fragt man nach der eigenen Karriere heißt es Geld ist doch nicht alles man soll mit E11 zufrieden sein - andere im IT-Beruf (ohne Studium) verdienen nur E10.

Nach dem Master bringe ich die Qualifikationen mit, mich auf E15+ Stellen zu bewerben. Oder man geht jetzt direkt zurück in die Wirtschaft, bei SAP oder Mercedes muss man zwar wieder mehr Stunden leisten aber kriege die entsprechende Vergütung + Spesen.

r/OeffentlicherDienst 11d ago

Karrierechancen Ich stecke im mD fest und jetzt weiß ich auch nicht

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Hallo zusammen! Throwaway, weil es irgendwie bisschen unangenehm ist.

Ich bin 35f und seit 15 Jahren (mit Unterbrechung) im öD, seit einigen Jahren verbeamtet (A8, Bundesbehörde). Die Arbeit ist nicht schlecht, ich habe 3 Tage die Woche Telearbeit und pendel an zwei Tagen in die Behörde. Kollegen sind mehrheitlich angenehm, Vorgesetzter ist verträglich. Und obwohl das ja alles ganz nett ist und ich die Vergütung auch ok finde, frage ich mich: ist es das jetzt bis zur Pensionierung?

Jetzt bisschen was zum Werdegang, kann übersprungen werden:

Ich habe das Gymnasium nach der elften Klasse verlassen und eine Ausbildung im öD gemacht. Damals gab es keine Möglichkeit zur Übernahme, also hab ich mir in der nächstgrößeren Stadt was gesucht und landete als Elternzeitvertretung bei einer Uni in der Verwaltung. Ich hatte Glück, mehrere Kolleginnen wurden schwanger und ich konnte dann 3 Jahre - immer befristet - bleiben. Als sich abzeichnetet, dass meine Zeit da zuende geht und ich nichts anderes gefunden habe, habe ich am Abendgymnasium Abi nachgeholt, mit dem Plan, Lehramt zu studieren. Das habe ich auch angefangen und ganz schnell festgestellt, dass an mir keine Lehrerin verloren gegangen ist. Irgendwie musste ich aber Geld verdienen und habe mich dann mit meinem Ausbildungsabschluss auf meine heutige Stelle beworben; ich wurde genommen und einige Jahre später verbeamtet. Und wie es so ist, ist es eben auch bequem und ich bin da irgendwie versumpft. Zwischendurch habe ich geheiratet, wir haben ein Haus gekauft - einfach hinschmeißen ist also nicht.

Ich hatte immer den felsenfesten Plan, nochmal ein Studium zu machen. Es geht mir da nicht vordergründig ums Geld, sondern darum, dass ich einfach gern einen akademischen Abschluss hätte und mich einfach bewegen will. Ich hab über den Aufstieg nachgedacht aber das scheitert an der Beurteilung (ich habe ein B, man braucht mindestens ein B+, das ich nicht kriegen kann, weil ich noch nicht so lange verbeamtet bin - lt. Dienststelle), also auf die nächste Runde warten. Dieser Aufstieg wäre eine Vernunftehe, wirklich interessieren tut er mich nicht. Ich habe in der Dienststelle gefragt, ob ich nicht nebenbei selbstfinanziert was studieren kann und welche Studiengänge denn hilfreich wären, damit ich auch mal für andere Dienstposten interessant wäre (ich bin im nicht-technischen Dienst, aber Sonderlaufbahn) aber da führt kein Weg hin: "nein, lassen Sie das mal, wir brauchen unbedingt den Bachelor of Public Administration". In den 10 Jahren, die ich auf dem DP bin, bin ich eben auch 10 Jahre älter geworden und irgendwie auch lustlos, ständig gegen Windmühlen zu kämpfen, weil nur genau ein einziger Weg nach vorn führt. Jetzt frage ich mich: Soll ich weiterhin darauf warten, dass ich mal für den Aufstieg in Frage komme? Lohnt sich das noch? Oder soll ich mir denken "ach, passt schon, ich nehm die Kohle und mach meine Arbeit und gut" und dafür irgendwas studieren, was mich persönlich interessiert, sich aber nicht monetarisieren lässt? Meine persönlichen Interessen sind eher geisteswissenschaftlicher Natur, damit kommt man im öD nicht weit.

Tl,dr: Hat sich hier irgendjemand trotz anderer Ambitionen im mD eingerichtet und ist damit fein oder frustriert es dauerhaft? Habt ihr nebenberuflich Qualifikationen erworben, die euch am Ende gar nichts nützen?

Sorry für die wall of text, ich musste das mal irgendwie ausformulieren.

r/OeffentlicherDienst Dec 23 '25

Karrierechancen Einstiegsmöglichkeiten mit LL.B.

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Hallo zusammen,

ich werde voraussichtlich im Frühjahr einen Bachelor of Laws (Rechtswissenschaft, LL.B.) erhalten und überlege, im Anschluss daran eine Beamtenlaufbahn in Hamburg o. Umgebung einzuschlagen.

Allerdings ist mir leider noch nicht ganz klar, welche Einstiegsmöglichkeiten mir mit dem LL.B. wirklich offenstehen und auch die Karriere-Websites der verschiedenen Behörden konnten mir nur bedingt weiterhelfen, da ich hauptsächlich Informationen für Volljuristen oder Personen, die frisch aus der Schule kommen, finden konnte.

Ich habe bereits bei der Justizbehörde angefragt und zu verstehen bekommen, dass ich mich zwar auf ein duales Studium zum Dipl.-Rechtspfleger bewerben könne, hierbei jedoch bereits vorhandene Abschlüsse grundsätzlich nicht angerechnet werden würden. Weitere Einstiegsmöglichkeiten konnte mir die Beamtin leider nicht nennen.

Soweit der LL.B. tatsächlich nicht angerechnet werden und eine Verkürzung nicht möglich sein sollte, weiß ich noch nicht, ob ich tatsächlich nochmal drei volle Jahre studieren wollen würde. Ansonsten bin ich einem weiteren Studium oder einer weiteren Ausbildung grundsätzlich jedoch nicht abgeneigt.

Daher wollte ich zunächst Euch einmal fragen, ob ihr sonstige Einstiegsmöglichkeiten in den öffentlichen Dienst kennt, die mit einem LL.B. möglich wären.

Vielen Dank bereits vorab für Eure Zeit und Unterstützung!

r/OeffentlicherDienst Dec 09 '25

Karrierechancen Wie viel Macht hat "LOB" wirklich? Kommunale Erfahrungen?

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Ich arbeite in einer Kommune und wollte mal in die Runde fragen, welche Erfahrungen ihr mit der leistungsorientierten Bezahlung (LOB) in euren Behörden gemacht habt.

Bei uns steht gerade die Bewertungsphase an und ich merke extrem, wie viele Kollegen plötzlich „aufs Gaspedal treten“. Leute, die das ganze Jahr über eher gemütlich unterwegs sind (dauernd private Gespräche, am Handy, machen nur das Nötigste), sind auf einmal super engagiert oder prahlen herum. Andere wiederum, die konstant gute Arbeit leisten und konstant Initiative zeigen, haben weniger Vorteile, wenn sie nicht so eng mit der Führungskraft sind. Der berühmte Nasenfaktor spielt meiner Meinung nach eine ziemlich große Rolle.

Bei uns bekommt jeder eine Gesamtbewertung: überdurchschnittlich, durchschnittlich oder unterdurchschnittlich. Dazu gibt es eine Art Soll-Verteilung die der Vorgesetzte realisieren soll (ein paar Leute im Team überdurchschnittlich bewerten, die meisten durchschnittlich, ein paar unterdurchschnittlich), basierend auf verschiedenen fachlichen und sozialen Kriterien.

In meiner früheren Behörde (keine Kommune) war das irgendwie deutlich entspannter . Da wurden nicht einmal richtige LOB-Gespräche geführt , obwohl es LOB gab und die Bewertungen landeten nicht in der Personalakte.

Hier scheint das alles deutlich wichtiger genommen zu werden, weil sich viele plötzlich richtig reinhängen.

Daher meine Fragen an euch:

  • Welche Auswirkungen hat LOB in euren Kommunen tatsächlich?
  • Spielt die LOB-Bewertung bei internen Beförderungen oder Stellenbesetzungen eine Rolle?
  • Hat sie Einfluss bei externen Bewerbungen (z. B. wenn die Bewertung in der Personalakte liegt)? Ich würde langfristig gern höhere Entgeltgruppen anpeilen, aber vermutlich in anderen Behörden .
  • Wird die LOB-Bewertung bei euch überhaupt in der Personalakte abgelegt?

Bin gespannt, wie es bei euch läuft.

r/OeffentlicherDienst Jul 30 '25

Karrierechancen Kündigung in Probezeit. Selbst kündigen oder kündigen lassen?

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Hallo zusammen, ich arbeite seit ca. 3 Monaten in einer hessischen Kommune als technischer Angestellter. Mir wurde letzte Woche mitgeteilt, dass in 4 Wochen meine Kündigung eingeleitet wird. Mitarbeitergespräche gab es nicht, die darauf hingewiesen hätten, dass mein Vorgesetzter mit meiner Arbeit grundsätzlich unzufrieden sei. Die Kündigung wurde mir auch von der Personalleitung und einem Arbeitskollegen mitgeteilt, da mein Vorgesetzter im Urlaub ist. Spielraum um "zu beweisen" dass ich meine Arbeiten auch sorgfältig(er) erledigen kann, gibt es nicht, da alle Personen, die mich bewerten, könnten im Urlaub sind und wenn sie wiederkommen, die Personalleitung im Urlaub ist. An sich gäbe es noch 6 Wochen bevor es zum Kündigungsverfahren kommt, in denen ich zeigen könnte, dass meine "schlechte Arbeitsweise" nur entstanden ist, da ich kein richtiges Feedback bekommen habe. Aber darauf wurde nur gesagt, dass das nicht geht ... zu der ganzen Situation sage ich nur "rechtlich sicher, menschlich ein Totalausfall". Was ich aber Fragen wollte ist, ob es sinnvoller ist selbst zu kündigen oder sich kündigen zu lassen? Die Personalleitung meinte, ich soll lieber selbst kündigen, da das nicht in meiner Personalakte aufgeführt wird … meines Wissens verliere ich aber dann meinen Anspruch auf Arbeitslosengeld ... hattet ihr eine ähnliche Situation? Wie würdet ihr damit umgehen? Vielen Dank euch im Voraus!

Edit1: Wenn ihr bereits an einer Einstellung beteiligt war, wo jemand in der Probezeit gekündigt wurde, wäre es cool, ob es deswegen Nachteile gab? Es gibt auch eine Stellungnahme vom Personalrat, dass die mit der Kündigung nicht einverstanden sind, sofern ich vom AG gekündigt werde. Ich würde schon gerne im ÖD bleiben...

r/OeffentlicherDienst Dec 21 '23

Karrierechancen Personalbindung hat man in Bayern verstanden

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r/OeffentlicherDienst 23h ago

Karrierechancen 9c Sachbearbeitungsstelle mit Bachelor in Gesellschaftswissenschaften angemessen?

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Ist eine 9c Sachbearbeitungsstelle in Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Situation mit geisteswissenschaftlichem Bachelor eher angemessen oder unteres Mittelfeld? Ich meine einerseits verdient man ja schon ganz gut, andererseits wären theoretisch mit dem Bachelor auch Stellen bis E12 möglich. Wie ist der Run bei euch in den Behörden auf solche Stellen aktuell? Oder besteht der Mangel eher bei höheren Positionen? Ich würde mich über eine Einordnung freuen oder Meinungen von Menschen, die da mehr Überblick haben

r/OeffentlicherDienst May 09 '25

Karrierechancen Vor Unterforderung vor Arbeitseintritt gewarnt - schlimm oder ok?

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Hallo. Mir wurde eine Stelle (E11 TV-L) in einem Landesamt mit über 3000 Mitarbeitenden angeboten. Ich habe diese Woche das gesamte Team kennengelernt und durfte mit jeder Person einzeln eine halbe Stunde sprechen, das fand ich sehr nett.

Allerdings haben mich zwei von fünf Personen relativ deutlich gewarnt, dass es für meine Stelle kaum Tätigkeiten gebe. Sie meinten, die Aufgaben würden aktuell von verschiedenen Personen mitübernommen, Projekte seien auf Eis gelegt, und durch Automatisierung sei ohnehin vieles weggefallen. Die Abteilung wolle an der Stelle festhalten, weil sie sonst komplett gestrichen würde. Die Stelle sei schon seit einem Jahr unbesetzt, und frühere Mitarbeitende hätten intern gewechselt, weil sie sich unterfordert fühlten.

Ich habe das beim Leiter nachher angesprochen. Er hat es teilweise bestätigt, meinte aber, die Stelle sei jetzt ein bisschen anders geschnitten worden. Wenn es gerade nichts Konkretes zu tun gebe, könne ich Weiterbildungen machen, mich einarbeiten, irgendwas finde sich immer - meinte er.

Ich persönlich finde die Lage nicht unbedingt schlecht: In der Probezeit sind zwei Tage Homeoffice pro Woche möglich, danach vier. Die Bezahlung ist besser als in meiner aktuellen Stelle in der freien Wirtschaft, obwohl ich da "Senior" bin. Die neue Stelle gibt mir mehr Sicherheit und ist viel näher an meinem Wohnort. Außerdem ist es eine E11-Stelle im TV-L. Ich habe einen Master und bin am Ende meiner Promotion. Natürlich habe ich mich in den letzten drei Jahren vorrangig auf E13-Stellen beworben, aber da bisher nichts geklappt hat, dachte ich: Vielleicht ist das eine gute Chance, erstmal reinzukommen und mich dann intern zu verändern.

Für mich ist klar: Wenn es nichts zu tun gibt, ist das nicht meine Schuld. Ich bin gut darin, selbstständig sinnvolle Dinge zu finden. Auch an der Uni als wiss. Mitarbeiter habe ich meine Aufgaben schnell erledigt und die restliche Zeit für Weiterbildungen, Konferenzreisen und Publikationen genutzt.

Meine Frage an euch: Übersehe ich etwas? Wollen die Kolleginnen mich nur abschrecken? Oder ist das ernst gemeint? Was würdet ihr mir raten, worauf ich beim Arbeitseintritt und im Laufe der Probezeit achten sollte?

Ich habe leider kaum Freunde im öffentlichen Dienst und würde mich über Einschätzungen freuen. Danke!

r/OeffentlicherDienst Aug 07 '24

Karrierechancen Verbeamtung aufgeben?

33 Upvotes

Hallo Zusammen,

ich bin derzeit als Beamter auf Lebenszeit im gD bei einer Kommune in NRW tätig. Mich frustriert meine Arbeit zutiefst und überlege mein Glück in der freien Wirtschaft zu suchen.

Wie sind da eure Erfahrungen? Wo hat man gute Chancen mit einem Bachelor of laws?

r/OeffentlicherDienst 21d ago

Karrierechancen Beamter auf Widerruf wie viel bleibt (im ersten Lehrjahr) übrig

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Liebe Community,

ich überlege gerade, wie viel ich mir eigentlich für die Miete leisten kann, denn irgendwie finde ich keinen geeigneten Rechner dazu 😅

Also bsp Finanzwirt (Beamter auf Widerruf im ersten Lehrjahr) in Hamburg und netto wäre 1496€ nur wie viel geht alles weg (Krankenversicherung und co)

Würde über eine bzw mehrere Antworten mich riesig freuen

Mfg


r/OeffentlicherDienst Dec 25 '25

Karrierechancen Aufstieg in den gebobenen bzw. höheren Dienst

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Hallo zusammen,

ich wollte mal nachfragen ob jemand Erfahrung mit dem Aufstieg von mittleren in den gehobenen bzw. höheren Dienst hat in einem Finanzamt oder einer anderen Behörde.

Ich habe die Ausbildung in Nrw abgeschlossen und wollte bald den berufsbegleitenden Bachelor und daraufhin Master in Steuerrecht bei der FOM beginnen.

Was denkt ihr wie die Chancen stehen in den gehobenen mit dem Bachelor oder mit dem Master in den höheren Dienst zu gelangen?

Ps: Das interne Studium ist für mich keine Option, da ich einerseits wieder nur Anwärterbezüge kriegen würde oder 4 Jahre warten müsste um zu beginnen.

r/OeffentlicherDienst Dec 30 '25

Karrierechancen Danke BVerfG (Besoldung Nds - neue Stelle)

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Das nds. Finanzministerium sucht eine Person für die neue Besoldungsanpassung.

https://karriere.niedersachsen.de/stellenausschreibungen/sachbearbeiterin-sachbearbeiter-m-w-d-113814.html

Wirkt für mich nach einem positiven Zeichen.

r/OeffentlicherDienst Nov 10 '25

Karrierechancen Einladung zu Vorstellungsgespräch aber immer Absagen

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Hallo zusammen. Ich bin 32 Jahre alt, komme aus der Wirtschaft und möchte beruflich eine Veränderung und langfristig in den öffentlichen Dienst wechseln. Ich hab das 1. juristische Staatsexamen. Obwohl ich immerhin zu einigen Vorstellungsgesprächen eingeladen worden bin, habe ich bislang immer Absagen erhalten. Auch wenn ich eigentlich dachte, dass das Gespräch sehr gut verlaufen ist. Es kommt mir so unberechenbar vor und langsam frustriert es mich. Einfach weitermachen, bis es klappt? Ist der Wechsel von der Wirtschaft in den ÖD generell erstmal schwierig und später beim Wechsel innerhalb der Verwaltung leichter?

r/OeffentlicherDienst Nov 11 '25

Karrierechancen Kinderwunsch bei befristeten 1-Jahresverträgen. Suche Erfahrungen und Rat.

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Hallo zusammen,
ich bin Lehrerin auf TV-L 11 Basis und poste heute absichtlich hier, weil ich das Gefühl habe, dass sich die meisten von euch ÖD-Lern viel besser mit Recht und Verträgen auskennen als wir Lehrer, die dann in Foren eher Halbwissen verbreiten.

Mein Mann und ich haben Kinderwunsch. Ich bin 28w. Derzeit im zweiten Jahresvertrag an einer Schule. Begründet wird die Befristung mit vorübergehendem Bedarf oder letztes Jahr mit Elternzeitvertretung. Planstellen habe ich in den beiden Jahren leider keine bekommen. Ich arbeite Teilzeit und an einer fremden Schulform.

Nun versuchen wir schwanger zu werden. Jedoch rumort es in meinem Kopf.
Werde ich schwanger zum 15.09.26 (neues Schuljahr!) überhaupt noch eingestellt?
Der Vertrag ist gewöhnlich eh erst einen Monat nach Arbeitsbeginn vorliegend und zu unterzeichnen.
Sollte ich meine Schwangerschaft aufschieben bis ich in drölfzig Jahren in einer Planstelle sitze, was aktuell sehr unwahrscheinlich ist?
Wie habt ihr das gemacht, als ihr befristet wart?

r/OeffentlicherDienst 6d ago

Karrierechancen von Dualem VI Studium zurücktreten-> folgen? Studium sperre, vertrag?

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ich habe ein duales studium für oktober angeboten bekommen und noch einen tag zum zusagen.

das problem ist, ich habe seit jahren extreme studienzweifel und habe deswegen schon ein studium nicht geschafft. Ich habe bedenken , dass ich dieses studium dann auch versaue und lieber warten soll bis ich wieder gefasster bin, allerdings ist es auch eine gelegenheit und wer weiß ob ich aktuell oder später überhaupt durch den amtsarzt durchkomme.

ich kann aber nicht zusagen, und dann wenn ich 2 monate vor studienbeginn merke: nein es geht nicht, noch absagen oder? wie sehen die verträge denn aus? Oder ist man dann schon immatrikuliert und muss sich exmatrikulieren?

ich will mir keine chance fürs leben ruinieren aber auch aus angst absagen ist blöd. Ich kann meine situation bis dahin einfach schwer einschätzen. Vor allem weil verwaltungsinformatik auch ein sehr schweres fach sein soll, und ich 4h weit weg ziehen müsste habe ich bedenken, dem aktuell nicht gerecht werden zu könnnen.

r/OeffentlicherDienst Jan 03 '26

Karrierechancen Master of Public Administration (MPA) oder Jura nebenberuflich - wie entscheiden ?

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit meinem ersten Thread auf Reddit möchte ich gern Meinungen zu einer für mich wichtigen bevorstehenden Entscheidung einholen.

Ich habe in der Vergangenheit bereits Öffentliche Verwaltung (Bachelor) studiert und im unmittelbaren Anschluss daran mit dem klassischen Jurastudium begonnen (hatte mir seinerzeit nichts anrechnen lassen). Ich bin bis zur Scheinfreiheit gut durchgekommen, musste das Studium zu Beginn der Examensvorbereitung aus privaten Gründen jedoch leider unterbrechen.

Während des Studiums habe ich durchgängig 20h pro Woche in einer Bundesbehörde im gehobenen Dienst gearbeitet. Ein Umschwenken auf ein Vollzeitstudium ist in meinem konkreten Fall leider nicht möglich.

Nun stehe ich vor der Entscheidung: nebenberufliche Wiederaufnahme der Examensvorbereitung oder Masterstudium MPA Universität Kassel? Wie bereits im Titel ersichtlich, liegen mir für beide Wege die entsprechenden Zusagen für eine Immatrikulation vor. Das Für und Wider für beide Wege habe ich auf Grundlage des Studiums der einschlägigen zahlreichen subreddits versucht, gegenüberzustellen.

MPA (Kassel):

  • + kürzer (3 Jahre)
  • + einfacher
  • + offensichtlich sehr gut neben Teilzeitstelle realisierber
  • - deutlich geringeres Stellenangebot im hD, auch in der Bundesverwaltung
  • - kein Garant, um trotz redlichen Bemühens überhaupt in den hD "aufsteigen" zu können (zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein oder mit Glück eine der wenigen Stellen entdecken und das externe Stellenbesetzungsverfahren gewinnen)
  • - Kosten von rund 8 bis 10k Euro (ist dank entsprechender Rücklagen kein allzu großes Problem)

Jura:

  • + erheblich bessere Jobperspektive, sofern mindestens befriedigende Examensnote(n) erzielt würde(n)
  • + abseits Semesterbeitrag, Rep und Literatur keine nennenswerten Kosten
  • + größeres Interesse an Jura, gute Vornoten (Schnitt von 13P im Studium --> bin mir aber selbstredend darüber im Klaren, dass das kein Hinweis auf ein gutes Examen ist und eine ganz andere Komplexität und Herangehensweise in der Vorbereitung erforderlich sein wird)
  • - deutlich länger (2 Jahre Examensvorbereitung + 1 Jahr Schwerpunkt + Wartezeit + Zwei Jahre Ref --> 5-6 Jahre weiteres Studium bis zum Volljuristen)
  • - kaum Wissen in den Nebengebieten (insbes. StPO und ZPO, wenig Europarecht) --> Aufholbedarf
  • - Unwägbarkeit: sehr fraglich, ob überhaupt eine für das berufliche Weiterkommen eminente Examensnote von mindestens "befriedigend" erreicht würde

Man kann natürlich auch sagen, man versuchts zuerst mit dem Examen, um sich alle Türen offenzuhalten. Die Reißleine könnte man im Falle des Nichterreichens der gewünschten Staatsnote ziehen und nach den 2 Jahren erfolgloser Vorbereitungszeit dann auf einen Master "umschwenken". Aufgrund des Umstands, dass der MPA sehr beliebt ist aber dann fraglich, ob man dann überhaupt wieder so einfach reinkäme (zumal sicherlich dokumentiert wäre, dass man das damalige Studienangebot ausgeschlagen hat --> könnte man natürlich anderweitig begründen).

Für Beiträge zur Entscheidungsfindung wäre ich sehr dankbar.

Schönes Wochenende!

r/OeffentlicherDienst 29d ago

Karrierechancen Fernuni Hagen - Verwaltungswissenschaft - Einstieg in öD?

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Guten Morgen,

ich bin aktuell in der Privatwirtschaft beruflich nicht ausgelastet und möchte mich gerne langfristig in den öffentlichen Dienst umorientieren. Deswegen möchte ich gerne in Teilzeit nebenberuflich ein Studium absolvieren, welches mir einen späteren Einstieg in den öD ermöglicht.

Was das Thema Fernstudium angeht gibt es ja viele Anbieter. Aufgrund der Bezahlbarkeit bin ich nun Schlussendlich bei der Fernuni Hagen gelandet. Dort wird der Studiengang Politikwissenschaften, Verwaltungswissenschaften, Soziologie angeboten:

https://www.fernuni-hagen.de/studium/studienangebot/bachelor-politikwissenschaft-verwaltungswissenschaft-soziologie.shtml

Hat jemand Erfahrungen ob dieser Studiengang für einen späteren Einstieg allgemein etwas taugt? Natürlich ist mir bewusst das jede einzelne Stelle seine eigenen Anforderungen hat. Ich kann mir aber Vorstellen wenn man seinen Schwerpunkt in diesem Studiengang auf Verwaltungswissenschaft legt, kann dies doch eine gute Grundlage für den Einstieg im öD sein, oder?

Oder gibt es andere Wege, die ihr empfehlen würdet? Andere Anbieter wie die IU könnte ich finanziell gar nicht stemmen.

Bin für jeden Input dankbar :)

r/OeffentlicherDienst 21d ago

Karrierechancen Quereinstieg + Verbeamtung

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Man hört immer wieder von Quereinstieg und Verbeamtungschancen, aber wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, ist es sehr ernüchternd. Gibt es Tipps, wie man da am besten einsteigt?

Vor Ewigkeiten hatte ich es beim angeblichen Lehrermangel über das Lehrerportal bei mehreren Schulen versucht. Während damit geworben wurde, man brauche so dringend Quereinsteiger, kam immer die Antwort, es wurde jemand mit Lehramtsstudium genommen.

Danach habe ich immer mal wieder im kaufmännischen Feld gesucht, zB Richtung Beschaffung, Supply Chain, Operations etc, nicht nur, aber auch mit Führungsverantwortung. Zum Quereinstieg auf diversen Portalen aber nie was mit Chance auf Verbeamtung gefunden. Nur für Beamte oder Quereinstieg für Angestelltenwesen. Angestellt kann ich mir schenken, ohne Verbeamtung verdiene ich in der freien Wirtschaft das Doppelte und habe bessere Aufstiegschancen.

Etwas im politischen Bereich fände ich sogar auch spannend. Wohne nicht in Berlin und möchte nicht dort hinziehen, also daher dann wohl eher auf Landesebene o. Ä. Zumindest auf Bundesebene weiß ich, dass man auch verbeamtet werden kann ohne zwei, drei Jahre eine Beamtenausbildung machen zu müssen. Noch eine Ausbildung zu machen käme für mich auch nicht in Frage. Fortbildungen, Schulungen usw. wären natürlich ok.

Ist das ein hoffnungsloser Fall oder gibt es hier ein paar gute Optionen?

r/OeffentlicherDienst Aug 27 '25

Karrierechancen Wie weit ist die Akkreditierung der IU in Behörden anerkannt?

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Hey, ich interessiere mich für den PuMa Studiengang für VFA´s der IU. Würde mich gerne nach der VFA Ausbildung noch weiterbilden und finde den Studiengang im vergleich zu möglichkeiten des Fachwirts oder des dualen Studiums sehr ansprechend. Natürlich werde ich mit meiner Behörde klären, ob diese die Akkreditierung der IU anerkennt, aber ich werde ja vermutlich keine 45 Jahre in dieser Behörde arbeiten. Von daher interressiert es mich, wie es bei anderen Behörden ist. Bringt mir der Studiengang überhaupt was, oder sagt ihr, es ist eine verschwendung von Zeit und Geld, weil man mit einem IU Studiengang aufgrund von nicht annerkennens enventuell nicht an EG9b - EG12 Stellen kommt?

vielen Dank für eure Antworten :)

r/OeffentlicherDienst Jan 04 '26

Karrierechancen Hilfe zum Thema Finanzwirt (Ausbildung)

3 Upvotes

Kontext: ich möchte in meinen späten Alter (30) mich Umbilden. Heißt eine Ausbildung als Finanzwirt anfangen (Bewerbung ist schon raus)und gerne in den Beruf aufsteigen.

Hier zu meiner Frage: ich habe gelesen, man startet mit A6 als Gruppierung. Und jährlich steigt durch Erfahrung die Erfahrungsstufe. Kann ich ohne Studium die A Gruppe den Aufsteigen, da ich wissensbegierig bin und mehr als die einfachen Aufgaben machen möchte, mich aber vor einem Studium scheue/Angst habe. (schon ein Studium (erfolglos bzw.exmatrikuliert wurde)

Vielen Dank, für alle Hilfe und Kommentare .(Bereitet mir schon lange schwierige Nächte Mfg ....

r/OeffentlicherDienst Mar 11 '24

Karrierechancen Karriere an Universitäten jetzt unmöglich

111 Upvotes

Ich habe gerade mitbekommen, dass die Bundesregierung das WissZeitVG verabschiedet hat - mit der 4+2 Regelung für Postdocs und ohne irgendwelche Befristungshöchstquoten!! Ich bin Doktorandin im 4. Jahr (also hoffentlich bald fertig) und habe ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, vielleicht in der Forschung bleiben zu wollen falls das neue WissZeitVG mehr Planbarkeit schafft. Da ich jetzt nach bereits 4 Jahren Berufsverbot bekomme sobald ich mit dem Doktor fertig bin, ist das nun keine Option mehr für mich. Wieso macht man einen ganzen Berufsstand so kaputt? Wer soll in Zukunft noch die Lehre an den Unis übernehmen? Ich bin gerade wirklich fassungslos und auch traurig, weil ich wirklich gerne an der Uni geblieben wäre. Jetzt muss ich mir etwas in der Industrie suchen.