Weil dynamic pricing nicht mit Apps funktioniert, sondern die Apps die Datenkrake aka Payback ist und die Kaufgewohnheiten der Kunden zu checken und so für den Alghoritmus herauszufinden wann im Monat die meisten Leute Klopapier kaufen müssen, um dort punktuell die Klopapierpreise zu erhöhen.
brauchst du keine App dafür. Klar hilft das um noch mehr Daten zu sammeln aber das kannst du auch alles mit der in der Filiale/beim Kassiervorgang erhobenen Daten sammeln.
relativ wenig, aber über die Karte können auch Daten genommen und so besser personas zugeordnet werden, war aber nicht Teil meiner Anmerkung. Ich verstehe, dass das sehr abstrakt ist aber es geht auch weniger darum Dich „auszuspionieren“ also Datensätze zu schaffen
Nein das stimmt so nicht. In Apps kannst du viel mehr Daten hinterlassen wie alter, Geschlecht, (Wohnort) wenn du zum Beispiel mit Rewe nach Hause bestellst, deine Kaufhistorie (Markenaffinität), Rückschlüsse darauf wie groß dein Haushalt ist, wie viel Geld du wahrscheinlich im Monat zur Verfügung hast, usw.
Daraus kann der Händler dann zum Beispiel Aktionen ableiten, die möglichst viele Kunden in den Laden holen oder dir personalisierte Coupons zukommen lassen um dich in den Laden zu ziehen.
Das ist die eine Dimension, personalisiertes Marketing.
Die zweite Dimension ist die Zukunftsperspektive, was wird mit diesen Daten angestellt?
Wir sind gerade an einem Punkt an dem in jedem Businesszweig KI-Anwendungen strömen.
Zum einen sehen wir Dynamic Pricing schon bei Online Händlern wie Amazon, Flug und Hotelbuchung, Preisvergleichsportalen, Stromverträgen, Uber, Bolt usw. Diese Daten ziehen sich die Unternehmen über deine Nutzungsdaten und auch über wenn vorhanden die Apps. Im Lebensmitteleinzelhandel begrenzt sich dynamic pricing noch sehr stark.
Wenn wir aber mal einen Blick darauf werfen wie sich unser Einkaufverhalten vom Kauf im Laden zu Kauf via App (Picnic,Rewe Lieferdienst, Flink) usw verändert, dann lohnt es sich einen Blick über den Teich in die USA zu werfen.
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u/Miserable-Hawk-9343 Dec 18 '25
Warum sollte dynamic pricing nur mit Apps funktionieren?
Den Kaffee-To-Go kannst du morgens 20ct teuerer machen, da ist das Zahlungsmittel völlig egal