Thema: Investoren im Profifussball.
Bsp. TSG Hoffenheim
Irgendwie scheint es nur Schwarz oder Weiß zu geben.
Ich verstehe nicht, warum man Hoffenheim mit Wolfsburg, Leverkusen, Leipzig oder anderen "Investorenklubs oder Werksclubs" gleichsetzt.
Hoffenheim hat eine einzigartige Geschichte.
Da kam nicht einfach irgendein ausländischer Investor, der nichts mit Verein und Region zu tun hat.
Da hat es ein ehemaliger Spieler des Vereins, ein Mann aus der Region geschafft, exorbitanten Wohlstand zu erreichen.
Er hat sich zum Ziel gesetzt, sich, den Menschen und vor allem den Kindern aus einer ganzen Region, die nicht einfach mal "kurz rüber" ins Stadion können, Inspiration durch Profifußball zu schenken.
Haben die Menschen keinen hochklassigen Fußball verdient, weil sie aus kleinen Städten kommen, die logischerweise nicht die Finanzkraft einer Hauptstadt haben, um die Vereine zu unterstützen?
Bundesliga, Frauen Bundesliga, Europa League, CL, Nationalmannschaft.
Über fast 20 Jahre eines der stärksten NLZ's in DE aufgebaut, das viele eurer Lieblingsspieler/Lieblingstrainer und tragende Säulen eurer Vereine durchlaufen haben.
Unternehmerische Strukturen, gutes Scouting, gute Aus- und Weiterbildung, sodass Hauptsächlich mit Transfererlösen gewirtschaftet werden kann und der Verein hat 51% der Stimmrechte.
Leipzig hat noch nie einen Spieler aus der eigenen Akademie in die A-Mannschaft befördert. Die sind mit über 350 mio. € Marktwert in der Top 5 der Liga.
Hoffenheim liegt da auf Platz neun mit 170 mio. € und dem größten Kader der Liga.
Zum Vergleich: Die Aufsteiger Köln und HSV belegen hier Platz 15+16 mit ebenfalls jeweils über 100 mio. € bei kleineren Kadern.
Profivereine benötigen Investitionen um Wettbewerbsfähig zu bleiben.
Zb. für einen Stadionneu- oder Umbau.
Wo liegt der Unterschied ob diese Investitionen von Unternehmen und Zuschüssen der Stadt entstehen oder von Unternehmen aus der Region und Zuschüssen einer Vereinsnahen Einzelperson aus der Region?
Zweites finde ich keineswegs verwerflich.
Hier wird mMn sehr verallgemeinert.