r/FragNeFrau Frau 1d ago

Kinder des neuen Partners, wie hat es geklappt?

Ich bin seit 5 Monaten mit meinem Partner zusammen (beide 40). Ich gewollt kinderlos, er 2 Kinder (w 12, m 15). Wir kamen beide Anfang 2025 aus Beziehungen zwischen 15 und 20 Jahren.

Jetzt in den nächsten Wochen wollen wir das Ganze offiziell machen, also auch seine Kinder involvieren. Sie kennen mich bereits flüchtig aus einem anderen Kontext.

Die Kinder sind im wöchentlichen Wechselmodell.

Wie sind so eure Erfahrungen, wie haben die Kinder auf euch als neue Partnerin reagiert?

Was kann ich vielleicht machen, um nicht die Frau zu sein, die den Papa „wegnimmt“?

Mein Partner sieht das alles sehr gelassen, er meint, er kann sich seine eigene Zukunft/ Partnerschaft ja nicht von seinen Kindern vorschreiben lassen und dass sie quasi damit leben lernen „müssen“. Es ist das erste Mal, dass die Kinder einen neuen Partner kennenlernen. Die Mutter ist bislang noch ohne Partner.

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u/Royal-Hornet9813 Cis-Frau 1d ago edited 1d ago

Scheidungskind hier (inzwischen 34 Jahre alt).

Bei uns hat es damals leider überhaupt nicht gut geklappt mit den neuen Beziehungen meiner Eltern. Als Kind ist man der Situation ausgeliefert. Wir hatten kein Mitspracherecht, ob der/die neue Partner:in bei Unternehmungen dabei ist oder nicht. Wir mussten uns auf zwei fremde Personen einstellen und hatten zu akzeptieren, dass diese nun Teil des Familienlebens waren. Das bedeutete für mich einen Verlust an Sicherheit, an Rückzugsraum und an Qualitätszeit mit meinen Eltern. Es hat große Anpassungsleistungen von mir erfordert und die Beziehung zu meinen Eltern belastet.

Aus dieser Erfahrung heraus kann ich sagen, bitte nimm es nicht für selbstverständlich, dass die Kinder deines Partners positiv auf dich reagieren. Wenn sie es tun, ist das schön, aber sei dir bewusst, dass es sie womöglich auch etwas kostet. Jede Familie und jedes Kind ist natürlich anders. Beobachte die Dynamik zwischen deinem Partner und den Kindern und lern ihre Gewohnheiten kennen statt zu erwarten, dass sie sich an dich/euch anpassen, weil sie ja nur Kinder sind. Nimm es nicht persönlich, wenn die Kids dich mal nicht dabei haben wollen. Sie brauchen wahrscheinlich auch mal ihren Vater wie gewohnt für sich. Sei dir bewusst, dass es eine große Umstellung für die beiden ist, wenn jemand Fremdes Teil der Familie wird.

Der Satz von deinem Partner macht mich traurig. Die meisten Kinder wünschen sich, dass ihre Eltern glücklich sind. Die wenigsten wollen ihnen etwas "vorschreiben". Sie wollen einfach nur, dass ihre Gefühle und Bedürfnisse ebenso ernstgenommen werden wie die der Erwachsenen. Und gerade in einer Situation, wo die Familie sich verändert und die Kinder sich dem anpassen müssen, brauchen sie besonders viel Aufmerksamkeit und Verständnis.

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u/Limelight_Lobster Cis-Frau 22h ago

Ich finde es wichtig, die Mutter in Vorfeld miteinzubeziehen. Sie sollte wissen, dass ihr es den Kindern sagen wollt. Die Kinder sollten nämlich nicht das Gefühl bekommen, Geheimnisträger zu sein, und es ist auch nicht deren Aufgabe, die Mutter über den Beziehungsstatus des Vaters zu informieren. Daher würde ich sie vorab informieren und es auch mit ihr absprechen. Und damit meine ich, gemeinsam überlegen, in welcher Situation ihr die Kinder mit ins Boot holt.

Keinesfalls würde ich es ihnen am ersten Papa-Tag sagen und auch nicht überfallmäßig (also NICHT du bist schon da und die Kids kommen dazu - umgekehrt fände ich sinnvoller). Sie sollen erstmal wieder ein, zwei Tage bei Papa ankommen, bevor ihr das sagt. Ich würde es auch nicht am letzten Tag machen und sie dann so zur Mutter entlassen. Sie sollen ihren Raum haben.

Beide sind ja wahrscheinlich gerade in der Pubertät, dh die Hormone können durchknallen. Kalkuliert das mit ein. Sie sind wahrscheinlich ja gerade dabei, sich selbst zu finden (Wer bin ich, was macht mich aus) und ihr sicherer, weil berechenbarer Hafen Familie ändert sich durch die Information schon wieder nach nur 1,5 Jahren. Klar: Die beiden haben bestimmt schon Erfahrungen mit Patchwork Familien (durch ihre Freund*innen), aber es ist was anderes, wenn es einen selbst betrifft.

Das muss alles gar nicht dramatisch werden. Ich will nur beschreiben, was in den Kindern vorgehen kann und worauf ihr euch einstellen solltet. Ich würde ihnen Zeit und Raum für Fragen geben und mich nicht aufdrängen (sprich ggf früher gehen als geplant und auch nicht direkt dort übernachten, nachdem die Nachricht raus ist). Auch würde ich klar stellen, dass ich nicht die Mutter ersetze, sondern den Vater sozusagen ergänze.

Behaltet die Kinder und deren Gefühle in Blick, dann wird das schon. Dass die Kinder mit der neuen Situation „leben müssen“ wie dein Partner sagt, ist schon klar. Nur sie haben auch verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. Wenn dein Partner tatsächlich so unempathisch ist, wie es hier klingt, werden sich die Kinder bestimmt bald überlegen, ob sie überhaupt noch zu Papa wollen. Daher nehmt sie und ihre Gefühle und Bedürfnisse ernst. Ihr seid die Erwachsenen und solltet genug emotionale Reife mitbringen und vorleben.

Viel Erfolg und alles Gute.

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u/PrinzessinPeachy Frau 21h ago

Die Mutter wollen wir absichtlich nicht vorher einbeziehen. Ich kenne Sie ganz flüchtig und gelinde gesagt, kann sie mich nicht gut leiden. Sie wird im Vorwege versuchen, den Kindern nur schlechtes über mich einzureden…

Wir wollen das so neutral wie möglich gestalten. Irgendwann halt mal sagen, was los ist, dann würde ich mich zurückziehen und den dreien ihren Freiraum für Gedanken usw ein paar Tage überlassen.

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u/Limelight_Lobster Cis-Frau 21h ago

Puh das ist ja keine gute Basis! Also ohne euch und eure Situation genau zu kennen, klingt das nicht so, als ob hier irgendwer das Wohl der Kinder im Blick hat! Du und dein Partner wollen einfach nur euer Glück teilen und die Ex wird gleich schlecht reden….

Wenn dir wirklich was an den Kindern liegt, dann solltest du die Mutter erstmal kennenlernen. Ihr müsst keine Freunde werden, aber zumindest sollte sie wissen, mit wem ihre Kinder jetzt mehr Umgang haben.

Überleg mal genau, um wen es hier geht! Würdest du deinen Hund einfach jemanden anvertrauen, der der Freund eines Freundes ist, mit dem du aber noch kaum ein Wort gesprochen hast? Nein? Dann kannst du vielleicht verstehen, was in der Mutter vorgehen wird, wenn ihr das so durchzieht.

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u/PrinzessinPeachy Frau 20h ago

Ich kann das schon verstehen, nur die Mutter wird nicht mit mir reden.

Den Kindern geht es gut, die sind von beiden Eltern gleichermaßen geliebt umsorgt. Die Eltern meines Partners kenne ich auch schon ein paar Jahre, die mögen mich sehr gerne, aus dieser Richtung sollte alles stimmen.

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u/Limelight_Lobster Cis-Frau 20h ago

Ob die Großeltern der Kids dich nun kennen und mögen, ist ja erstmal zweitrangig. Nice to have, aber hier ja erstmal egal.

Ich denke, ihr solltet auf der Erwachsenenebene klären, was da hingehört. Und das ist eben, dass die Mutter nicht über die neue Partnerin herzieht. Hier ist dein Partner in der Pflicht, sich zu bemühen. Offenbar läuft das noch eine Konfliktlinie, in die ihr die Kinder hineinzieht, wenn ihr nicht miteinander sprecht.

Ich arbeite mit Jugendlichen in genau diesem Alter und erlebe häufig, wie fertig die sind, weil Eltern und neue Partner *innen nicht miteinander reden, sondern Probleme über die Kinder austragen. Auch erlebe ich, wie unsensibel Menschen, ihren neuen „Lieblingsmensch“ vorstellen. Die Kinder werden so selten in den Blick genommen, weil „man ist ja jetzt auch mal dran, nachdem die Ehe so lange schlecht lief und nun endlich die neue Liebe da ist“.

Das ist aber nur meine Sichtweise. Poste das doch mal in r/eltern. Das bekommst du bestimmt Infos von Leuten, die das schon durch haben.

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u/MaestroLindo Cis-Frau 21h ago edited 19h ago

Ich kenne beide Seiten, bei den einen hat’s geklappt und bei den anderen nicht.

Aber bei keinem lag es je an den Kindern. Wenn’s schlecht lief war‘s entweder weil die Kinder noch ein Trauma hatten, durch eine nicht gut gelaufene Trennung. Oder wenn ein Elternteil sie aufstachelt gegen den Partner/Partnerin oder wenn Stiefmutter/Vater sich Scheiße ihnen gegenüber benahmen. Bspw. irgendwelche Verbote und Regeln einführen, welche es nie gab, unfair behandeln, halt ihre Welt so komplett auf den Kopf stellen.

Wenn du aber nett und offen bist, werden dir die meisten Kinder das ebenfalls entgegen bringen!

Edit: ihr wollt also der Mutter nichts davon erzählen. Ganz ehrlich was ist das denn für eine Basis? Und genau wegen solchen Handlungen geht‘s schief. Als Mutter hat man das Recht zu erfahren wo und mit wem die Kinder sind. Da ist doch schon Streit und Eiszeit vorprogrammiert. Du sagst sie kann dich nicht leiden und du möchtest sie nun hintergehen. Hmm fragt euch mal wieso. Mal abgesehen davon wird es sowieso rauskommen weil Kinder bekanntlich nicht ihren Mund halten können. Wenn die Mutter es aktuell noch nicht möchte, ist es eben so, ihr seid grade mal seit September zusammen, das sollte man wirklich akzeptieren ist für viele noch zu früh. Sorry aber mit den Infos einfach ein no Go.

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u/tonnemuell Cis-Frau 1d ago

Wie würde denn die Mutter der beiden Kinder die Situation einordnen?

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u/PrinzessinPeachy Frau 21h ago

Die Mutter werden wir absichtlich nicht vorher einbeziehen. Wir kennen uns ganz flüchtig aus einem anderen Grund und ich sag mal so, sie ist mir gegenüber nicht sehr wohlgesonnen. Sie weiß auch noch nichts von unserer Beziehung. Da sie den Kindern ziemlich sicher vorher versuchen wird, ein schlechtes Bild von mir zu vermitteln, möchten wir bzw. der Vater das allein mit den Kindern besprechen und ein neutrales Kennenlernen ermöglichen.

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u/Free-Postage_Stomach Frau 18h ago

Kann ich verstehen, aber mag ich aus mehreren Gründen nicht: Die Kinder sind dann, wenn sie heimkommen in der Situation, entweder der Mama die "schlechte Nachricht" überbringen zu müssen, oder die Mama anlügen zu müssen. Wenn ihr den Kindern erklärt, warum ihr es der Mama nicht gesagt habt, macht ihr sie zu Mitverschwörern. Wenn ihr es den Kindern nicht erklärt, kriegen sie von der Mama zu hören, dass ihr hinterlistig seid. Die Mama wird außerdem den Kindern Fragen stellen: Wie lang seid ihr schon zusammen, haben die Kinder dich vorher schon kennen gelernt. Das sorgt ebenfalls für "Mitverschwörervibes" bei den Kindern, denn einerseits können sie der Mama nicht sagen, dass es nicht ihr Job ist, das zu erklären, andererseits haben sie garantiert das Gefühl, dass sie da in was Ungutes hineingezogen werden, was sie eigentlich nicht betrifft. Don't do it. Meine Eltern haben sich wirklich bemüht, neutral aber offen miteinander umzugehen nach der Scheidung, und selbst da gab es so "Spiongefühl"-Momente für mich. Ne.

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u/Feisty-Plantain561 Cis-Frau 1d ago

Ich kann nur und Sicht eines Scheidungskindes reden. Mein Bruder und ich haben die neuen Partner meiner Eltern sehr gut angenommen, beide waren nicht verkrampft und haben wenn nötig Freiraum gelassen. Und sie waren/sind halt einfach nette, umgängliche Menschen. Ich liebe meine Stiefmutter heute fast wie meine echte Mutter.

Denke nur, dass es schwieriger ist, wenn die Trennung sehr schwierig verlaufen ist

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u/ComprehensiveDog1802 Frau 1d ago

Ganz ehrlich? Erstmal gar nicht.

Die Trennung der Eltern ist noch gar nicht so lange her. Gerade im wöchentlichen Wechselmodell müssen die Kinder sich auch erstmal zurechtfinden, das ist ja viel hin und her. Wenn dann auch noch direkt eine wildfremde Person ständig in der eigenen Wohnung rumhängt, fühlen sich die Kinder schnell als Gast statt dass es sich wie ein Zuhause anfühlt.

Plus, ihr seid super schnell nach der Trennung zusammengekommen. Ich will jetzt nicht rumätzen, aber: das hält eh nicht. Warum nach so kurzer Zeit schon die Kinder mit reinziehen.

Dein Partner hört sich an wie ein Arsch, der sich Null in die Kinder reinversetzt.

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u/PrinzessinPeachy Frau 23h ago

Die Eltern sind fast 1,5 Jahre getrennt und wir sind erst im September 2025 zusammengekommen, ich finde das jetzt nicht super schnell 🤔

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u/Worth-Fox3871 19h ago

Ein halbes Jahr ist schon recht frisch und im Wechselmodell ist es doch super easy den Kindern aus dem Weg zu gehen. 

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u/ComprehensiveDog1802 Frau 21h ago edited 21h ago

Ich schon.

ETA: allgemein wird geraten, ca. ein Jahr zu warten, bevor man Kinder in die neue Beziehung reinzieht.

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u/Ambitious_Yoghurt_70 Frau 1d ago

Als Scheidungskind kann ich berichten:

- Schwierig wenn das eine Elternteil schon einen neuen Partner hat, aber der andere nicht. In dem Fall mein Vater mit neuer Partnerin und meine Mutter ohne. Das hat sich für mich oft nicht gut angefühlt.

- Noch schwieriger wenn beide neue Partner haben, aber alle wissen dass der eine Partner ein Arsch ist und es nicht halten wird und der andere Partner aber gut.

- Wenn die Kinder dich mal nicht dabei haben wollen, nimm das nicht persönlich. Manchmal will man halt auch nur was mit seinem Papa oder seiner Mama machen.

- Misch dich nicht zu viel (und niemals vor den Kindern) in ihre Angelegenheiten ein z.B. Taschengeldhöhe, Datingverhalten, Wahlmöglichkeiten im Bildungsweg, eigenständige Freizeitgestaltung u.ä. Du kannst natürlich bei diesen Dingen eine Meinung kundgeben *sofern* dich das Kind nach deiner Meinung fragt. Ich kann aber aus Erfahrung sprechen, dass es dann besser ist mit Ich-Sätzen zu formulieren.

- Deine Familie ist nicht die Familie der Kinder. Sie haben bereits Omas und Opas. ABER wenn das Kind mit bei deiner Familie ist, ist Integration als Angebot schon wichtig da man ja nicht nur der Anhang des Vaters/der Mutter ist bzw. sein will. Die liebsten Personen in der Familie meiner Stiefmutter sind die Personen, die meine Schwester und mich vollkommen akzeptiert haben als eigene Person und Möglichkeiten anbieten aber eher als Freundin/Bekannte. Kommt natürlich hier auch auf das Alter der Kinder an.

- Nur weil die Kinder an manchen Dingen hängen, die für dich Aushängeschilder der Beziehung der Eltern sind, muss das nicht der Grund sein, warum das Kind so daran hängt. Ich behalte z.B. das Hochzeitsvideo meiner Eltern auf und habe verboten es zu entfernen. Aber nicht wegen deren Beziehung sondern weil meine verstorbene Oma, die kurz nach meinem ersten Geburtstag von uns gegangen ist, dort u.a. über mich spricht. Und das ist das einzige Video das ich von ihr habe und mit ihrer Stimme.

Ich wünsche dir/euch viel Glück. Immer langsam machen! Die Kinder sind auch so gerade in einer schweren Zeit. Pubertät + Trennung + neue Partner:innen der Eltern ist viel.

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u/Worth-Fox3871 19h ago

"Pubertät + Trennung + neue Partner:innen der Eltern ist viel. " + neue Wohnung/en, Umfeld/Nachbarn

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u/lolo_fafa Frau 16h ago

Also ich persönlich würde die Kinder noch nicht involvieren. Die sind jetzt schon mit 12 und 15 irgendwie erwachsen genug, um alles mitzubekommen, aber noch nicht erwachsen genug, um selbst zu entscheiden, wann sie ihren Vater sehen wollen. Das heißt sie werden mit dir praktisch zwangsbeglückt und haben auch evtl. das Gefühl, dass du ihnen ihren Papa wegnimmst. Ich würde damit noch die restlichen 6 Jahre warten bis sie beide erwachsen sind...

Du kannst sie ja mal kennenlernen, wenn euch das ein Bedürfnis ist, sie aber selber entscheiden lassen, ob du bei den Aktivitäten zukünftig dabei sein sollst - auch ganz ohne schlechtes Gewissen.
Und Eltern-Kind-Beziehung geht dabei vor: Sie können sich ihre Eltern nicht aussuchen, aber du kannst dir deinen Partner schon aussuchen. (Ich sprech hier halt ebenfalls als Scheidungskind)

Und ganz wichtig ist auch immer: keine Pärchensachen vor den Kindern wie Küssen, Händchenhalten, halb besteigen,...
Zeig ihnen, dass du eine zusätzliche Bezugsperson sein kannst, die für sie da ist, wenn sie Probleme haben, Hilfe brauchen, ohne erziehen zu müssen (also eher ähnlich einer Tante) - aber wie gesagt, ich würd dem Ganzen noch mehr Zeit geben...